Vorschau, 30. Spieltag

21. Dezember 2018

Kracher in München, Eisbären unter neuer Leitung

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls empfangen Adler / Berlin gegen Augsburg in Spiel 1 nach Clément Jodoin / Derby in Krefeld / Pinguins zu Gast am Seilersee / Wild Wings jagen Punkte am Pulverturm / Haie müssen in Nürnberg ran / Wolfsburg will in Ingolstadt nachlegen

Gipfeltreffen an der Isar: Meister München empfängt am Freitagabend Tabellenführer Adler Mannheim, der derzeit sieben Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz hat. Gleichzeitig versuchen die Eisbären Berlin unter Interims-Coach Stéphane Richer gegen die Augsburger Panther wieder in die Spur zu finden und in der Krefelder Yayla-Arena steigt das Derby zwischen den Pinguinen und der Düsseldorfer EG.

In Ingolstadt jagen die Grizzlys nach dem Heimerfolg vom Mittwoch die nächsten Punkte, die Pinguins treten am Seilersee bei den Iserlohn Roosters an und am Straubing Pulverturm gastieren die Schwenninger Wild Wings. In Nürnberg suchen die Ice Tigers gegen die Kölner Haie einen Weg zum vierten Sieg in Folge. Telekom Sport zeigt wie gewohnt alle Spiele ab 19:15 Uhr live.

Binnen 14 Tagen steigt das zweite Spitzenspiel an der Isar. Damals setzten sich die Adler im Shootout mit 1:0 gegen die Red Bulls durch und es war wohl eines der besten 0:0 nach 65 Spielminuten in der Geschichte der DEL. Für Mannheim war es der erste Erfolg gegen München nach zuvor fünf Niederlagen in Folge. Der Meister wird alles daransetzen, sich zu revanchieren – nicht zuletzt auch, weil die Kurpfälzer bereits jetzt sieben Punkte Vorsprung auf den Titelverteidiger haben.

Clément Jodoin hat die Eisbären verlassen und Stéphane Richter hat das Amt des Cheftrainers bei den Hauptstädtern vorerst übernommen. Zuletzt fuhr Berlin nur einen Sieg in fünf Partien ein. Dadurch rutschen die Eisbären in der Abrechnung auf Rang neun ab und nur noch neun Punkte trennen den DEL-Rekordmeister von den Nicht-Playoff-Plätzen. Gegen die viertplatzierten Augsburger soll der Neustart beginnen, doch die Panther holten aus den letzten drei Auftritten in der Mercedes-Benz Arena zwei Siege und auch bei der Niederlage sprang noch ein Punkt heraus. Allerdings schwächelten die Fuggerstädter zuletzt in der Fremde und mussten auswärts vier Niederlagen in Folge hinnehmen.

Der KönigPALAST ist Geschichte: Die Heimstatt der Krefeld Pinguine heißt ab sofort YAYLA ARENA und zur Premiere hat sich die Düsseldorfer EG angesagt. Aus sieben der letzten acht Auftritte in der Seidenstadt nahm die DEG Punkte und fuhr dabei sechs Siege ein. In der aktuellen Spielzeit gewannen die Pinguine jedoch zuhause und in Düsseldorf jeweils nach Verlängerung.

Kaum hat es mit dem ersten Auswärtsdreier der Saison für Iserlohn geklappt, gab es für die Roosters eine 3:5-Heimniederlage. Allerdings lieferten die Sauerländer München einen echten Kampf und hätte genauso gut ihrerseits Punkte einfahren können. Jetzt reist Bremerhaven am Seilersee an und gegen die Norddeutschen hat Iserlohn zuhause immer gepunktet und in fünf Vergleichen vier Siege eingefahren. Allerdings kommen die Pinguins mit Schwung in Iserlohn an. Sechs ihrer letzten acht Partien gewannen die Seestädter und so steht für das Team von Thomas Popiesch aktuell der fünfte Rang in der Tabelle zu Buche.

Nach einer Serie mit vier Siegen in Folge mit nur einem Tor Unterschied, dreimal erst nach Zugabe, musste Ingolstadt gegen Mannheim (2:7) und Straubing (1:4) zwei Nuller schreiben. Gegner Wolfsburg hat indes nach zwei Niederlagen am Mittwochabend gegen die Augsburger Panther ein 4:2 eingefahren. Im direkten Vergleich angelten sich die Grizzlys vier von sechs möglichen Punkten gegen den ERC.

Drei der letzten vier Partien in Straubing konnte DEL-Schlusslicht Schwenningen gewinnen, allerdings stammt die Niederlage aus dieser Saison als die Tigers am siebten Spieltag mit 2:1 gewannen. Die Niederbayern gehen mit einem 4:1 im Derby gegen Ingolstadt in das Kellerwochenende; am Sonntag steht Wolfsburg für Straubing auf dem Programm. Schwenningen erkämpfte sich am Dienstag ein 5:3 gegen die Krefeld Pinguine. Ein Sieg, der nicht zuletzt auf die Kappe von Goalie Dustin Strahlmeier ging, der 63 Schüsse auf seinen Kasten entschärfte.

Nürnberg ist das Team der Stunde in der DEL. Die Offensive der Ice Tigers hat einen Gang hochgeschaltet und bei den Siegen gegen Bremerhaven, Schwenningen und Berlin 20 Tore geschossen. Gegner Köln ist derzeit so etwas wie das Gegenteil der Franken. Drei Niederlagen stehen bei den Haien im selben Zeitraum zu Buche und das bei einem Torverhältnis von 5:15. Die ersten beiden Treffen mit Nürnberg gewann der KEC jedoch mit 3:2 und 4:1.