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24. Januar 2018

Kracher am Abend: Ice Tigers empfangen Haie, Ingolstadt muss nach Mannheim

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

"Ladies Night" in Nürnberg / Tim Stapleton gibt Debüt für Schanzer / Enges Tabellenbild: Gerade einmal sieben Zähler Abstand zwischen Platz vier und zwölf

Zwei Kracher am Abend: Während die Adler Mannheim den ERC Ingolstadt auf eigenem Eis empfangen, bekommen es die Thomas Sabo Ice Tigers mit den Kölner Haien zu tun. Ein Blick auf die Tabelle reicht, um die (allgemeine) Brisanz zu erkennen: Zwischen Platz vier (Wolfsburg) und Platz zwölf Augsburg beträgt der Abstand gerade einmal sieben Punkte. Mittendrin in dieser Gruppe von Playoff-Anwärtern brauchen sowohl Ingolstadt, Köln als auch Mannheim dringend Zähler. Die Franken als Dritter sind für die Playoffs qualifiziert, genauso wie Berlin und München.

Durch den Sieg der Düsseldorfer EG über die Straubing Tigers sind die Adler zumindest bis heute wieder aus der Playoff-Quali gerutscht. Ein Sieg gegen die Schanzer würde da natürlich guttun. Aber: Nach insgesamt sieben Siegen aus neun Spielen unter Neu-Trainer Doug Shedden ist der ERCI derzeit die Mannschaft der Stunde in der DEL, ist in der Tabelle bis auf Platz sechs geklettert und liegt nur noch zwei Zähler hinter Wolfsburg.

„Wieder zurück in der Top-6 zu sein, ist natürlich toll und sieht auf dem Papier gut aus, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Jedes Spiel ist jetzt wichtig und die Teams vor und hinter uns sind so nah beieinander, dass es sehr schnell in die eine wie in die andere Richtung gehen kann“, sagt Stürmer Brett Olson.

Cheftrainer Doug Shedden denkt weiter nur von Spiel zu Spiel und will vom Tabellenplatz nichts wissen: „Jeder Sieg ist ein ‚big win‘ und bringt uns voran. Wir wissen, dass wir es aus eigener Kraft schaffen können und das gibt uns Selbstvertrauen und Kraft.“ Zugang Tim Stapleton wird heute in Mannheim sein Debüt geben.

Zur Ladies Night nach Nürnberg sind die Kölner Haie gereist. Aber wohl eher weniger, um mit den anwesenden Damen einen Prosecco zu teilen. Auch für den KEC, der am Freitag dann beim EHC Red Bull München ran muss, gilt: punkten, punkten, punkten.

„Jedes Spiel ist zurzeit doppelt wichtig“, meinte Haie-Kapitän Christian Ehrhoff gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger: „Wir sind Außenseiter in Nürnberg und München. Vielleicht ist es ja von Vorteil, dass wir auswärts spielen.“ In der Tat wird die Aufgabe bei den Franken keine einfache. Die Nürnberger verfügen über die beste Defensive der Liga und Köln tat sich zuletzt mit dem Toreschießen schwer.