Playoff-Halbfinale

06. April 2019

Köln kämpft um den Anschluss, Augsburg nach Ausgleich zu Gast in München

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Haie brauchen dringend einen Sieg in Mannheim / Panther und Red Bulls streiten um die Führung in der Serie

Nach dem Ausgleich will Augsburg nachlegen: Das 4:3 vor heimischer Kulisse brachte den Panthern das 1:1 in der Serie gegen Titelverteidiger München. Um 14:00 Uhr geht das Derby-Halbfinale an der Isar in die dritte Runde und nur zu gerne würde der AEV den Heimvorteil entführen. Um 17:00 Uhr sind dann die Haie in Mannheim gefordert. Nach dem 4:1 in Köln gehen die Adler mit einer 2:0-Führung in den dritten Vergleich. Magenta Sport zeigt wie gewohnt alles live und SPORT1 meldet sich aus der SAP Arena.

26,1 Sekunden standen noch auf der Spieluhr als Andrew LeBlanc den Gamewinner für Augsburg im zweiten Halbfinale gegen München entschied und das Curt-Frenzel-Stadion in ein Tollhausverwandelte. Während das Publikum nach Spielende noch auf den Tribünen tobte erklärte der Doppeltorschütze: „Es sind ein paar verrückte Sachen hier passiert, das war ein wildes Spiel. Wir wurden getestet und sind nicht eingebrochen. Wir haben das Beste aus unseren Chancen gemacht und haben dann am Ende gewonnen.“ Fakt ist aber auch, dass sich München viele gute Chancen erspielte und am Ende AEV-Goalie Olivier Roy ein riesen Faktor für den Erfolg der Fuggerstädter war. Sein Können wird auch am Sonntag in München gefordert sein, um bestehen zu können. Die Red Bulls werden alles geben, um sich die Führung in der Serie zurückzuholen. Entsprechend erklärte Stürmer Patrick Hager: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und viele Chancen kreiert, sie aber nicht genutzt. Auf ihre Konter müssen wir besser aufpassen. Am Sonntag geht es weiter und dann schlagen wir zurück.“

Erst im letzten Drittel konnte Köln vor heimischer Kulisse Druck auf das Mannheimer Tor entwickeln. Der KEC nahm mehr Schüsse und hatte nachdem dann verdienten 1:3 auch den zweiten Treffer auf dem Schläger. Wäre der Puck ins Tor statt an den Pfosten gegangen, wer weiß, vielleicht hätte das dem Spiel noch einmal eine Wende gegeben. So aber nutzte Mannheim die Freiräume als der der KEC alles nach vorn werfen musste zum 4:1-Erfolg. Haie-Stürmer Lucas Dumont analysierte im Anschluss: „Wir haben zu langsam angefangen und waren zu passiv. Wir haben den Mannheimern eigentlich nicht viel gegeben, aber zwei Überzahltore waren echt zu viel. Wir müssen einfach von Anfang an da sein.“ Deutlich zufriedener war Adler Markus Eisenschmid, der in Köln bereits einen siebten Treffer in den Playoffs markierte: „Wir haben von Anfang an super gespielt. Heute haben die Special Teams einfach funktioniert und wir haben die Tore gemacht. Wir sind jetzt im Rhythmus.“