DEL WINTER GAME 2019

Köln gegen Düsseldorf: Die Mutter aller Derbys in XXL

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Kölner Haie empfangen Düsseldorfer EG im RheinEnergieSTADION zum DEL WINTER GAME 2019 / KEC will Revanche für DEL-WINTER GAME-Niederlage 2015 / Ab 15:15 Uhr live und kostenlos für alle bei Magenta Sport / Ab 16:00 Uhr live bei SPORT1

Zum 100. Treffen in der DEL wird es groß: Zum DEL-Jubiläum treten die Kölner Haie im RheinEnergieSTADION gegen die Düsseldorfer EG. Insgesamt ist es das 222. rheinische Derby. Insgesamt haben die Haie 108 Siege auf der Habenseite und die DEG gewann 102 Mal und in elf Partien trennten sich die ewigen Rivalen mit einem Remis. Am Samstag können bis zu 50.000 Fans das DEL WINTER GAME 2019 live in der Arena verfolgen. SPORT1 ist ab 16:00 Uhr live dabei und Magenta Sport überträgt live und kostenlos für alle ab 15:15 Uhr.

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Nicht nur bei den Fans ist die Vorfreude auf das 4. DEL WINTER GAME groß. „Es ist für fast alle ein einmaliges Erlebnis. Das werden die Jungs und natürlich auch ich nie vergessen", sagt Haie-Headcoach Peter Draisaitl, wie auch Harold Kreis, Cheftrainer der Düsseldorfer EG: „Dieses Spiel wird etwas ganz Besonderes. Wir sind froh ein Teil davon zu sein."

Damit das Derby im Stadion des 1. FC Köln steigen kann war einiger Aufwand nötig. Mit zwölf LKW wurde das Material für den Aufbau zur Arena gebracht, wo dann zwölf Monteure zwei Wochen benötigten, bis alles stand. Dabei wurden vier Kältemaschinen aufgebaut und 85.000 Meter Verrohrung verlegt. Zwei Eismaschinen mit Elektroantrieb kümmern sich um die Pflege der Eisfäche. Pünktlich zum Spiel stand die Eisfläche mit allem was dazu gehört.

Zur Geschichte des rheinischen Derbys: Seit 1956 stehen sich die beiden Kontrahenten auf dem Eis gegenüber. Das erste Treffen gewann die DEG mit 6:2 Ab 1973 trafen sich die Rheinländer in der 1. Bundesliga und auch hier hatte Düsseldorf zur Premiere mit einem 3:2 die Nase vorn. Das 100. Treffen entschied Köln mit 1:0 für sich und die NRW-Landeshauptstädter revanchierten sich mit einem 4:2 im 200. Vergleich. Den höchsten Sieg feierten die Haie am 10. September 1982 mit einem 12:4. Zwei Jahre zuvor hatte Düsseldorf den Kölnern mit einem 12:2 eine Abreibung verpasst.

Und dann wäre da noch die Sache vom 10. Januar 2015: Im 2. DEL WINTER GAME standen sich die Rheinländer in Düsseldorf gegenüber. Die DEG gewann die Partie vor 51.125 Zuschauern mit 3:2 – eine Scharte, die die Haie nur zu gerne auswetzen würden. Einer der Haie, der damals dabei war, hat jedoch etwas dagegen. Philip Gogulla wechselte im Sommer 2018 von Köln nach Düsseldorf und könnte das zweite Derby im DEL WINTER GAME gewinnen. Gogulla war es damals übrigens, der den KEC nach einem zwischenzeitlichen 0:3 mit einem Doppelpack wieder heranbrachte.

In die 222. Auflage geht der KEC mit einem Lauf von drei Siegen in Folge. Bei der DEG wechselten sich in den letzten neun Spielen Sieg und Niederlage immer wieder ab. Ginge die Reihe weiter, müsste nach dem Sieg in Augsburg wieder eine Niederlage folgen. Der direkte Vergleich geht in der Saison 2018/19 klar an Düsseldorf. Zu Hause gewann das Team von Coach Harold Kreis mit 4:3 und in Köln in der Verlängerung mit 3:2. In der Abrechnung liegen die Rivalen nah beieinander. Köln belegt mit 65 Punkten Rang fünf und Düsseldorf liegt auf Rang drei mit 69 Zählern auf dem Konto.

Wäre noch die Frage nach dem Wetter im Freiluftspektakel: Die 90-Minuten-Frist für die Behebung von Problemen wurde außer Kraft gesetzt, damit etwaige Regenschauer abgewartet werden können. Leichter Regen stellt für das Spiel kein Problem dar. In der Pressekonferenz vor dem Derby erklärten beide Coaches unisono, dass die Wetterbedingungen „unerheblich sein, da beide Mannschaften auf dem gleichen Eis spielen“.

Nach dem Abschlusstraining zeigte sich Sebastian Uvira zufrieden mit den Bedingungen im Stadion: „Das Eis hat eine gute Härte und die Scheibe läuft sehr gut. Es ist ein wichtiges Spiel für uns, denn es geht immer noch um Punkte. Ich erwarte ein Spiel, das nicht zuletzt von Härte geprägt ist.“ Auf Seiten der DEG sagte Routinier Patrick Köppchen: „Ich habe die ersten Runden im Training mit Gänsehaut gedreht. Wenn man sich so umschaut, ist es schon beeindruckend. Ich mag mir kaum vorstellen, wie das dann mit Zuschauern ist. Auf meine alten Tage noch einmal an so einem Spektakel teilnehmen zu können, ist eine Sensation für mich!“