Vorbericht

14. Januar 2018

Knaller in München - Mannheim erwartet Berlin zum Klassiker

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Spiel der Superlative: Derby, Erster gegen Zweiter, Duell der besten DEL-Torjäger aller Zeiten / Bill Stewart: "Sind in den Playoffs für die Playoffs" / Platz sechs im Visier: Ingolstadt muss in Düsseldorf ran, Iserlohn ist zu Gast in Wolfsburg / Wild Wings wollen Rang fünf in Straubing festigen / Haie mit Sonderzug-Unterstützung in Augsburg / Pinguine gegen Pinguins in Krefeld

Mehr Topspiel geht nicht! Am 42. Spieltag kommt es in der DEL zum Spiel der Spiele: Tabellenführer EHC Red Bull München trifft auf Verfolger Thomas Sabo Ice Tigers. Dabei möchte der amtierende Meister seinen zwei Punkte-Vorsprung mit einem Sieg ausbauen, die Gäste aus dem Frankenland wollen ihrerseits durch einen Erfolg zurück an die Spitze.

„Sie haben eine super Mannschaft“, sagt Münchens Michael Wolf über den Tabellenzweiten. „Ich denke, es wird wieder ein sehr interessantes Spiel. Alle Spiele gegen sie waren sehr knapp“, so der Kapitän beim Blick auf die Duell-Historie.

Fünf der letzten sechs Vergleiche endeten mit einem Tor Differenz, vier davon gingen in die Verlängerung – darunter der 3:2-Sieg der Red Bulls am 30. Dezember: Im ersten Hockey-HALLEluja-Spiel beendete Brooks Macek durch seinen Treffer eine Sekunde vor Ablauf der Verlängerung eine schwarze Serie gegen Nürnberg, das die sechs vorangegangenen Duelle für sich entschieden hatte.

„Wir freuen uns auf die Partie, werden bereit sein und wollen drei Punkte holen“, sagt Wolf, der die ewige DEL-Torschützenliste mit 314 Treffern gemeinsam mit Nürnbergs Patrick Reimer anführt. Heute kommt es also auch zum Duell der beiden besten Torjäger der DEL-Geschichte.

Zum Klassiker kommt es heute in Mannheim, wo Berlin seine Visitenkarte abgibt. „Wir befinden uns weiterhin in den Playoffs für die Playoffs“, weiß Adler-Coach Bill Stewart, dass der Sieg gegen Tabellenführer Nürnberg vergangenen Sonntag zwar schön und wichtig war, damit aber lediglich ein Anfang gemacht wurde.

„Wir müssen mit derselben Leidenschaft, mit derselben Einstellung in die nächsten Partien gehen wie gegen Nürnberg“, fordert Stewart von seinen Jungs. „Berlin gehört dieses Jahr zu den Topteams der Liga, weil sie es schaffen, konstant ihr Spiel aufs Eis zu bringen. Zu Konstanz gehört es, dass wir nach dem Sieg über einen starken Gegner auch gegen den nächsten starken Gegner gewinnen.“

Für die Kölner Haie geht es in Augsburg um wichtige Punkte im Playoff-Rennen. Die Panther gehen jedoch mit Rückwind ins Spiel. Vier Siege in Folge stehen für die Gastgeber zu Buche. Am Freitag wurden die Ice Tigers in Nürnberg mit 2:1 besiegt. Viermal musste sich der KEC in der letzten fünf Spielen geschlagen geben. Der KEC wird von über 800 Fans begleitet.

In Düsseldorf kommt es zum Duell der Tabellennachbarn zwischen der DEG und dem ERC Ingolstadt. Bei den Gästen ist Verteidiger Matt Pelech aufgrund einer Sperre nicht dabei. Auch die Iserlohn Roosters haben Platz sechs im Visier. Das Team von Rob Daum tritt bei den Grizzlys Wolfsburg an. Sowohl die Niedersachsen als auch die Sauerländer kassierten am Freitag eine Niederlage.

Mit aller Macht will das Überraschungsteam der Saison, die Schwenninger Wild Wings, Platz fünf verteidigen. Die Reise geht nach Straubing zum Tabellenletzten. Simon Danner warnt: „Die Tabelle interessiert nicht, Straubing wird uns alles abverlangen.“ Den Spieltag beschließen die beiden Frackträger. Krefeld empfängt Bremerhaven. Wollen die Hausherren noch um Platz zehn mitreden, muss ein Sieg her.