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29. September 2017

Klassiker in Mannheim - Der Meister zu Gast am Rhein

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler empfangen Haie / München muss nach Düsseldorf / Ice Tigers-Stürmer Patrick Buzas mit 500. DEL-Spiel gegen Schwenningen / Wolfsburg reist zum ersten von zwei "Pinguin"-Duellen / Roosters in Augsburg zu Gast / Straubing trifft auf Krefeld

Rein in den zweiten Teil des 7. DEL-Spieltags. Die Frage lautet: Wer stößt Spitzenreiter Eisbären Berlin vom Thron? Durch den gestrigen 3:2-Erfolg beim ERC Ingolstadt und das nun etwas bessere Torverhältnis gegenüber dem EHC Red Bull München hat sich der Hauptstadt-Club zumindest für eine Nacht die Topposition gesichert.  

Der Meister selber ist heute am Rhein bei der Düsseldorfer EG zu Gast. „Wir müssen definitiv unsere beste Leistung bringen, um dort zu gewinnen“, sagte Münchens Yannic Seidenberg. Sein Coach sieht das ähnlich: „Es wird ein Spiel mit viel Emotionen. Wir müssen uns in Bestform präsentieren, um dort zu bestehen“, erklärte Don Jackson. In der vergangenen Saison gewannen die Red Bulls alle vier Hauptrundenduelle gegen Düsseldorf.

Ein Spiel mit vielen Emotionen erwarten auch die Fans auch beim Klassiker zwischen den Adlern aus Mannheim und den Kölner Haien. Meist geht es in diesen Duellen eng zur Sache. In der Quadratestadt wechseln sich beide Teams mittlerweile seit zwölf Partien mit dem Siegen ab. Zuletzt konnten die Adler im Dezember ihr Heimspiel mit 4:2 gegen den KEC gewinnen. Der Serie folgend wären jetzt also wieder die Haie dran. Adler-Defender Denis Reul absolviert gegen Köln sein 400. DEL-Spiel.

Genau 100 mehr, nämlich 500, kann Patrick Buzas für sich deklarieren. Im Heimspiel seiner Thomas Sabo Ice Tigers gegen die Schwenninger Wild Wings „rundet“ der Stürmer. Am liebsten würde er das Jubiläum natürlich mit einem Sieg feiern, die Schwenninger werden allerdings einiges dagegen haben.

Jari Pasanen

„Augsburg ist für mich auch in diesem Jahr ein Anwärter für die Top sechs oder Top acht.“

Die Straubing Tigers treffen am Abend auf die Krefeld Pinguine, bei denen im Sturm einige bekannte Gesichter nicht mit dabei sein werden. Zu den angeschlagenen Justin Feser, Marcel Müller und Mike Mieszkowski gesellte sich nun auch Dragan Umicevic.

Die Augsburger Panther bekommen es auf eigenem Eis mit den Iserlohn Roosters zu tun. „Augsburg ist für mich auch in diesem Jahr ein Anwärter für die Top sechs oder Top acht“, sagte IEC-Coach Jari Pasanen vor der Partie. Besonders das Powerplay der Fuggerstädter sei eine „Waffe“. „Wir müssen äußerst diszipliniert agieren und von der Strafbank wegbleiben“, nennt der Trainer die Marschroute.

Teil eins des „Pinguine-Wochenendes“ beginnt heute für die Grizzlys Wolfsburg, die in Bremerhaven zu Gast sind und am Sonntag zu Hause Krefeld erwarten.