Vorschau, 47. Spieltag

28. Januar 2018

Kampf um die Playoff-Tickets, Spitzenspiel in Nürnberg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls können großen Schritt Richtung CHL-Quali machen / Nürnberg empfängt Berlin zum Kracher / Augsburg und Düsseldorf kämpfen um den Anschluss an die Playoff-Ränge / Nur drei Punkte Abstand zwischen Platz vier und zehn

Die Hauptrunde 2017/18 nähert sich ihrem Showdown und es geht in der Tabelle drunter und drüber: Nur drei Punkte trennen den Vierten aus Bremerhaven und vom Zehnten aus Ingolstadt und bis zu Platz zwölf sind es nur fünf weitere Zähler. Spannung ist am Sonntag garantiert.

Zum Auftakt muss Primus München in Krefeld ran und kann mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Champions Hockey League machen. Um 16:30 Uhr steigt dann das Duell zwischen Köln und Bremerhaven, während die Iserlohn Roosters in Mannheim ranmüssen und Augsburg im Derby gegen Schlusslicht Straubing um Punkte kämpft. Um 17:00 Uhr folgt dann das Spitzenspiel in Nürnberg zwischen den Ice Tigers und den Eisbären aus Berlin, ehe zum Abschluss um 19:00 Uhr Schwenningen in Ingolstadt aufläuft und die Düsseldorfer EG Wolfsburg empfängt. Telekom Sport ist überall live dabei und SPORT1 meldet sich um 16:55 Uhr live vom Kracher in Nürnberg.

Da sich Nürnberg und Berlin gegenseitig die Punkte wegnehmen werden, könnte Meister München am Ende des Tages im besten Fall zwölf Punkte Vorsprung auf Rang drei haben. Fünf Spieltage vor Schluss wäre den Bayern die CHL-Qualifikation kaum noch zu nehmen. Mit Krefeld haben sich die Red Bulls allerdings schwergetan. In drei Vergleichen setzte sich München immer erst nach einer Zugabe mit 3:2 durch.

Um 16:30 nimmt der Playoff-Kampf richtig Fahrt auf. Köln gegen Bremerhaven und Mannheim gegen Iserlohn – alle vier Beteiligten sind nur drei Punkte voneinander getrennt und tummeln sich auf den Rängen vier, fünf, sieben und acht. Ein Sieg ist praktisch Pflicht und entsprechend brisant wird es auf dem Eis zugehen. Nicht minder spannend wird es in Augsburg zu gehen. Die Panther brauchen dringend einen Sieg, um an die Top10 heranzukommen, aber Schlusslicht Straubing wird die Punkte keinesfalls freiwillig rausrücken. Das musste am Freitag auch schon Ingolstadt erfahren, als es am Pulverturm unterlag.

Während Nürnberg und Berlin um 17:00 Uhr auskegeln, wer wohl von Platz zwei ins Playoff-Rennen geht und den zweiten CHL-Platz erobert, geht es ab 19:00 Uhr noch einmal richtig rund. Ingolstadt braucht nach der Niederlage vom Freitag dringend Punkte, um die Verfolger auf Distanz zu halten und Schwenningen steht nicht viel besser da. Die Wild Wings haben zwar zwei Punkte mehr auf dem Konto, aber eben auch eine Partie mehr absolviert.

Die DEG startet ohne Coach Mike Pellegrims in die Partie gegen Wolfsburg, nachdem dieser am Samstag freigestellt wurde. Nur ein Sieg aus den letzten fünf Partien waren einfach zu wenig – vor allem in dieser Phase der Saison. Gleiches kann auch über Wolfsburg erzählt werden. Vor einigen Wochen waren die Niedersachsen noch sicher auf Platz vier, aber nur ein Sieg aus neun Partien spülte die Grizzlys in die riesige Kampfgruppe. Nur noch vier Punkte trennen Wolfsburg von den Nicht-Playoff-Plätzen – und bei einer Niederlage wären es nur noch dreier zwei oder gar einer.