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16. September 2016

Jetzt geht's los: Die DEL ist heiß auf Eishockey!

Telekom Eishockey Redaktion

Von Telekom Eishockey Redaktion

Die einen träumen vom Titel, die anderen wollen einfach mal wieder Playoffs spielen und so manch einer ist froh, überhaupt dabei zu sein. 

Jedes DEL-Team hat so seinen ganz eigenen Ansatz für die neue Saison, aber bei einer Sache sind sich alle einig: Es ist höchste Zeit, dass es wieder losgeht! 
 

1493 | Endlich geht es los!





Kommentator Basti Schwele
Moderator Sascha Bandermann
Experte Rick Goldmann

Köln gegen München - ein Knaller gleich zum Auftakt! Nach der gut sechswöchigen Vorbereitung und sieben Testspielen (fünf Siege, zwei Niederlagen) sind alle KEC-Profis heiß auf die Ligastart. "Wir wollen einen guten Start erwischen und eine konstant bessere Vorrunde spielen als in den beiden Jahren zuvor", erklärt Haie-Kapitän Moritz Müller. Das sieht auch Sportdirektor Mark Mahon so: "Es soll kein ständiges Auf und Ab mehr geben. Wir wollen uns unseren Fans auf einem konstant guten Level präsentieren." Und der Meister? Gibt sich selbstbewusst: „Wir müssen gleich unser bestes Eishockey zeigen. Unser Ziel sind sechs Punkteam Wochenende“, so Münchens Stürmer Jon Matsumoto mit Blick auf die ersten beiden Spiele. 
 


Kommentator
Konstantin Klostermann

Westduell im Düsseldorfer ISS Dome! „Die Jungs sind heiß, das ist spürbar“, sagt DEG-Cheftrainer Christof Kreutzer. „Wir werden jedes Spiel so angehen, dass wir es gewinnen wollen. Ich traue meiner Mannschaft in jedem Spiel den Sieg zu, aber in dieser ausgeglichenen Liga musst du immer 100 Prozent bringen.“ Zweimal darf die DEG am Wochenende zu Hause ran. Die Iserlohn Roosters geben zum Start ihre Visitenkarte in Düsseldorf ab. Über 7.000 Fans werden erwartet. Bei den Roosters hofft Trainer Jari Pasanen, dass sowohl Luigi Caporusso als auch David Dziurzynski wieder an Bord sind. Beide waren zuletzt angeschlagen. Caporusso drehte aber bereits wieder Solorunden auf dem Eis. Pasanen: „Ich hoffe, dass beide am Freitag dabei sind.“
 


Kommentator Arne Malsch

Kurz vor dem Saisonstart muss Uwe Krupp seinen Kader nochmals umbauen. Der Cheftrainer der Eisbären Berlin, der seinen Vertrag am Mittwoch vorzeitig bis 2018 verlängerte, kann nicht mit Marcel Noebels planen. Der Nationalspieler zog sich einen Kreuzbandriss zu. Trotzdem sagt Kapitän André Rankel: „Wir haben eine gute und starke Mannschaft. Wenn wir konzentriert spielen und von Verletzungen weitgehend verschont bleiben, dann können wir die direkt Playoff-Qualifikation schaffen.“ Mit den Straubing Tigers präsentiert sich ein unangenehmer Gegner zum Auftakt. „Wir wollen am besten gleich in den ersten Spielen irgendetwas mitnehmen, auch wenn sowohl Berlin als auch Ingolstadt die klaren Favoriten sind“, sagt Tigers-Kapitän Sandro Schönberger. 
 


Kommentator Jan Lüdeke

„Wir freuen uns sehr auf den Saisonstart“, sagt Nürnbergs Philippe Dupuis, Neuzugang von den Hamburg Freezers, vor dem Match gegen die Augsburger Panther. „Die Vorbereitung hatte genau die richtige Länge, wir hatten nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige Spiele und auch nicht so viele Verletzungen zu beklagen. Wir sind definitiv bereit für Freitag.“ Zum ersten Heimauftakt seit 2007 kommt mit den Panthern ein ewiger Rivale nach Nürnberg. Einer, der nach oben schielt. „ Wir wollen in die Playoffs und damit unter die ersten zehn Mannschaften kommen. Und: Ich will konstantere Leistungen sehen. Es gibt immer ein Auf und Ab, aber so ein Leistungsloch wie im Dezember 2015 will ich nicht mehr erleben“, sagte Panther-Trainer Mike Stewart.
 


Kommentator Franz Büchner

Auch beim Duell ERC Ingolstadt gegen die Schwenninger Wild Wings scharren beide Seiten mit den Hufen. „Man spür in der Mannschaft, dass die Energie und der Fokus schon auf Freitagabend liegen“, gab ERC-Coach Tommy Samuelsson einen kleinen, aber dennoch sehr klaren Einblick in das Kabinenleben seiner Jungs. Will heißen: Die Panther sind heiß. Bei den Gästen sieht das nicht anders aus. Allerdings muss Wild Wings-Trainer Pat Cortina wohl auf Torwart Joey MacDonald (Außenmeniskus-Quetschung im Knie) verzichten. „Ich gehe nicht davon aus, dass er rechtzeitig für die Spiele am Freitag in Ingolstadt und am Sonntag gegen Bremerhaven fit wird.“ Zugang Dustin Strahlmeier in den ersten beiden Saisonspielen zwischen den Pfosten stehen.
 


Kommentator Patrick Bernecker

Für die Krefeld Pinguine kommt es am Freitag knüppeldick. Auftaktgegner sind die Adler Mannheim. „Für mich gehören die Adler zu  den Mitfavoriten auf den Titel“, sagt Krefelds Cheftrainer Franz Fritzmeier. Der hatte in der Vorbereitung Höhen und Tiefen bei seiner Mannschaft ausgemacht. Dennoch meint der jüngste DEL-Coach: „Die Champions League war als Vorbereitung optimal. Wir konnten schon auf hohem Wettkampf-Niveau spielen, besser können wir nicht vorbereitet sein.“ Möglich, dass Fritzmeier personell am Freitag aus dem Vollen schöpfen kann. Das sieht beim Gegner etwas anders aus. Die Adler müssen neben Ryan MacMurchy auch auf Mathieu Carle verzichten. „Unser Ziel bleibt trotzdem, in Krefeld zu punkten“, sagte Adler-Stürmer Christoph Ullmann. 
 


Kommentator Matthias Berlinke

Premiere für die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der DEL. Wenn mit den Grizzlys Wolfsburg eines der laufstärksten Teams der Liga in der Küstenstadt gastiert, beginnt eine neue Zeitrechnung: „Wir alle sollten das erste Spiel in der DEL auch genießen“, sagt Trainer Thomas Popiesch, für den die DEL ebenfalls Neuland ist. Die Eisarena Bremerhaven wird am Freitag mit 4.254 Zuschauern ausverkauft sein. Die Gäste aus Wolfsburg können sich über rund 400 Fans freuen, die ihre Mannschaft begleiten. „Es wird ein heißes Pflaster. Bremerhaven wird sicher alles in die Waagschale werfen, auch ihre Zuschauer. Darauf müssen wir vorbereitet sein und unser System spielen“, so Sebastian Furchner, der während der Saison 2001-2002 in der zweiten Liga für den damaligen REV auf Torejagd ging.