Nachbericht

28. Oktober 2018

Ingolstadt gewinnt Spektakel in Krefeld - Adler feiern sechsten Sieg in Folge

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Augsburg auf Platz fünf - 4:1 gegen Köln / Eisbären ringen Ice Tigers nieder /Schanzer drehen ein 1:4 in einen 7:4-Erfolg bei den Pinguinen / Beim 4:0 der DEG gegen Schwenningen spielt Mathias Niederberger "zu Null" und Bruder Leon trifft / Mannheim feiert souveränes 6:1 über Straubing - Hattrick von Huhtala / Meister München dank seiner Youngster auf Platz drei / Kossmann-Heimdebüt nicht von Erfolg gekrönt

Die Adler Mannheim sind nicht zu stoppen! Der Tabellenführer der DEL ließ auch am Sonntag nichts anbrennen und feierte im Heimspiel gegen die Straubing Tigers einen 6:1-Erfolg. Es war der sechste Sieg in Folge für das Team von Trainer Pavel Gross.

Erster Verfolger der Kurpfälzer bleibt der ERC Ingolstadt, der sich nach einer fulminanten Aufholjagd bei den Krefeld Pinguinen und dem 7:4-Erfolg drei Zähler schnappte. Bis knapp zur Hälfte der Partie hatten die Krefelder noch mit 4:1 in Führung gelegen. Dritter ist der EHC Red Bull München nach dem 6:2 über die Iserlohn Roosters am Nachmittag, während die Düsseldorfer EG mit dem 4:0 gegen die Wild Wings Schwenningen Rang vier einnimt.

Die Fans im Krefelder KönigPALAST werden diesen Sonntag wohl noch lange in Erinnerung behalten. Nach rund 28 Minuten führten die Gastgeber gegen Ingolstadt mit 4:1 und waren auf dem besten Wege, die Partie nach Hause zu bringen. Dann aber drehten die Schanzer auf und schossen innerhalb von nur zwei Minuten drei Tore. Genauso schnell ging es weiter: Zwischen dem 4:5 und dem 4:6 lagen keine 60 Sekunden. Jerry D’Amigo und Mike Collins trafen doppelt für die Gäste in einem denkwürdigen Match.

Spitzenreiter Adler Mannheim ließ sich auch im sechsten Spiel in Folge nicht ärgern. Beim 6:1 über die Straubing Tigers traf der Finne Tommi Huhtala dreifach. Den Rest besorgten David Wolf, Matthias Plachta und Andrew Desjardins. Bei der Partie zwischen der Düsseldorfer EG und den Wild Wings Schwenningen fielen zunächst keine Tore und die Fans mussten bis ins letzte Drittel warten, um erstmals jubeln zu können. Dafür aber gleich vier Mal auf Seiten der DEG. Philip Gogulla, Lukas Laub, John Henrion und Leon Niederberger, dessen Bruder Mathias einen Shutout feierte, machten das 4:0 gegen das Schlusslicht perfekt.

Bereits am Nachmittag setzte sich München mit 6:2 gegen die Iserlohn Roosters durch und Bremerhaven gewann in Wolfsburg. Den Grundstein dazu legten die Bayern bereits im ersten Abschnitt, in dem sie einen 4:0-Vorsprung herausgeschossen hatten. Besonders die Youngsters der Münchener Hausherren liefen heiß: Jakob Mayenschein und Emil Quaas mit ihren ersten DEL-Toren sowie Keith Aulie und John Mitchell hatten die Redbulls zur ersten Pause mit 4:0 in Führung gebracht. Frank Mauer und Andy Eder setzten noch zwei Tore drauf.

Mike Moore und Mike Hoeffel brachten die Pinguins in Wolfsburg jeweils in Front, Sebastian Furchner und Armin Wurm konnten im ersten Abschnitt egalisieren. Miha Verlic sorgte für die dritte Führung Bremerhavens an diesem Nachmittag. Eric Valentins Freude über sein erstes DEL-Tor zum 3:3 währte nicht lange, da Hoeffel mit seinem zweiten Tor die nunmehr Führung für Bremerhaven markierte. Kossmann nahm Keeper Kuhn vom Eis – Zengerle und Feser machten das 6:3 durch zwei Schüsse aufs leere Tor perfekt.

Erstmals in dieser Saison kam Keeper Hannibal Weitzmann zum Einsatz für die Kölner Haie. Der Schlussmann vereitelte einige Chancen in Augsburg, war aber gegen die Treffer von Drew LeBlanc, Matt White und Matt Fraser machtlos. Scott Valentines Schuss ins leere Tor besorgte das 4:1 über die Kölner Haie. Neun Tore sahen die Zuschauer in Berlin beim 5:4 über die Thomas Sabo Ice Tigers. Brenan Ranford schoss zwei Tore gegen die tapfer kämpfenden Ice Tigers, deren sechste Niederlage in Folge Platz 12 bedeutet.