CHL

16. Oktober 2018

Ice Tigers sind raus - Berlin gelingt Abschlusssieg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Nürnberg muss sich Rouen zu Hause mit 2:5 geschlagen geben und scheidet aus / Beim 4:2 in Grodno trafen Fischbuch, Ranford, Backman und Noebels für die Eisbären / Nur Voakes konnte sich beim 1:6 von Meister München in Schweden in die Torschützenliste eintragen

Die Eisbären Berlin haben sich mit einem Sieg aus der Champions Hockey League verabschiedet. Das Team von Trainer Clement Jodoin setzte sich am Dienstagabend beim weißrussischen Vertreter Neman Grodno mit 4:2 durch und sicherte sich damit in der Endabrechnung noch Platz drei in der Gruppe. Der bereits für das Achtelfinale qualifizierte EHC Red Bull München hingegen unterlag 1:6 in Malmö. Nur Mark Voakes konnte für die Gäste treffen. Eine bittere 2:5-Heimniederlage kassierten die Thomas Sabo Ice Tigers gegen die Rouen Dragons. Damit sind die Noris-Cracks aus dem laufenden Wettbewerb ausgeschieden. Ein Punkt hätte Nürnberg zum Weiterkommen gereicht.

Das Verletztenlazarett der Eisbären umfasste in Grodno acht Spieler: Marvin Cüpper, Kai Wissmann, Jonas Müller, Thomas Oppenheimer, Mark Olver, Jamie MacQueen, André Rankel, Martin Buchwieser konnten die Reise nach Weißrussland nicht mit antreten.

Dennoch wollten sich die Berliner erhobenen Hauptes aus der Königsklasse verabschieden. Daniel Fischbuch traf bereits nach 69 Sekunden zur Führung, doch die Gastgeber drehten das Match durch Tore von Malyavko und Orlov. Brendan Ranford markierte das 2:2 vor der zweiten Pause. Sean Backman und Marcel Noebels schossen die Gäste im letzten Drittel zum Sieg und immerhin auf Platz drei der Gruppe.

Nicht mit den Münchnern nach Malmö waren neben den Verletzten Michael Wolf, Mads Christensen, Trevor Parkes und Justin Shugg auch Yannic Seidenberg, Patrick Hager und Danny aus den Birken gereist. Der bereits für die Playoffs qualifizierte DEL-Meister konnte das 0:1 von Janolhs durch Mark Voakes ausgleichen. Gortz überwand Münchens Keeper Kevin Reich aber noch vor der zweiten Pause. Dem 3:1 durch Handemark folgten noch drei weitere Gegentreffer im letzten Abschnitt. Damit geht München als Zweiter in die Schlussrunde.

Martin Jiranek, Nürnbergs Coach, war nach dem 2:5 seiner Mannschaft gegen Rouen bedient: "Ich sehe auf die Statistik und sehe 53 Schüsse, aber da hat heute einfach einiges gefehlt. Rouen hat mehr Willen gezeigt und das gemacht, was es gebraucht hat, um zu gewinnen. Wir sind in einer sehr schwierigen Phase, aber niemand wird Mitleid mit uns haben. Wir müssen uns auf die Liga konzentrieren und einen Weg finden, Spiele zu gewinnen." Shawn Lalonde und Eugen Alanov trafen für die Hausherren.

München ist bereits am Donnerstag wieder gefordert. Im „First Row Live“-Spiel treffen die Bayern auf die Schwenninger Wild Wings. Einen Tag länger können die Eisbären verschnaufen, die am Freitag die Grizzlys Wolfsburg empfangen. Dann reisen die Ice Tigers nach Iserlohn.