Der 18. Spieltag

Ice Tigers schlagen München in Overtime, Haie Comeback in Schwenningen

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Haie drehen Partie in Schwenningen / Berlin gewinnt bei Fischtown Pinguins / Nürnberg mit Overtime-Sieg in München / ERC Ingolstadt schlägt Roosters / Augsburger Panther besiegen die Adler Mannheim / Straubing Tigers besiegen die Krefeld Pinguine

 

Die THOMAS SABO Ice Tigers schlugen Red Bull München in der Overtime mit 4:3 und fügten dem Vizemeister damit die erste Heimniederlage der Saison zu. Meister Mannheim verlor bei den Augsburger Panthern mit 1:4 und ist jetzt seit vier Spielen sieglos. Ein 5:4 Comeback-Sieg feierten die Kölner Haie bei den Schwenninger Wild Wings, nachdem es zwischenzeitlich 2:4 aus Sicht der Domstädter stand. Auch der ERC Ingolstadt drehte die Partie bei den Iserlohn Roosters und gewann am Ende mit 3:2. Die Eisbären Berlin schlagen die Fischtown Pinguins mit 3:2, überholten Bremerhaven und sind jetzt fünfter. Die Tabellenzweiten Straubing Tigers triumphierten 5:3 gegen die Krefeld Pinguine und verkürzten damit den Rückstand auf Rang eins.

Im Bayern-Franken-Derby war Red Bull München in den ersten 20 Minuten zwar die aktivere Mannschaft, schaffte es jedoch daraus Profit zu ziehen. Nach der ersten Drittelpause investierten die THOMAS SABO Ice Tigers spürbar mehr ins Spiel, sodass Marcus Werber in der 33. Minute zur Gästeführung traf. Im Schlussabschnitt wurde es schließlich spannend. Philipp Gogulla (46.) glich für die Red Bulls aus, doch die Ice Tigers zogen mit den Treffern von Joachim Ramoser (47.) und Oliver Mebus (50.) auf 3:1 davon. In den Schlussminuten retteten sich die Oberbayern durch Trevor Parks (54.) und Mark Voakes (54.) in die Verlängerung, in der schließlich Tim Bender (63.) den Gamewinner für Nürnberg erzielte.

Nach fünf Minuten mussten die Augsburger Panther gegen die Adler Mannheim den Rückstand durch Jan-Mikael Järvinen hinnehmen, doch die Fuggerstädter antworteten schnell in Person von Matt Fraser (9.). Beim 1:1 blieb es bis Andrew LeBlanc (53.) in Übezahl zur Pather-Führung traf. In den letzten Minuten nahmen die Adler Dennis Endras aus dem Tor, was den Augsburgern unter Mithilfe der Gäste zu zwei Emptynettern in Unterzahl durch Stefan Tölzer (59.) und Andrew LeBlanc (60.) verhalf.

Gleich mit der ersten Chance des Spiels brachte Daniel Pietta (5.) die Krefeld Pinguine bei den Straubing Tigers in Führung, die bis zum Ende des ersten Drittels Bestand hielt. Erst im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel. Per Doppelschlag innerhalb von 53 Sekunden drehten Antoine Laganière (28.) und Jeremy Williams (29.) das Spiel. Später traf Chasen Balisy (35.) und im Schlussabschnitt erhöte Marcel Brandt (43.) zur 4:1-Vorentscheidung. Im Schlussdrittel trafen zwar Chasen Noonan (45.) und Daniel Pietta (60.) noch für die Krefelder, doch die Hausherren ließen auch durch den Treffer von Stefan Loibl (50.) nichts mehr anbrennen und brachten den 5:3-Sieg sicher nachhause.