Der 42. Spieltag

25. Januar 2019

Ice Tigers mit großer Chance auf die Top10, Derbyzeit in Augsburg

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Nürnberg kann im direkten Duell an Berlin vorbeiziehen / Pinguine brauchen dringend Punkte beim Schlusslicht / Grizzlys wollen gegen Düsseldorf die Playoff-Chance am Leben erhalten / Augsburg empfängt Ingolstadt zum Derby / Straubing muss gegen den Primus ran / Iserlohn zu Gast beim Meister

Nürnberg kann seine Aufholjagd vorerst krönen: Die Ice Tigers treffen am Freitagabend auf die Eisbären Berlin und sollten die Franken gegen die Hauptstädter gewinnen, wäre ein Playoff-Platz erreicht. Sollte Krefeld gleichzeitig in Schwenningen keinen glatten Sieg einfahren, könnte gar Platz neun für Nürnberg herausspringen. Unterdessen steht in Augsburg das Derby zwischen den Panthern und Ingolstadt an. Mit einem Dreier kann der ERC die Top6 erreichen, derweil der AEV mit einem Erfolg einen Verfolger abschütteln würde.

In Wolfsburg wird unterdessen die Düsseldorfer EG erwartet. Während die DEG Platz drei wieder absichern möchte, hoffen die Grizzlys, mit einem Sieg doch noch einmal an die Playoff-Plätze heranrücken zu können. Die Straubing Tigers müssen nach dem Duell mit dem Titelverteidiger vor heimischer Kulisse gegen Primus Mannheim ran und die Iserlohn Roosters werden beim EHC Red Bull München erwartet. Magenta Sport zeigt alle Partien ab 19:15 Uhr live.

Gelingt Nürnberg der große Wurf? Die Ice Tigers gewannen vier der letzten fünf Partien und sind dadurch nur noch einen Punkt hinter den zehntplatzierte Krefeld Pinguinen und drei Punkte hinter Berlin. Mit einem Sieg gegen die Hauptstädter wäre mindestens Platz zehn erreicht und falls Krefeld nicht drei Punkte einfährt, könnte am Ende gar Platz neun stehen. Die Eisbären reisen in einem Formtief an. Aus den letzten 13 Spielen holten die Hauptstädter gerade einmal fünf Pünktchen und die Playoffs sind ernsthaft in Gefahr. Ein Sieg gegen Nürnberg würde Berlin sich erst einmal wieder Luft zum Atmen verschaffen.

Krefeld ist in Schwenningen praktisch zum Siegen verdammt. Eine Niederlage beim DEL-Schlusslicht könnte die Pinguine den zehnten Platz kosten. In diese Situationen kamen die Seidenstädter nach vier Niederlagen in Folge, während die Wild Wings in derselben Zeit zwei Siege einfuhren. Dennoch ist der Playoff-Zug für Schwenningen wohl abgefahren. 13 Punkte fehlen elf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde. Allerdings könnte mit Punkten gegen die Pinguine die Rote Laterne wieder nach Iserlohn geschickt werden.

Auch Wolfsburg ist auf der Verfolgung von Krefeld und Berlin. Sieben Punkte Rückstand haben die Niedersachsen auf Rang zehn, aber wenn es günstig läuft, könnten am Abend nur noch fünf Punkte auf der Anzeige fehlen. Voraussetzung dafür ist aber ein Sieg gegen die Düsseldorfer EG für die zuletzt dreimal in Folge siegreichen Grizzlys. Am Rhein musste Wolfsburg im Saisonverlauf ein 1:3 und eine 2:7-Klatsche hinnehmen, aber an der Aller kam Wolfsburg zu einem 4:3-Erfolg. Die DEG musste jüngst fünf Heimniederlagen in Folge hinnehmen, aber Auswärts stehen drei Siege in Reihe.

Die Panther und Ingolstadt liefern sich ein Duell um Platz sechs. Ein Sieg für den AEV und der ERC wäre vorerst abgehängt – ein Sieg für die Schanzer und Augsburg würde aus den Top6 herauspurzeln. Dass das Duell auch noch ein Derby ist, ist die Kirsche auf dem Playoff-Kampf-Eisbecher. Im Curt-Frenzel-Stadion gewannen die Panther vier der letzten fünf Duelle und im Saisonverlauf holte Augsburg sieben von neun möglichen Punkten gegen Ingolstadt

Nur zwei Punkte aus fünf Spielen haben Straubing im Kampf um Platz sechs zurückfallen lassen. Derzeit fehlen den Niederbayern sieben Zähler auf die Ränge, die das direkte Ticket für das Viertelfinale bedeuten. Gegner Mannheim ist indes obenauf. Acht Spiele gewann der Ligaprimus in Folge und darf sich über neun Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger freuen. Mit den Tigers haben die Adler gute Erfahrungen in dieser Saison gemacht und alle drei vorherigen Vergleiche glatt gewonnen. Dabei schossen die Kurpfälzer jedes Mal sechs Tore.

Mit 13 Punkten Rückstand auf Platz zehn sind die Playoffs für Iserlohn wohl abgeschrieben. Für die Roosters kann es eigentlich nur noch darum gehen, die Rote Laterne zu vermeiden und vor den aktuell punktgleichen Wild Wings zu bleiben. Am 42. Spieltag könnte die Aufgabe mit Meister München kaum schwerer sein. Die Red Bulls gewannen neun der letzten zehn Partien und selbst bei der Niederlage wurde noch ein Punkt mitgenommen. Die Roosters gewannen nach einer zehn Spiele andauernden Niederlagenserie mit 5:2 gegen Krefeld, aber direkt danach setzte es wieder ein 3:4 gegen Mannheim. Die Roosters entschieden das erste Saisonduell mit München am Seilersee deutlich mit 8:3 für sich, doch danach brachten die Bayern den Sauerländern zwei Niederlagen bei.