Der 48. Spieltag

23. Februar 2020

Ice Tigers lösen als neuntes Team das Playoff-Ticket, Red Bulls erreichen CHL

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Nürnberg feiert durch Fischbuch-Hattrick 5:3-Erfolg gegen die THOMAS SABO Ice Tigers / Red Bulls qualifizieren sich für die Champions Hockey League / DEG holt Sieg gegen den Meister auch einen Dreier gegen den Primus / Adler mit vierter Niederlage in Folge / Straubing setzt sich ab / Ingolstadt zieht nach Sieg gegen Schwenningen mit den sechstplatzierten Pinguins gleich

Die THOMAS SABO Ice Tigers haben die Playoffs erreicht: Die Nürnberger setzten sich am Sonntagnachmittag mit 4:3 gegen die viertplatzierten Eisbären Berlin mit 4:3 durch und sind nach dem Dreier nicht von den Plätzen für die 1. Playoff-Runde zu verdrängen. Profiteur der Niederlage der Hauptstädter war Tabellenführer EHC Red Bull München, der trotz der 2:3-Niederlage gegen die Düsseldorfer EG nicht mehr von den ersten drei Rängen zu verdrängen ist und damit das Ticket für die Champions Hockey League 2020/21 löst. Die Augsburger Panther brachten Meister Adler Mannheim durch ein 4:2 die vierte Niederlage in Folge bei und holen wichtige Zähler im Kamof um den letzten Playoff-Platz.

Die Straubing Tigers nutzten die Gunst der Stunde und haben nach dem 4:3 nach Verlängerung gegen die Krefeld Pinguine auf Platz zwei liegend vier Punkte Vorsprung auf die Adler. Der ERC Ingolstadt setzte sich gegen DEL-Schlusslicht Schwenninger Wild Wings mit 4:3 durch und zieht nach der 3:4-Niederlage der Pinguins Bremerhaven nach Punkten mit den sechstplatzierten Norddeutschen gleich, die sich dank des besseren Torverhältnisses knapp vorn halten. Bereits am Dienstag könnten jedoch die Grizzlys Wolfsburg mit einem Sieg gegen Köln den letzten Platz für direkte Qualifikation zum Viertelfinale übernehmen (19:30 Uhr / Magenta Sport).

Nürnberg und Berlin lieferten sich ein hochklassiges Spiel, in dem aber zunächst nur die Hausherren einnetzten. Ex-Eisbär Daniel Fischbuch (2.) markierte die frühe Führung, die Eugen Alanov (24.) und Andreas Eder (37.) nach dem Seitenwechsel ausbauten. Im Schlussdurchgang kamen auch die Eisbären zu ihren Treffern. Pierre-Cedric Labrie (46.) verkürzte und nachdem Fischbuch (49.) den alten Abstand wiederhergestellt hatte, machte es Berlins Landon Ferraro (53., 56.) wieder spannend. Als die Gäste alles auf eine Karte setzten und den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, sorgte Daniel Fischbuch (59.) mit einem Emptynetter für die Entscheidung und komplettierte damit auch seinen Hattrick.

In Augsburg mussten die Gäste aus Mannheim bereits nach zwei Minuten eine Große Strafe gegen Phil Hungerecker hinnehmen und die Panther nutzten die fünfminütige Überzahl, um durch Daniel Schmölz (4.) in Führung zu gehen. David Wolf (16.) traf noch vor dem Seitenwechsel zum Ausgleich, aber nach dem Seitenwechsel zog der AEV nach Treffern von Andrew LeBlanc (26.) und Matthew Fraser (31.) auf 3:1 davon. Den Anschluss durch Wolf (38.) beantworte Patrick McNeill nur 52 Sekunden später mit einem Shorthander zum 4:2-Endstand.

Nach Toren von Yasin Ehliz (8.) und JJ Peterka (10.) drehte München die Partie gegen Düsseldorf nach dem frühen Treffer der Gäste durch Niclas Lucenius (2.) und ging mit einer 2:1-Führung in den Schlussdurchgang. Wie schon am Freitag bei der Overtime-Niederlage gegen Ingolstadt schaffte es der Tabellenführer jedoch nicht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Luke Adam (56.) sorgte für den späten Ausgleich der DEG und Rihards Bukarts besorgte 114 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die Rheinländer.

Am Seilersee machte das Powerplay den Unterschied. Gleich die ersten drei Überzahlspiele nutzte Iserlohn durch Alexander Petan (7.), Robert Raymond (11.) und Michael Clarke (22.) um gegen Bremerhaven drei Tore vorzulegen. Die Pinguins kamen durch Jan Urbas (30., 38.) noch einmal heran, aber im Schlussabschnitt sorgte ein weiterer Überzahltreffer durch Ryan O’Connor (50.) für die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren. Mark Zengerle (58.) konnte mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis nur noch verkürzen, aber dieser Treffer hielt die Pinguins auf Platz sechs.