Der 21. Spieltag

25. November 2018

Ice Tigers gewinnen Kellerduell, Weitzmann rettet Köln einen Punkt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Nürnberg schlägt Wolfsburg klar / Pinguins verspielen Zwei-Tore-Führung gegen Mannheim / Krefeld mit Sieg im West-Duell / Eisbären in Bayern erfolgreich / White-Hattrick für Augsburg / Straubing gewinnt in Düsseldorf

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben das Kellerduell gegen die Grizzlys Wolfsburg für sich entschieden. Die Nürnberger feierten vor heimischer Kulisse ein souveränes 5:1 (4:1, 1:0, 0:0) gegen den Tabellendreizehnten und nehmen die Verfolgung der Playoff-Ränge, die noch immer acht Punkte entfernt sind, wieder auf. Gleichzeitig setzte sich Primus Adler Mannheim nach Verlängerung mit 5:4 (1:2, 1:0, 2:2, 1:0) gegen die Fischtown Pinguins durch. Dabei holten dir Kurpfälzer im Schlussdrittel einen Zwei-Tore-Rückstand auf

Die Krefeld Pinguine setzten sich in einem intensiven West-Duell mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) gegen die Iserlohn Roosters durch und die Eisbären Berlin fahren mit einem 4:2 beim ERC Ingolstadt ebenfalls die komplettere Ernte ein. In Köln holten die Haie beim 3:4 (0:3, 2:0, 1:0, 0:0, 1:0) SO nach einem frühen 0:3 noch einen Punkt gegen Meister EHC Red Bull München. In den Abendspielen setzten sich die Straubing Tigers mit 3:1 bei der Düsseldorfer EG durch und die Augsburger Panther feiern dank eines Hattricks von Matt White im Schlussabschnitt ein 6:3 bei den Schwenninger Wild Wings.

Nürnberg kam gegen Wolfsburg perfekt aus den Startlöchern und führte nach nur 129 Sekunden mit 2:0. Gerrit Fauser (6.) konnte für die Gäste zwar zügig verkürzen, aber es sollte der einzige Treffer der Grizzlys bleiben. Noch vor der ersten Pause besorgten William Acton (13.) und Chad Bassen (20.) das vorentscheidende 4:1, ehe Christopher Brown (25.) den frühen Schlusspunkt setzte.

Berlin legte in Ingolstadt durch Brendan Ranford (10.) vor, aber nur 116 Sekunden später konnte Tyler Kelleher für die Hausherren egalisieren. Zwei Minuten vor der ersten Pause war es Patrick Cannone, der den ERC in Führung schoss. Die Antwort kam nach dem Seitenwechsel. Sean Backman (22.) stellte zügig das erneute Remis her. Im Schlussabschnitt brachte Frank Hördler (48.) die Eisbären wieder in Front und André Rankel (60.) machte mit einem Emptynetter den Deckel drauf.

In Köln waren die Haie eigentlich bereits nach 190 Sekunden erlegt. Mit einem Blitzstart stellten die Red Bulls durch Trevor Parkes (3.), Maximilian Daubner (3.) und Frank Mauer (4.) eine Drei-Tore-Führung her. Die Hausherren reagierten mit einem Torwartwechsel und Hannibal Weitzmann kam für Gustaf Wesslau, der an den Gegentoren jedoch keine Schuld hatte. Die Aktion verfehlte ihre Wirkung jedoch nicht. Die Haie kamen langsam ins Spiel und im zweiten Durchgang durch Morgan Ellis (32.) und Alexander Sulzer binnen 36 Sekunden zum Anschluss, während Weitzmann hinten den Kasten sauber hielt. Alexander Oblinger (43.) stellte schließlich den Ausgleich her. Nach einer torlosen Verlängerung sicherte Maximilian Kastner München im Shootout den Extrapunkt.

Acht der letzten neun Duelle mit der Düsseldorfer EG haben die Straubing Tigers verloren, aber diesmal kamen die Niederbayern gut aus den Startlöchern. Kael Mouillierat (4.) sorgte für eine frühe Führung, die Jeremy Williams (15.) ausbaute. Düsseldorfs Braden Pimm (53.) machte es noch einmal spannend, aber ein Emptynetter von Fredrik Eriksson (60.) sicherte den Sieg der Tigers.