Vorschau, 52. Spieltag

04. März 2018

Hauptrunden-Showdown: Fünf Clubs kämpfen um zwei Tickets für das Viertelfinale

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Zwei Viertelfinaltickets im Hauptrundenfinale zu vergeben / Red Bulls ehren Olympia-Helden / Eisbären und Ice Tigers im Kampf um Champions Hockey League-Platz / Alles live bei Telekom Sport / SPORT1 meldet sich um 13:55 Uhr live aus Berlin

Viertelfinale oder Knochenmühle: Bereits ganz im Zeichen der Playoffs steht der 52. und finale DEL-Spieltag der Saison 2017/18. Derweil Hauptrundensieger Red Bull München, die Eisbären Berlin, die THOMAS SABO Ice Tigers und der ERC Ingolstadt das Treiben relativ gelassen mitverfolgen können, gerät der Kampf um den direkten Einzug in die Playoffs zum Showdown.

Um die letzten beiden Plätze für den direkten Einzug ins Viertelfinale balgen sich gleich fünf Bewerber. Denn zwischen Wolfsburg auf Platz fünf und den Iserlohn Roosters auf neun, liegen gerade mal zwei Zähler. Kuriosum am Rande: Alle fünf Teams haben Auswärtsaufgaben.

Die besten Voraussetzungen für einen Top6-Platz scheinen in jedem Fall die Grizzlys Wolfsburg und die punktgleichen Adler Mannheim zu haben. Wolfsburg reist zu den Schwenninger Wild Wings, die sich 48 Stunden zuvor erstmals nach 22 Jahren als Zehnter einen Playoff-Platz sichern konnten, die Adler sind bei den Augsburger Panthern zu Gast, für die die Saison auf Rang zwölf auf jeden Fall beendet sein wird.

Deutlich schwerer dürften sich die Kölner Haie beim ERC Ingolstadt tun. Dies zumal die Oberbayern ihre zwei Partien nach dem Olympia-Break für eine Eishockey-Demonstration nutzten und nun ungefährdet Rang vier halten. Das war lange so nicht absehbar.

Nicht viel besser ergeht es den Iserlohn Roosters, die ausgerechnet beim Meister und Hauptrunden-Sieger EHC Red Bull München ranmüssen. Zur Partie gegen die Sauerländer kehren die Olympia-Helden der Münchner erstmals nach ihrer Rückkehr aus Südkorea zurück und werden vor der Begegnung offiziell geehrt.

Bremerhaven hat einen vergleichsweise kurzen Anfahrtsweg nach Berlin, wo die Eisbären warten. Auf Geschenke dürfen die Nordmänner indes nicht hoffen, denn der Rekordmeister dürfte alles dransetzen, seinen zweiten Platz zu verteidigen. Denn der bedeutet zugleich die Qualifikation für die Champions Hockey League.

Härtester Konkurrent der Berliner sind die THOMAS SABO Ice Tigers die gegen Straubing aber einen „Berliner Strauchler“ benötigen, um noch auf Rang zwei zu stoßen.

Im Rheinland kommt es noch einmal zu einem Lokalduell: Allerdings schließt das Straßenbahn-Derby zwischen der Düsseldorfer EG und den Krefeld Pinguinen für beide Teams die Saison 2017/18 ab.