Der 52. Spieltag

04. März 2018

Happy End für Haie: 1:0 im Herzschlagfinale in Ingolstadt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Viertelfinals: Ingolstadt gegen Mannheim und Nürnberg gegen Köln / Auch 1. Playoff-Runde steht / Eisbären machen mit dritten Sieg in Folge Champions Hockey League perfekt

Herzschlagfinale in der DEL: Durch ein spätes Tor triumphierten die Kölner Haie mit 1:0 beim ERC Ingolstadt und schafften so 64 Sekunden vor Ultimo den Sprung unter die besten sechs. Ebenso nicht in die Knochenmühle der 1. Playoff-Runde ab Mittwoch müssen neben Hauptrunden-Sieger EHC Red Bull München, die zweitplatzierten Eisbären Berlin, die THOMAS SABO Ice Tigers, Ingolstadt und Mannheim. Damit kommt es in den Playoff-Viertelfinals zu den Partien Ingolstadt gegen Mannheim und Nürnberg gegen Köln.

In die 1. Playoff-Runde ab kommenden Mittwoch müssen dagegen die Grizzlys Wolfsburg, die in Schwenningen mit 0:3 unterlagen, die Iserlohn Roosters trotz eines 4:3 bei Hauptrundensieger München, die Fischtown Pinguins und Schwenningen. Hier lauten die Begegnungen Wolfsburg gegen Schwenningen und Iserlohn gegen Bremerhaven. Die 1. Playoff-Runde wird im Modus „Best of three“ ausgespielt.

Vor 14.200 Fans dominierten die Eisbären Berlin die Fischtown Pinguins souverän. Mit einem 6:1 stimmten sich die Berliner nicht nur auf die Playoffs ein, sondern feierten bereits den dritten Sieg in Folge. Damit ist auch klar: Die Eisbären sind als Hauptrunden-Zweiter der zweite DEL-Vertreter in der kommenden Champions Hockey League-Saison.

Nur bei einer Eisbären-Niederlage hätten die THOMAS SABO noch die Chance auf einen Platztausch. Und so hatte das 7:4 der Franken im Tiger-Duell gegen die Straubing Tigers nur mehr kosmetischen Wert.

Lange schwer taten sich die Adler Mannheim beim 4:3 in Augsburg. Am Ende sicherten sich die Kurpfälzer im Shutout zwei Punkte und ersparten sich damit den Gang in die 1. Playoff-Runde. Dieser bleibt den Wolfsburgern nicht erspart, die mit 0:3 in Schwenningen den Kürzeren zogen und somit punktgleich mit den Roosters auf dem siebten Platz einkamen.

Am Tabellen-Ende feierte die DEG durch ein 7:3 gegen Schlusslicht Krefeld Pinguineder im legendären Straßenbahn-Derby ein stimmungsvolles Saisonende.

Augsburger Panther - Adler Mannheim 3:4 (0:2, 3:0, 0:1, 0:1) SO
Tore: 0:1 Sinan Akdag (03:12), 0:2 Mathias Plachta (12:45), 1:2 Thomas-Jordan Trevelyan (27:10), 2:2 Jordan Samuels-Thomas (37:31), 3:2 Mark Cundari (39:14), 3:3 Andrew Desjardins (50:54), 3:4 Garrett Festerling (SO)

Düsseldorfer EG - Krefeld Pinguine 7:3 (3:1, 2:1, 2:1)
Tore: 1:0 John Henrion (04:56), 1:1 Matthew MacKay (11:21), 2:1 Alexander Barta (12:20), 3:1 John Henrion (18:33), 4:1 Lukas Laub (28:37), 4:2 Timothy Miller (16:10), 5:2 Alexander Barta (39:55), 6:2 Alexander Barta (44:45), 7:2 John Henrion (46:14), 7:3 Justin Feser (54:03)

EHC Red Bull München - Iserlohn Roosters 3:4 (1:0, 1:1, 1:2, 0:1) OT
Tore: Mads Christensen (19:52), 1:1 Marko Friedrich (20:56), 2:1 Steven Pinizotto (24:24), 2:2 Christopher Brown (48:52), 2:3 Anthony Camara (51:52), 3:3 Jason Jeffrey (58:40), 3:4 Marko Friedrich (64:11)

Eisbären Berlin - Fischtown Pinguins 6:1 (2:0, 3:0, 1:1)
Tore: 1:0 Sean Backman (05:57), 2:0 Frank Hördler (09:42), 3:0 Andre Rankel (21:17), 4:0 Mark Olver (31:05), 5:0 Andre Rankel (39:59), 6:0 Andre Rankel (44:09), 6:1 Jordan George (42:13)

ERC Ingolstadt - Kölner Haie 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)
Tor: 0:1 Sebastian Uvira (58:56)

THOMAS SABO Ice Tigers - Straubing Tigers 7:4 (1:1, 4:1, 2:2)
Tore: 0:1 Colton Jobke (03:29), 1:1 Brandon Segal (08:29), 2:1 Philippe Depuis (21:39), 3:1 Leonhard Pföderl (23:33), 4:1 Dane Fox (37:02), 5:1 John Mitchell (37:54), 5:2 David Yeo (38:43), 6:2 Philippe Depuis (41:40), 6:3 Michael Zalewski (42:09), 6:4 Michael Zalewski (42:17), 7:4 Yasin Ehliz (44:44)

Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Tore: 1:0 Andreé Hult (09:16), 2:0 Anthony Rech (30:39), 3:0 Markus Poukkula (46:41)