Der 49. Spieltag

28. Februar 2020

Haie weiter im Playoff-Rennen, Adler holen wieder auf

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Köln gewinnt in Iserlohn / Ingolstadt schlägt Augsburg im Shootout / Adler beenden Niederlagenserie gegen Krefeld / Ice Tigers bringe München vierte Niederlage in Folge bei / Pinguins holen Dreier in Straubing / DEG holt zwei Punkte in Berlin

Köln darf weiter von den Playoffs träumen: Die Haie holten unter Coach Uwe Krupp mit einem 3:2 bei den Iserlohn Roosters den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Damit beträgt der Rückstand auf Rang zehn drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde noch aufholbare sieben Punkte, da die Augsburger Panther beim ERC Ingolstadt nicht über ein 2:3 nach Shootout hinauskamen. Derweil beendeten die Adler Mannheim ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie mit einem 3:0 gegen die Krefeld Pinguine.

Tabellenführer München musste derweil in Nürnberg nach einem 1:2 zum vierten Mal in Reihe mit einer Niederlage vom Eis. Die Düsseldorfer EG schlägt die Eisbären Berlin mit 2:1 nach Verlängerung und verkürzen den Rückstand auf Rang vier auf vier Punkte. Unterdessen kamen die Pinguins Bremerhaven zu einem 4:1 bei den Straubing Tigers und können ihren sechsten Platz wieder etwas festigen. Durch die Niederlage rückt Mannheim wieder bis auf einen Punkt an die Niederbayern heran.

In Iserlohn nutzten die Hausherren gleich ihre ersten beiden Überzahlspiele zu Toren gegen die Kölner Haie, doch die Rheinländer kamen noch vor der ersten Pause durch Benjamin Hanowski (16) zum Anschluss. Colby Genoway (32.) sorgte für ein Remis vor dem letzten Durchgang, in dem Hanowski (57.) den Haien mit seinem zweiten Treffer den Sieg sicherte.

Augsburg kam in Ingolstadt durch David Stieler (17.) besser aus den Startlöchern, aber nach dem Seitenwechsel gaben Wayne Simpson (25.) und Brandon Mashinter (29.) die Antwort des ERC. Andrew LeBlanc schickte die Partie mit einem Blitzstart nach 26 Sekunden im Schlussabschnitt in die torlose Verlängerung. Im fälligen Shootout sicherte Wayne Simpson Ingolstadt den Extrapunkt.

Nach einem torlosen ersten Durchgang brachte Brock Hooton (26.) Bremerhaven am Pulverturm in Front, doch Travis Turnbull (32.) konnte für Straubing zügig ausgleiche. In der Folge ging es hoch und runter, aber Tore blieben zunächst aus. Miha Verlic (47.) konnte die Pinguins schließlich in Front bringen und als die Tigers mit sechs Feldspielern alles auf eine Karte setzten, sorgte Mark Zengerle (60.) für die Entscheidung. Stefen Espeland stellte 37 Sekunden vor der Sirene den 4:1-Endstand aus Sicht der Norddeutschen her.