Der 41. Spieltag

20. Januar 2019

Grizzlys ziehen Eisbären weiter in den Kampf um Platz zehn hinein

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Wolfsburg dreht Spiel gegen Berlin / Wild Wings erkämpfen sich Overtime-Sieg in Düsseldorf / Ingolstadt mit Heimsieg gegen Köln / München gewinnt Derby am Pulverturm / Mannheim siegreich gegen Iserlohn / Big Point für Ice Tigers in Krefeld / Augsburg ringt Bremerhaven im Shootout nieder

Die Eisbären Berlin werden immer weiter in den Kampf um Platz zehn hineingezogen: Die Hauptstädter unterlagen am Sonntagnachmittag den Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 und haben nur noch sechs Punkte Vorsprung auf die elftplatzierten THOMAS SABO Ice Tigers, die jedoch zwei Partien weniger absolviert haben. Derweil fuhren die Grizzlys den dritten Sieg in Folge ein und wahren ihre Außenseiterchance im Kampf um die letzten Playoff-Tickets. Derweil entführten die Schwenninger Wild Wings durch ein 4:3 nach Verlängerung zwei Punkte aus Düsseldorf und brachten der DEG die dritte Heimniederlage in Folge bei.

Der amtierende Meister geht siegreich aus dem bayrischen Derby in Straubing hervor. Durch den 6:5 Erfolg vergrößern die Münchner den Abstand zu Verfolger Düsseldorf auf elf Punkte. Spitzenreiter Mannheim gewann unterdessen 4:3 gegen Iserlohn. Damit behalten die Adler ihre weiße Weste gegen die Roosters und fahren den vierten Saisonsieg im direkten Duell ein. Der ERC Ingolstadt besiegte die Kölner Haie mit 3:2. Damit verkürzen die Ingolstädter den Rückstand auf die Top6-platzierten Haie auf zwei Punkte und sind damit voll im Rennen um die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. Durch einen Doppelschlag innerhalb von zehn Sekunden gegen Mitte des letzten Drittels drehen die THOMAS SABO Ice Tigers die Partie in Krefeld und fahren ein 4:2 im sechs Punkte Spiel ein. Damit beläuft sich deren Rückstand auf die zehntplatzierten Pinguine bei zwei Spielen weniger nur noch auf vier Punkte. Das Duell der Tabellennachbarn Augsburg und Bremerhaven wurde erst im Shootout entschieden. Nach diesem setzten sich die Panther mit 3:2 durch und kommen bis auf einen Punkt an die auf Platz vier liegenden Fischtown Pinguins heran.

Die Ergebnisse vom Freitag hätten für Wolfsburg und Berlin nicht unterschiedlicher sein können. Die Grizzlys feierten ein 7:0 bei den THOMAS SABO Ice Tigers, während die Eisbären ein 0:7 gegen Ligaprimus Mannheim verdauen mussten. Doch zeigten sich die Hauptstädter von der Abreibung nicht eingeschüchtert und erwischten den besseren Start. Maximilian Adam (6.) brachte die Eisbären mit seinem ersten DEL-Treffer mit 1:0 in Führung. Die Wolfsburger Antwort darauf hatte Petr Pohl, der in der 10. Minute zum Ausgleich traf. Gegen Ende des ersten Drittel war Berlin wieder mit am Drücker und Michael Dupont (16.) netzte zur erneuten Gästeführung ein. In Durchgang zwei verpassten es die Hauptstädter, aus ihrer optischen Überlegenheit Kapital zu schlagen und so waren die Grizzlys im Schlussabschnitt weiter in Schlagdistanz. Wolfsburg drängte auf den Ausgleich und Marius Möchel (48.) glich für die Hausherren aus. 73 Sekunden vor dem Ende hatte Wolfsburg auch noch den Lucky Punch als Spencer Machacek zum Sieg für die Niedersachsen traf.

Die THOMAS SABO Ice Tigers gehen siegreich aus dem wichtigen Spiel gegen den Tabellennachbarn in Krefeld hervor und machen weiter Druck auf Platz zehn. Die Nürnberger erzielten beim 4:2 Erfolg in der Seidenstadt alle Tore im letzten Drittel. Nach einem torlosen ersten Durchgang kamen die Hausherren stark aus der Pause und Greger Hanson (22.) schoss die 1:0-Führung. Die Vorteile der Pinguine blieben bestehen doch konnten sie ihre leichte Überlegenheit in einem zum Teil zerfahrenen Spiel nicht ausnutzen. Auf der anderen Seite traf Patrick Reimer (42.) zum Ausgleich für die Gäste. Die Pinguine antworteten jedoch stark und Hansen (45.) traf zur erneuten Führung. Die Ice Tigers setzen kurz danach zum Doppelschlag an. In der 50. Minute trafen sie gleich zweimal und drehten damit das Spiel. Thomas Gilbert netzte nach einer unglücklichen Aktion von Krefelds Goalie Dimitri Pätzold zum Ausgleich ein und Brandon Segal brachte die Nürnberger nur zehn Sekunden später mit in Front. Krefeld versuchte alles um noch einmal heran zu kommen und nahm den Torwart raus, doch das nutzte Ice Tigers Philippe Dupuis, um mit einem Emptynetter den Sack zu zu machen.

Die zuletzt von Krankheit gebeutelten Augsburger kamen perfekt ins Spiel gegen Bremerhaven und trafen schon in der zweiten Minute durch Braden Lamb zur Führung. In der 15. Minute brachte William Weber die Gäste durch den 1:1-Treffer zurück ins Spiel. Die Pinguins hatten wiederum den besseren Start ins letzte Drittel und Nicholas Jensen (42.) nutzte ein Powerplay, um die Seestädter erstmals in Front zu bringen. Nur wenig später fanden sich die Norddeutschen jedoch in doppelter Unterzahl wieder und Simon Sezemsky (46.) nutzte die Gelegenheit für den Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung sicherte Jaroslav Hafenrichter den Hausherren im Shootout den Sieg.

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