Vorbericht

13. Dezember 2017

Gegen Krefeld: Eisbären wollen Abstand auf Konkurrenz vergrößern

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Aber bei den Berlinern fehlen fünf Stammkräfte / Pinguine ohne Trettenes und Caron / "Tabelle spielt kaum eine Rolle" / Direktes Duell der Top-Reihen: Sheppard, Backman, Petersen vs. Müller, Pietta, Umicevic

Wenn der Tabellenführer bei einem Heimspiel auf den Zwölften trifft, dann muss man über die Favoritenrolle nicht viel philosophieren. Beim Spiel der Eisbären Berlin gegen die Krefeld Pinguine sind die Vorzeichen klar. Der Spitzenreiter ist bei der vorgezogenen Partie des 46. Spieltags darauf bedacht, den Abstand auf Platz zwei und drei auf sechs Punkte zu erhöhen. Die Gäste müssen dringend punkten, um im Rennen um Platz zehn noch ein Wörtchen mitreden zu können.

Berlins Coach Uwe Krupp interessieren solche Rechenspiele herzlich wenig; oder wenn überhaupt nur am Rande. Die Tabellensituation spiele kaum eine Rolle, betonte Krupp. Schließlich seien beide bisherigen Aufeinandertreffen eng gewesen. Korrekt: Sowohl die Pinguine als auch die Eisbären gewannen jeweils mit einem Tor Unterschied.

Die Eisbären Berlin müssen heute auf Interimskapitän Florian Busch und Torwart Petri Vehanen verzichten. Thomas Oppenheimer, Frank Hördler und André Rankel fehlen ohnehin immer noch. Auf Seiten der Gäste wird Matthias Trettenes nicht mit von der Partie sein. Der Norweger befindet sich mit seiner Nationalmannschaft bei einem Vier-Nationen-Turnier zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Auch „Genie“ Bouchard-Freund Jordan Caron scheint weiter auszufallen. Trotzdem: Mit Petersen, Backman und Sheppard (Berlin) sowie Pietta, Müller und Umicevic stehen sich zwei der besten Sturmreihen der DEL gegenüber. 

Martin Schymainski

„Wir dürfen keine Angst haben und müssen auch gegen den Spitzenreiter mit viel Selbstvertrauen aufs Eis gehen."

„Wir dürfen keine Angst haben und müssen auch gegen den Spitzenreiter mit viel Selbstvertrauen aufs Eis gehen. Ich hoffe, dass ich auch endlich mal wieder ins Tor treffe", sagte Martin Schymainski gegenüber der Rheinischen Post selbstkritisch.