Playoffs 2017

17. März 2017

Führung für Augsburg und Mannheim - Haie mit Lebenszeichen

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
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Drei Mal Spiel sechs am Sonntag: Alle Serien stehen 3:2 / Köln gewinnt dank zweier Powerplay-Tore / Meisner sichert Augsburg Erfolg in Nürnberg / Späte Entscheidung in Mannheim

Spannung pur in der DEL: Durch einen 3:1-Sieg über die Grizzlys Wolfsburg haben die Kölner Haie das vorzeitige Saison-Aus vorerst abgewendet. Zwei Powerplay-Treffer im zweiten Abschnitt ebneten dem KEC den Weg zum Sieg. Die Wolfsburger haben nun am kommenden Sonntag zu Hause die große Chance, den „Sack“ endgültig zuzumachen.

Das gilt auch für die Augsburger Panther, die sich unerwartet deutlich mit 5:1 bei den Thomas Sabo Ice Tigers durchsetzen konnten und in der Serie nun mit 3:2 führen. Am Sonntag kommt es im „CFS“ zu Spiel 6 in der Serie.

Ein enges und jederzeit spannendes Spiel sahen die Fans in der Mannheimer SAP Arena, welches die Adler letztlich mit 3:1 gewinnen konnten. Nach zwei Dritteln hatte es noch 0:0 gestanden. Damit steht es auch hier 3:2 für die Quadratestädter.

In Köln lebte die Partie von der Spannung. Keine der beiden Mannschaften wollte zu offensiv agieren. Entsprechend nervös agierte der unter Druck stehende Gastgeber, während die Grizzyls abwarteten und versuchten, die Scheibe in den eigenen Reihen zu halten. Gerrit Fauser brachte die Gäste nach einer feinen Einzelaktion in Front. Auch in der Folge gehörte den Grizzlys die Partie. Der KEC kam nur schwer ins Spiel.

Im zweiten Abschnitt zunächst das gleiche Bild. Die Niedersachsen blieben konsequent, doch Köln fand zurück in die Partie dank zweier Powerplays. Erst Shawn Lalonde, dann Travis Turnbull jeweils mit einem Mann mehr auf dem Eis drehten die Partie zugunsten der Hausherren nach 40 Minuten. Kai Hospelt traf zum 3:1 ins leere Tor. Dabei sollte es bleiben.

Dass es in Nürnberg nach dem ersten Abschnitt 3:0 für die Augsburger Panther stand, lag am überragend  postierten Ben Meisner im Kasten der Fuggerstädter bzw. an den Torschützen Justin Shugg, Braden Lamb und Gabe Guentzel. Die Ice Tigers antworteten mit wütenden Angriffen und kamen immer wieder gefährlich vor das Gäste-Tor, doch der Puck wollte nicht über die Linie.

Bei den Panthern schon: Trevor Parkes gelang im zweiten Abschnitt sogar das 4:0. Braden Lamb mit seinem zweiten Tor sorgte in den letzten 20 Minuten für klare Verhältnisse. Phil Dupuis gelang der Ehrentreffer für die Nürnberger.

In Mannheim waren die ersten beiden Drittel gegen die Eisbären von Spannung geprägt, trotzdem fielen keine Tore. Das änderte Luke Adam im letzten Durchgang mit dem viel umjubelten 1:0 für die Adler. Garret Festerling ließ das 2:0 folgen. Julian Talbot brachte Berlin zurück ins Spiel, doch Carlo Colaiacovo machte den Erfolg der Adler durch einen Schuss ins leere Tor perfekt.

Kölner Haie – Grizzlys Wolfsburg 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)  
 

5815 Kölner Haie - Grizzlys Wolfsburg


Tore: 0:1 Gerrit Fauser (12:26), 1:1 Shawn Lalonde (33:49), 2:1 Travis Turnbull (39:33), 3:1 Kai Hospelt (59:29)

Thomas Sabo Ice Tigers – Augsburger Panther 1:5 (0:3, 0:1, 1:1)
 

5807 Thomas Sabo Ice Tigers - Augsburger Panther


Tore: 0:1 Justin Shugg (8:34), 0:2 Braden Lamb (14:24), 0:3 Gabe Guentzel (16:26), 0:4 Trevor Parkes (23:17),0:5 Braden Lamb (46:38), 1:5 Philippe Dupuis (57:54)

Adler Mannheim – Eisbären Berlin 3:1 (0:0, 0:0, 3:1)
 

5810 Adler Mannheim - Eisbären Berlin


Tore: 1:0 Luke Adam (45:48), 2:0 Garrett Festerling (49:52), 2:1 Julian Talbot (53:40), 3:1 Carlo Colaiacovo (59:16)