Vorbericht

14. September 2017

First Row Live: München empfängt Schwenningen

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
@DELoffice

Live-Übertragung ab 19.15 Uhr / Kontrahenten mit gleichem Auftakt: Auswärtssieg und Heimniederlage / Pat Cortina, Tim Bender, Uli Maurer, Benedikt Brückner und Tobias Wörle an alter Wirkungsstätte

Zweites Heimspiel für den EHC Red Bull München. Gelingt dem amtierenden Titelträger heute (ab 19.15 Uhr, erstes Bully 19.30 Uhr) der erste Sieg vor eigenem Publikum? Wenn es nach dem Gegner geht, dann natürlich nicht. Die Schwenninger Wild Wings werden alles daran setzen, beim Meister zu punkten. Was schwer werden dürfte. Denn natürlich ist die Favoritenrolle klar verteilt. Aber was heißt das schon?

Beide Teams erwischten den gleichen Saisonstart. München setzte sich am 1. Spieltag mit 3:2 nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen durch, die Wild Wings feierten ebenfalls einen Overtime-Sieg bei den Iserlohn Roosters (2:1). Aber: Die Heimpremiere ging ebenfalls für beide schief. Die Redbulls erzielten beim 0:4 gegen den ERC Ingolstadt keinen Treffer, Schwenningen immerhin zwei beim 2:4 gegen Mannheim.

Für Trainer-Fuchs Pat Cortina kein Grund, Trübsal zu blasen. Im Gegenteil. Der ehemalige Münchener Coach zollte seinen Jungs großes Lob. „Wenn wir weiter so spielen wie gegen Mannheim, dann können wir diese Saison genießen. Meine Mannschaft hätte sich zumindest einen Punkt redlich verdient gehabt.“ Bedeutet wohl auch, dass man sich auf Seiten der Gäste durchaus etwas ausrechnen kann.

Tim Bender

"Das macht natürlich mehr Spaß gegen deinen alten Verein anzutreten, als irgendwo anders wo dich kein Schwein kennt."

"Wir wissen, dass München heute Abend bereit sein und darauf brennen wird, die Niederlage vom Sonntag wettzumachen", weiß Cortina. Genauso wie der Trainer, der lange Zeit in München gearbeitet hat werden auch Tim Bender, Uli Maurer, Benedikt Brückner und Tobias Wörle in der bayerischen Landeshauptstadt auf einige alte Bekannte treffen. "Das macht natürlich mehr Spaß gegen deinen alten Verein anzutreten, als irgendwo anders wo dich kein Schwein kennt«, gibt Verteidiger Tim Bender mit einem Augenzwinkern zu.

Für die Bayern, bei denen Verteidiger Florian Kettemer die kommenden vier Wochen pausieren muss, ist die Marschroute klar. Die Hausherren wollen genau das besser machen, was zuletzt gegen Ingolstadt noch nicht ganz so gut funktionierte und das ist „mehr Verkehr vor dem Tor des Gegners erzeugen“, wie es Yannic Seidenberg formulierte.