Vorschau, 51. Spieltag

01. März 2019

Fernduell um Platz 3, Tigers wollen Viertelfinalplatz erobern

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Straubing empfängt Wolfsburg / Klassiker in Berlin / Derbytime in Düsseldorf / Augsburg muss Platz drei gegen Primus Mannheim verteidigen / München hofft auf Ausrutscher des Tabellenführers / Nürnberg zu Gast an der Nordsee / Ingolstadt am Seilersee gefordert

Am Freitagabend geht die Hauptserie in ihre vorletzte Runde: In Augsburg steigt der Kracher des Tages zwischen den Panthern und Tabellenführer Mannheim. Der AEV will Platz drei gegen die Konkurrenz auf Köln und Düsseldorf verteidigen, derweil die Adler auf der Flucht vor Verfolger München ist, der zeitgleich bei Schlusslicht Schwenningen gefordert ist. Derweil treten die Haie im Klassiker bei den Eisbären Berlin an und die Düsseldorfer EG empfängt bei Jagd auf Rang drei die Krefeld Pinguine zum kleinen rheinischen Derby.

Dahinter tobt der Kampf um Rang sechs: Der sechsplatzierte ERC Ingolstadt, seinerseits noch mit Außenseiterchancen auf einen Platz mit Heimrecht im Viertelfinale, spielt bei den Iserlohn Roosters auf. In Straubing werden die Grizzlys Wolfsburg erwartet und die Tigers wollen mit einem Sieg am sechsten Platz dran bleiben, um mit einem Sieg im Showdown am Sonntag in Ingolstadt auf den letzten Drücker direkt ins Viertelfinale einziehen zu können. In Bremerhaven steigt das Duell zwischen den Fischtown Pinguins uns den THOMAS SABO Ice Tigers.

Der Erste gegen den Dritten und ein sehr dichtes Feld an Verfolgern versprechen Spannung in Augsburg. Die Panther, deren Saisonbilanz mit drei Niederlagen gegen die Kurpfälzer nicht sehr vielversprechend aussieht, können um 19:30 Uhr Big Points einfahren und die Konkurrenz auf Abstand halten. Mannheim will, nachdem man den neuen Punkterekord bereits aufstellen konnte, seine Spitzenposition vor Titelverteidiger München verteidigen.

Der Meister spielt derweil in Schwenningen und hofft seinerseits auf eine Niederlage der Adler, um die Spitzenposition noch einmal angreifen zu können. Allerdings wird den Red Bulls nichts geschenkt werden. Zweimal stolperten die Bayern in dieser Saison bereits über die Wild Wings und die Schwarzwälder wollen sich mit einem Heimsieg von ihren Fans verabschieden.

Freitagabend in Berlin, Sonntagmittag in Mannheim: Das Restprogramm auf dem Weg zu Platz drei hält für die Kölner Haie zwei echte Kracher bereit. In der Mercedes-Benz Arena konnte man im letzten Treffen einen beachtlichen 4:0 Sieg feiern, auch wenn im Dezember die Hauptstädter die drei Punkte mit nach Hause nahmen. Bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft von Dan Lacroix den Schwung aus dem Sieg über den Erzrivalen aus Düsseldorf vom Dienstagabend mit in die Partie nehmen kann.

Die DEG hingegen muss im zweiten rheinischen Derby innerhalb von vier Tagen ran. Zu Gast sind die Krefeld Pinguine, die mit den Playoffs nichts mehr zu tun haben, aber sicherlich große Freude daran hätten, Düsseldorf im „Straßenbahn-Derby“ ein Bein stellen zu können. Die DEG wird aber alles daransetzen, einen Dreier einzufahren, um im Rennen um Rang drei zu bleiben.

In Iserlohn will Ingolstadt seinen Startplatz für das Viertelfinale festigen. Neben einem Sieg, den es im letzten Duell in der heimischen Saturn-Arena gab, hofft Ingolstadt auf Schützenhilfe Wolfsburgs. Sollte der Meister von 2014 am Freitagabend einen Punkt mehr holen als Straubing, ist das Viertelfinale gesichert und der Showdown am Sonntag gegen die Tigers gestrichen. Iserlohn will, auch wenn Platz zehn außer Reichweite ist, die Hauptrunde dennoch mit einem Erfolg beenden. Immerhin könnten die Sauerländer noch Platz elf erreichen.

Am Pulverturm würden die Tigers hingegen gerne eine Niederlage des ERC sehen. In diesem Fall würde Straubing mit einem Dreier gegen die Grizzlys Wolfsburg auf Platz sechs vorziehen. Aber auch wenn Ingolstadt ebenfalls die volle Ernte einfährt, ist Platz sechs für das Team von Coach Tom Pokel noch aus eigener Kraft zu erreichen, denn am Sonntag gastieren die Tigers im Ingolstadt. Wenn es für Straubing perfekt läuft, ist sogar Platz fünf noch in Reichweite. Für Wolfsburg geht es unterdessen eigentlich nur noch darum Platz elf zu verteidigen. Zwar können die Niedersachsen noch nach Punkten mit den zehntplatzierten Nürnbergern gleichziehen, aber bei der Tordifferenz noch 39 Treffer in zwei Spielen aufzuholen, dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein.

Eben jene Ice Tigers gastieren bei den Pinguins Bremerhaven, und je nach dem, wie die letzten beiden Spieltage verlaufen, könnte dies bereits ein Warmlaufen für die 1. Playoff-Runde werden. Nürnberg könnte am Sonntagnachmittag im besten Fall auf Rang neun stehen, während die Pinguins noch Außenseiter Chancen auf die direkte Viertelfinal-Qualifikation haben. Dazu müssten aber der ERC und Straubing am Freitag verlieren und am Sonntag müsste dann die Tigers in Ingolstadt gewinnen. Zu dem müssten, abhängig davon, ob Straubing zwei oder drei Punkte holt, auch noch bei der Tordifferenz sechs Treffer aufgeholt werden.