Playoffs 2018

7. März 2018

Es ist angerichtet: Die schönste Zeit des Jahres beginnt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Ab 19.30 Uhr alles live bei Telekomsport / SPORT1 meldet sich aus Iserlohn / „Die 52 Spiele in der Hauptrunde waren nur ein kleiner Schritt, jetzt stehen wir vor einem ganz großen“

Es ist angerichtet. Die schönste Zeit des Jahres beginnt. Für Spieler, Verantwortliche und besonders für die Fans. Mit den beiden Partien der 1. Playoff-Runde geht es am Abend los (19.30 Uhr, live bei Telekomsport). Zwei Siege sind in der „best-of-three“-Serie nötig, um ins Viertelfinale einzuziehen. Die Partien lauten: Iserlohn Roosters gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven sowie Grizzlys Wolfsburg gegen die Schwenninger Wild Wings. Zwei Serien, die es in sich haben werden.

Iserlohn Cheftrainer Rob Daum erklärt: „Es sind Playoffs, da ist alles anders. Der Schlüssel ist, jeden Wechsel, jeden Augenblick in diesem Spiel so fokussiert wie möglich anzugehen.“ Die Bedeutung der „schönsten Zeit des Jahres“ beschriebt der Trainer so: „Im Leben ist die Familie immer die Nummer eins, aber jetzt gilt das nicht. Es sind Playoffs und jetzt hat sich jeder nur auf Eishockey zu konzentrieren.“

Das kann auch IEC-Stürmer Marko Friedrich nur unterstützen. „Wir wollen unbedingt ins Viertelfinale. Also müssen wir uns alle am Riemen reißen, unser bestes Spiel spielen. Wir haben uns am Sonntag mit unserem Sieg in München einen großen Vorteil verschafft, das Heimrecht. Jetzt müssen wir alles geben uns diesen Vorteil auch in den ersten Sieg verwandeln.“

Allein die Endrunde erreicht zu haben, ist für das Team von der Küste bereits ein großer Erfolg. „Für uns ist der Playoff-Einzug gleichzusetzen mit der olympischen Silbermedaille der Nationalmannschaft“, sagte Pinguins-Manager Alfred Prey: „Zwei Nobodys haben das Unmögliche möglich gemacht. „Es ist definitiv ein größerer Erfolg für uns als im vergangenen Jahr“, erklärte Prey gegenüber der DPA.

Richtig brisant wird es auch am Abend in Wolfsburg. Das Lazarett der Grizzlys ist weiterhin groß. Über die Verletztenmisere zu jammern ist jedoch weiterhin keine Option im Lager des Vizemeisters. Dementsprechend schlägt Cheftrainer Pavel Gross eine andere Tonart an: „Wir haben eine gute Mannschaft, die am Mittwoch, Freitag und gegebenenfalls Sonntag bereit sein wird.“

Der Gegner aus Schwenningen scharrt mit den Hufen. „Die 52 Spiele in der Hauptrunde waren nur ein kleiner Schritt, jetzt stehen wir vor einem ganz großen“, weiß Cheftrainer Pat Cortina und ergänzt: „Wir sind läuferisch stark und kompakt in der Abwehr. Wir spielen strukturiertes, diszipliniertes Eishockey. All das müssen wir umsetzen. Es ist auch eine Frage der Geduld bis zur letzten Sekunde.“