Nationalmannschaft

01. September 2016

Erste Sitzung des Ehrenkomitees der 2017 IIHF WM

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

V. l. n. r.: Ministerialdirektor Böhm, Oberbürgermeisterin Reker, OK-Präsident Reindl, Bernhard Schwank vom NRW-Sportministerium, LANXESS arena Geschäftsführer Stefan Löcher (Foto: Franziska Bucco)

Köln und das Bundesland Nordrhein Westfalen schwören sich frühzeitig auf die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ein, die vom 5. bis 21. Mai kommenden Jahres in Köln und Paris stattfinden wird. Dazu ist ein 2017 IIHF WM Ehrenkomitee aus Vertretern von Bund, Land, Stadt, Wirtschaft und Kommunalpolitik gegründet worden, Die wesentliche Aufgabe des Komitees besteht darin, die 2017 IIHF WM aktiv in Politik, Wirtschaft, Medien und Öffentlichkeit zu repräsentieren und in den jeweiligen Kontaktkreisen intensive Fürsprache zu leisten. Zudem befasst sich das Komitee mit allen wichtigen Belangen des Turniers, bei denen öffentliche Stellen eingebunden sind, z. B. Sicherheit, Transport, Verkehr und Werbung.

Mitglieder des Komitees sind unter anderem Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, vertreten durch Ministerialdirektor und Abteilungsleiter Sport im Bundesinnenministerium Bernhard Böhm, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, NRW-Sportministerin Christina Kampmann, Abteilungsleiter Sport im NRW-Sportministerium Gerhard Schwank und Stefan Löcher, Geschäftsführer der "LANXESS arena", in der die 34 WM-Spiele in Köln stattfinden werden.

Um das Ehrenkomitee über den Stand der Dinge zu informieren und ihm den Geist der WM näher zu bringen, trafen sich Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), und OK-Generalsekretär Henner Ziegfeld am Montag dieser Woche in Köln mit den einberufenen Mitgliedern zu einer ersten Sitzung. Die Gespräche seien sehr positiv verlaufen, berichtete Reindl. „Alle waren emotional dabei. Die Unterstützung ist riesengroß. Köln und auch wir als Verband wollen eine tolle Visitenkarte abgeben.“

Da Köln mit der Lanxess-Arena bereits zum dritten Mal nach 2001 und 2010 WM-Schauplatz sein wird, hat die Stadt bereits WM-Erfahrungen gesammelt. Neu ist aber die deutsch-französische Kooperation, von der Kölns Oberbürgermeisterin Reker  begeistert ist. „Es ist ein Zeichen für Europa, wenn Deutschland und Frankreich gemeinsam ein so großes Event austragen“, sagte sie. „Wir werden uns als weltoffener Gastgeber präsentieren.“ Stefan Löcher, Arena-Chef und Leiter des lokalen Organisationskomitees, sieht das Turnier seinerseits als Chance, weitere Großereignisse nach Köln zu holen, sein Motto: „Je besser man sich präsentiert, desto größer sind die Möglichkeiten.“

Das Ehrenkomitee für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft wird in der Zeit bis zum WM-Start am 5. Mai 2017 zu weiteren Sitzungen zusammenkommen.