Playoff-Viertelfinale

17. März 2019

Düsseldorf geht in Führung, Köln hält Anschluss

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

DEG erstmals in Serie vorne / Haie melden sich zurück / München erneut mit Führung / Mannheim baut Vorsprung weiter aus

Serie gedreht: Die Düsseldorfer EG gewinnt das dritte Spiel der Serie bei den Augsburger Panthern mit 4:3 und geht, nach dem Sieg aus Spiel zwei, erstmalig in Führung. Ebenso in Führung sind die Red Bulls aus München, die mit einem klaren 4:1 über Berlin erneut den Vorteil auf ihrer Seite haben. Zurückgemeldet haben sich derweil die Kölner Haie, die Ingolstadt in der Overtime mit 3:2 niederrangen und somit am kommenden Freitag die Möglichkeit haben auszugleichen. Für Mannheim geht es dann schon um den Halbfinaleinzug. Durch das 4:1 gegen Nürnberg konnten die Adler auf 3:0 erhöhen und haben nun „Matchpuck“.


Augsburg und Düsseldorf legten los wie die Feuerwehr, denn nach nicht mal zwei Minuten stand es bereits 1:1. Simon Sezemsky ließ die Pantherfans nach 60 Sekunden jubeln, welche aber 35 Sekunden später schon wieder verstummten, da Jaedon Descheneau prompt eine Antwort fand. Angestachelt von diesem Blitzstart blieben beide Mannschaften ihrer offensiven Linie treu und schreckten vor Scharmützeln kaum zurück. Patrick Buzas drehte nach zwölf Minuten die Partie für die DEG, die im Laufe des Anfangsdrittels durch Braden Pimm (19.) erhöhen konnte. Das Spiel behielt seine rassige Gangart im zweiten Durchgang, die in der 28. Minute durch Matthew Whites Anschlusstreffer nochmal Nährboden bekam. Im Anschluss jagte jede Szene die Nächste, was zum Ausgleich der Panther per Shorthander führte. Das 3:3 durch Andrew LeBlanc (31.) sollte aber nicht bis zur Pause überleben, denn Phillip Gogulla (38.) nutzte eine Unordnung vor dem Tor von Panther Goalie Olivier Roy, sodass Düsseldorf mit der Führung in die Kabine ging. Das anschließende Anrennen Augsburgs wurde im Schlussdrittel nicht mehr belohnt, auch weil Düsseldorfs Mathias Niederberger nichts mehr anbrennen ließ und den Sieg für die DEG festhielt. 

Nach zwei Niederlagen wollte Köln in Spiel drei den Anschluss an Ingolstadt wieder herstellen. Das erste Drittel verlief allerdings, auch wenn sehr kurzweilig, noch ohne Glück im Abschluss auf beiden Seiten. Ingolstadt wurde im zweiten Drittel dann druckvoller und schockte in Form von David Elsner (30.), der auch in den ersten beiden Partien schon traf, die Haiefans. Eine Reaktion ließ aber nicht lange auf sich warten, als Alexander Oblinger mit einem No-Look Pass perfekt für Sebastian Uvira (31.) auflegte und dieser den Ausgleich erzielte. Beflügelt von diesem Treffer, war das Momentum auf Kölner Seite, die kurz darauf den ERC auskonterten und durch Rok Ticar (37.) das Spiel drehten. Die zweite Drittelpause schien den Schanzern im Anschluss gutzutun, denn der Ausgleich durch Jerry D`Amigo fiel bereits drei Minuten nach Wiederbeginn. Ohne weiteren Treffer ging es für die Teams in die Overtime, in der Ryan Jones (63.) den Treffer des Tages erzielte.

Mit einem 1:1 ging es für München und Berlin in Spiel drei, welches mit einem ausgeglichenen Drittel begann. Die Kaltschnäuzigkeit des EHC machte sich aber dort schon bemerkbar, indem man nach fünf Minuten die Führung durch Keith Aulie markierte. Berlin konnte im Anschluss seine Chancen nicht nutzen, was von den Red Bulls im zweiten Drittel bestraft wurde. Zunächst stellte Yasin Ehliz (24.) auf 2:0 ehe Patrick Hager (31.) auf 3:0 erhöhte. Die Eisbären fanden im Anschluss wieder zu sich selbst, denn nach zuvor mangelhafter Chancenverwertung gelang es Sean Backmann (34.) ein Lebenszeichen der Hauptstädter zu setzen und auf 3:1 zu verkürzen. Der erhoffte Umschwung blieb allerdings aus. Bis Ende des Drittels blieb es bei dem Spielstand und nach der Pause war es lediglich Münchens Frank Mauer (50.) der den Puck im Netz unterbringen konnte.

Die Ice Tigers erwischten, anders als in den ersten beiden Partien, einen guten Start. Christopher Brown traf nach fünf Minuten zum 1:0 und brachte Nürnberg zum ersten Mal gegen Mannheim in den diesjährigen Playoffs in Führung. Diese währte jedoch nicht lange, denn Markus Eisenschmid egalisierte sieben Minuten später den Führungstreffer. In den zweiten Spielabschnitt startete aber dann wieder Mannheim besser und drehte durch Mark Katic (24.) die Partie. Agilere Kurpfälzer machten daraufhin Druck und ließen bis zur 36. Minute nicht locker, in der Benjamin Smith zum 3:1 erhöhte. Nürnberg versuchte sich daraufhin nochmal aufzubäumen, was jedoch keine Früchte trug. Viel mehr waren es wieder die abgeklärten Adler, die in der 52. Minute für den Schlusspunkt sorgten und durch Luke Adam zum schön heraus gespielten 4:1 trafen.