Vorschau, 43. Spieltag

27. Januar 2019

Die Playoff-Hatz geht weiter

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Krefeld braucht Sieg in Mannheim / Düsseldorfer EG bekommt in Kampf um Platz drei mit Verfolger Augsburg zu tun / Haie in West-Duell bei den Iserlohn Roosters / Straubing will in Schwenningen nachlegen / Grizzlys mit schwerer Aufgabe in München / Eisbären suchen Weg zum Sieg in Bremerhaven / Ice Tigers müssen Playoff-Platz im Derby gegen Ingolstadt verteidigen

Die Jagd um die Playoff-Plätze geht weiter: In Mannheim haben sich um 14:00 Uhr die Krefeld Pinguine angesagt und die Seidenstädter brauchen dringend Punkte, um in die Playoff-Ränge zurückkehren zu können. Gleichzeitig steigt in Iserlohn das West-Duell zwischen den Roosters und den Kölner Haien, die sich den vierten Platz zurückholen wollen.

Um 16:30 Uhr möchten die Straubing Tigers nach dem Sieg gegen Primus Mannheim auch gegen Schwenningen einen Sieg einfahren, derweil in Bremerhaven Berlin erwartet wird. Auf Platz zehn liegend sind die Eisbären praktisch zum Siegen verdammt, während sich die Pinguins weiter in den Top6 festbeißen wollen.

Um 16:45 Uhr meldet sich SPORT1 live aus München. Beim Meister haben sich die Grizzlys Wolfsburg angesagt, die trotz Platz zwölf noch eine Chance auf die Playoffs haben. Zum Abschluss des 43. Spieltags empfängt die drittplatzierte DEG um 19:00 Uhr den ersten Verfolger aus Augsburg im ISS Dome.

Nach neun Siegen in Folge musste sich Mannheim in Straubing im Shootout mit 3:4 geschlagen geben. Für die Adler ist die Niederlage kein Beinbruch, denn noch immer haben die Kurpfälzer einen beruhigenden Vorsprung von sieben Punkten auf Verfolger München, aber auch der ist irgendwann aufgebraucht. Gegner Krefeld hofft derweil darauf, dass sich Mannheim noch etwas länger schütteln muss, denn die Pinguine fielen durch ein 1:2 in Schwenningen am Freitag aus den Top10. Der direkte Vergleich geht an die Adler, die die ersten beiden Duelle jeweils zu-Null gewannen. Das dritte Treffen gewann Krefeld vor heimischer Kulisse mit 5:4.

In den letzten 13 Spielen konnte Iserlohn nur einen einzigen Sieg und insgesamt fünf Punkte einfahren. Dadurch stürzten die Roosters in der Tabelle immer weiter ab und seit Freitag steht die Rote Laterne wieder am Seilersee. 15 Punkte fehlen inzwischen auf Platz zehn und nur noch die kühnsten Optimisten werden noch an einen Einzug in die Playoffs glauben. Deutlich besser stehen die Haie da, die sich mitten im Playoff-Getümmel befinden. Beim Debüt von Coach Dan Lacroix holten die Rheinländer gegen den Tabellennachbarn aus Bremerhaven ein frühes 0:3 auf und gewannen im Shootout mit 5:4. Das sollte genügend Selbstvertrauen für das Duell im Sauerland geben – zumal der KEC auch die ersten drei Treffen mit Iserlohn für sich entschieden.

Straubing fuhr beim 5:4 nach Penaltyschießen gegen Mannheim am Freitag Punkte ein, die nicht unbedingt eingeplant waren. Dadurch vergrößerten die Tigers den Vorsprung auf Platz elf zehn Spieltage vor Ultimo wieder auf 12 Zähler und hielten vor allem auch Kontakt zu den Top6. Sieben Punkte fehlen derzeit auf die sechstplatzierten Pinguins Bremerhaven und das ist durchaus noch aufzuholen. Gegner Schwenningen fuhr vor zwei tagen ein 2:1 gegen Krefeld ein und wurde damit die Rote Laterne los. Auch die Wild Wings mit den Playoffs wohl nichts mehr zu tun haben, werden die Schwarzwälder alles daransetzen, die Saison nicht als Schlusslicht zu beenden. Für dieses Ziel wäre eine Saisonpremiere hilfreich, denn Straubing gewann die ersten drei Vergleiche der Saison.

Während Bremerhaven von Sieg zu Sieg eilt und selbst bei der Niederlage am Freitag in Köln noch einen Punkt mitnahm, ist bei den Berlinern der Wurm drin. Gegen Nürnberg gingen die Eisbären mit einem 4:2 in den Schlussabschnitt, nur um am Ende mit 4:6 zu unterliegen. Für das Team von Coach Stéphane Richer war es die siebte Niederlage in Folge und die 13. in den letzten 14 Partien. Damit fielen die Hauptstädter bis auf Rang 14 zurück und die Playoffs für den Rekordmeister in höchster Gefahr. Die Pinguins nisten derweil auf Rang sechs und könnten, wenn es in den anderen Partien günstig läuft, den Spieltag auf Rang vier beenden. Die Eisbären waren in dieser Saison jedoch nicht gerade der Lieblingsgegner der Norddeutschen und holten neun von neun möglichen Punkten.

Nürnberg dürfte vor Selbstvertrauen strotzen: Fünf der letzten sechs Partien gewannen die Ice Tigers und eroberten mit dieser Ausbeute einen Platz in den Top10. Jetzt heißt es für die Franken jedoch, diesen Platz auch zu verteidigen. Mit Ingolstadt reist ein echter Brocken an, der auch noch etwas gut zu machen hat. Vor zwei Tagen unterlag der ERC im Derby gegen Augsburg mit 2:3 und verpasste damit den Sprung in die Top6. Der direkte Vergleich spricht für die Schanzer, die die ersten drei treffen mit Nürnberg für sich entschieden, doch damals hatten die Ice Tigers noch nicht die aktuelle Form.

Nach drei Siegen in Folge musste sich Wolfsburg den Düsseldorfer EG im Shootout geschlagen geben, aber da Berlin und Krefeld jeweils eine Null schrieben, reichte der Punktgewinn, um den Rückstand auf Platz zehn weiter zu verkürzen. Aber noch immer fehlen den Niedersachsen acht Punkte auf Rang zehn. Für einen erfolgreichen Schlussspurt sind jetzt Siege Pflicht, aber am Sonntagnachmittag könnte die Aufgabe mit Meister München kaum schwerer sein. Die Red Bulls gewannen zehn ihrer letzten elf Spiele und sind noch immer auf der Jagd auf Tabellenführer Mannheim. Die Duelle der beiden Kontrahenten waren im Saisonverlauf eine einseitige Angelegenheit. Die Bayern fuhren gegen Wolfsburg neun Punkte ein und ließen nur einen einzigen Treffer der Grizzlys zu.

Nach vier Niederlagen konnte die DEG in Wolfsburg wieder einen Sieg einfahren und mit den beiden gewonnenen Punkten Platz drei festigen. Am Sonntag müssen die Rheinländer jedoch gegen Augsburg zeigen, ob das getankte Selbstvertrauen auch für die Partien im ISS Dome reicht, denn dort verlor Düsseldorf die letzten fünf Partien. Die Panther liegen nur einen Platz und vier Punkte hinter der DEG und mit einem Dreier wäre der AEV bis auf einen Punkt am Team von Coach Harold Kreis dran. Wenn es für Düsseldorf schlecht läuft, wären am Sonntagabend sogar Köln und Bremerhaven in Schlagdistanz.