Vorschau, 48. Spieltag

30. Januar 2018

Die Jagd geht weiter: Schwere Aufgaben für die Kampfgruppe

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Sieben Clubs innerhalb von vier Punkten / Bremerhaven empfängt Nürnberg / Mannheim muss gegen München ran / Wolfsburg zu Gast in Krefeld / Schlusslicht Straubing in Köln

Harte Brocken für das Mittelfeld: Die Adler Mannheim müssen bei ihrer Jagd nach einem Playoff-Platz bei Meister und Primus EHC Red Bull München ran, während die Pinguins Bremerhaven die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen. In Köln versuchen die Straubing Tigers die Rote Laterne loszuwerden, während der direkte Konkurrenz die Grizzlys Wolfsburg in Krefeld zu Gast hat. Siege sind für das Mittelfeld praktisch Pflicht, denn nur vier Punkte trennen diese sieben Clubs und auch Augsburg und Düsseldorf auf den Plätzen elf und zwölf wollen noch einmal angreifen. Telekom Sport ist ab 19:15 Uhr live dabei. SPORT1 meldet sich um 19:25 Uhr live vom Spiel zwischen den Adlern und den Red Bulls.

Am Sonntag warf Mannheim gegen Iserlohn praktisch drei Punkte weg. Die Adler hatten das Spiel im Griff, verpassten es jedoch, mehr Tore zu schießen und verteilten in der Schlussphase Geschenke. Am Ende stand ein 2:3 und so müssen die Kurpfälzer auf Platz zehn liegend mächtig zittern. Die Verfolger aus Düsseldorf folgen mit nur vier Punkten Abstand und auch Augsburg ist mit sieben fehlenden Zählern noch in Reichweite. München kann unterdessen gelassen in die Partie gehen. Neun Punkte Vorsprung hat der Titelverteidiger auf die zweitplatzierten Thomas Sabo Ice Tigers und der Hauptrundensieg ist den Red Bulls kaum noch zu nehmen.

Nürnberg verteidigte den zweiten Platz am Sonntag mit einem Shootout-Sieg gegen Berlin, aber bei zwei Punkten Vorsprung ist der zweite Platz alles andere als sicher. Allerdings: Schlimmstenfalls könnten die Franken noch auf Rang drei abrutschen und das Viertelfinal-Ticket ist längst gelöst. Um deutlich mehr geht es bei den Pinguins. Aktuell hat Bremerhaven mit 69 Punkten Platz sieben inne, aber bei der engen Tabellenkonstellation könnte es sehr schnell abwärtsgehen – aber auch aufwärts. Bestenfalls stände am Abend Rang vier zu Buche.

Dazu müsste für die Seestädter aber auch eine Niederlage für Wolfsburg her. Die Grizzlys fuhren am Sonntag ein 7:4 in Düsseldorf ein und beendeten damit eine sechs Spiele andauernde Niederlagenserie, die die Niedersachsen von einem sicheren vierten Platz mitten in die Kampfgruppe spülte. Gegner Krefeld wird vor heimischer Kulisse jedoch alles daransetzen, einen Sieg einzufahren. Die Playoff-Chancen sind zwar nur noch theoretischer Natur, aber die Rote Laterne wollen die Pinguine keinesfalls in der Seidenstadt haben. Immerhin liegt Straubing nur noch einen Punkt hinter Krefeld.

Die Tigers gastieren gleich nebenan in Köln und wollen die Haie ärgern. Straubing legte zuletzt ein riesen Wochenende hin und nahm aus den Derbys gegen Ingolstadt (5:2) und Augsburg (3:2) einfach mal sechs Punkte mit. Entsprechend werden die Niederbayern mit breiter Brust in der Domstadt antreten. Der KEC wurde am Freitag beim 0:5 gegen München ein wenig unter Wert geschlagen, aber zwei Tage später lief es gegen Bremerhaven deutlich besser und es wurde ein 5:2 gegen Bremerhaven eingefahren. Dadurch haben die Haie sieben Punkte Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze und könnten mit einem weiteren Dreier einen großen Schritt Richtung K.o.-Phase machen.