International

21. Mai 2019

Deutschland mit Sieg zum Abschluss der Gruppenphase

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

DEB-Team schlägt finnische Mannschaft / Deutschland mit 15 Punkten vorerst auf Platz drei /  USA gegen Kanada unter Druck

Starker Abschluss zum Ende der Gruppenphase: Das deutsche Team hat im letzten Gruppenspiel Mitfavorit Finnland geschlagen. Mit einer immensen Leistungssteigerung, holte Deutschland zwei Mal einen Rückstand auf und entschied die Partie mit 4:2 am Ende verdient für sich. Da man sich nun auf Platz Drei schieben konnte, steht die USA, die am Abend (20:15/SPORT1, DAZN) gegen Kanada ran muss, nun gehörig unter Druck. 

Im letzten Gruppenspiel, wollte das deutsche Team noch einen Sieg für die K.o.-Runde mitnehmen. Zu Beginn zeigte aber Gegner Finnland die bessere Vorstellung und ließ Deutschland, zu keinen Möglichkeiten kommen. In der 16. Minute belohnten sich die Skandinavier für ihre Leistung, als Harri Pesonen einen Lehtonen-Schuss unhaltbar für Grubauer abfälschte. Dies schien allerdings ein Weckruf für die DEB-Auswahl gewesen zu sein. Prompt kam man im Anschluss zur ersten Chance, die Marc Michaelis (18.), nach Querpass von Matthias Plachta, zum Ausgleich versenkte. Mit dieser Leistungssteigerung, ging Deutschland ins zweite Drittel, wurde aber in der 25. Minute bereits ausgebremst. Juhani Tyrväinen stocherte den Puck über die Linie. Nach kurzer Videoüberprüfung, auf Verdacht, dass Grubauer im Torraum behindert wurde, erkannte das Schiedsrichtergespann den Treffer an. Entmutigen ließen sich die Spieler von Toni Söderholm allerdings nicht. Nachdem man immer mehr Überlegenheit ausstrahlte, war es Dominik Kahun (34.), der, nach Fehlpass der Finnen und anschließenden Querpass von Leon Draisaitl, seinen ersten Turniertreffer markierte. Das finnische Team merkte im Anschluss, dass sie nachgelassen hatten und zogen, vor allem zu Beginn des Schlussdrittels, das Tempo an. Deutschland gelang es allerdings über Leo Pföderl und Leon Draisaitl (45.) eine Überzahlsituation zu nutzen und ging erstmals in Front. Somit blieb Finnland zum Ende nichts anderes Übrig, als den Goalie für einen weiteren Feldspieler zu ersetzen, was allerding abermals Leon Draisaitl (60.) ausnutzte und seelenruhig den Puck zum 4:2 einschob.