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13. Dezember 2019

Derbytime in Mannheim und Ingolstadt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler empfangen Wild Wings / Nürnberg beim ERC zu Gast / Augsburg erwartet Haie / Red Bulls reisen an den Seilersee / Straubing gegen Wolfsburg

Showdown in der Kurpfalz: Meister Mannheim erwartet zum 26. Spieltag Erzrivale Schwenningen zum Derby. Ebenfalls zum Derby, reisen die THOMAS SABO Ice Tigers nach Ingolstadt. Unterdessen empfangen in Schwaben die Panther die Kölner Haie, ebenso wie im Sauerland die Roosters den EHC Red Bull München. Abgerundet wird der Freitagabend von der Partie Straubing Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg. Magenta Sport meldet sich live aus allen Arenen zu den Einzelspielen und der Konferenz ab 19:15 Uhr. 

Zwei Teams mit unterschiedlichen Vorsätzen gehen in die Partie und dennoch ist der Ausgang völlig offen. Das erste Duell entschieden die Wild Wings mit 6:1 für sich und das bei ebenso unterschiedlichen Ausgangssituationen. Mannheim geht jedoch mit sieben Siegen in Folge in dieses Spiel und will seiner Favoritenrolle vor heimischem Publikum gerecht werden. 

Für Ingolstadt ging es in den letzten Spielen auf und ab. Drei Auswärtsniederlagen, machte der ERC mit fünf Heimsiegen wieder wett. Zudem gewannen die Hausherren fünf der letzten sechs Heimspiele gegen Nürnberg. Die THOMAS SABO Ice Tigers hoffen jedoch, auf einen ähnlichen Ausgang, wie beim 5:1 Erfolg aus dem ersten Aufeinandertreffen, auch wenn die Franken nur einen Powerplaytreffer in den letzten vier Partien erzielte.

Beim Gastauftritt in Augsburg, kehrt Haie-Coach Mike Stewart an seine alte Wirkungsstätte zurück. Zu seiner Panther-Vergangenheit sagte er: „Ich habe ein paar wunderschöne Jahre als Trainer in Augsburg erlebt und eine Menge Freunde dort". Dem fügte er jedoch an: „Aber jetzt bin ich durch und durch ein Kölner Hai“ und fordert, die zuletzt gezeigte Auswärtsmentalität wieder sehen zu wollen. Im Curt-Frenzel Stadion des AEV wird dies sicherlich nicht einfach, vor allem da die Panther in den vergangenen sechs Heimspielen immer punkteten.

Nach dem bitteren Aus in der CHL, will sich der EHC gegen Iserlohn neu finden und in der Liga an Souveränität zurückgewinnen, nachdem in den letzten drei Ligaspielen nur einen Sieg einfahren konnte. Die Roosters gehen mit zuletzt drei Niederlagen in die Begegnung und werden alles daran setzen, dass die Partie nicht wie im ersten Aufeinandertreffen zugunsten der Red Bulls ausgeht. Mit nun schon neun Punkten Abstand auf Platz zehn steht man am Seilersee mächtig unter Zugzwang.

Zehn Siege am Stück. Mit dieser Ausbeute gehen die Tigers in die Partie gegen die Grizzlys und wollen dies möglichst Ausbauen. Damit der Sieger jedoch nicht wieder Straubing heißt, wie in der ersten Begegnung, weiß Wolfsburg Chefcoach Pat Cortina: „Wir werden unsere beste Leistung zeigen, um erfolgreich zu sein.“ Die Grizzlys konnten zuletzt drei Siege am Stück einfahren und wollen nun darauf aufbauen.