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24. November 2019

Derbytime am Dom, oberbayrisches Duell in Ingolstadt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Nürnberg empfängt DEG / Straubing in Schwenningen / Augsburg reist nach Berlin / Köln erwartet Krefeld zum kleinen rheinischen Derby / Mannheim muss in Iserlohn ran / München zum Oberbayernderby in Ingolstadt / Nordduell zwischen Bremerhaven und Wolfsburg

DEG in Franken: Zum Auftakt des 21. Spieltags, erwarten die THOMAS SABO Ice Tigers zum ersten Bully um 14:00 Uhr die Düsseldorfer EG. Im Anschluss werden um 16:30 Uhr die Straubing Tigers in der Helios-Arena der Schwenninger Wild Wings erwartet, bevor um 17:00 Uhr das Duell zwischen den Eisbären Berlin und den Augsburger Panthern in der Bundeshauptstadt steigt. Das kleine rheinische Derby zwischen Köln und Krefeld geht anschließend um 18:00 Uhr in der Lanxess-Arena los, ebenso wie die Partie zwischen Iserlohn und Mannheim am Seilersee. Den Abschluss um 19:00 Uhr bildet das oberbayrische Duell zwischen Ingolstadt und Tabellenführer München, sowie das Nordderby zwischen Bremerhaven und Wolfsburg. Magenta Sport meldet sich live aus allen Arenen. Außerdem könnt ihr die Partie zwischen Berlin und Augsburg zusätzlich bei Sport 1 verfolgen.

Auch wenn das erste Duell mit 0:3 verloren ging, erwarten die THOMAS SABO Ice Tigers selbstbewusst das Team aus Düsseldorf. Nach drei Siegen am Stück, sind die Franken bis auf Platz fünf vorgedrungen und könnten mit einem Sieg an der viertplatzierten DEG vorbeiziehen. Die Gäste konnten jedoch, nach vier Spielen ohne Dreier, am vergangenen Spieltag mit einem Kraftakt gegen Ingolstadt, als man 6:5 gewann, drei Punkte bejubeln und wollen nun daran anknüpfen. In den letzten neun Partien in Nürnberg konnten die THOMAS SABO Ice Tigers sieben mal gegen Düsseldorf gewinnen. 

Straubing hat zurzeit einen wahren Lauf. Mit sechs Siegen in sechs Spielen, wo man immer mehr als vier Tore erzielte, muss das Team von Tom Pokel nun beim Ligaschlusslicht Schwenningen ran. Die Wild Wings zeigten jedoch eine starke Leistung am vergangenen Spieltag gegen München, als man erst im Shootout die Niederlage hinnehmen musste. 

Die Eisbären konnten zwar das erste Aufeinandertreffen mit 2:1 für sich entscheiden, die Statistik spricht jedoch für die Panther, die in den letzten fünf Auswärtsspielen in Berlin vier mal gewannen. Dämpfer hingegen, mussten nun beide Teams am vergangenen Spieltag hinnehmen. Während Augsburg unglücklich in der Overtime gegen Bremerhaven verlor, musste Berlin eine 3:7 Pleite im Prestigeduell gegen Mannheim hinnehmen. 

Für Torspektal steht das kleine rheinische Derby nicht. In den letzten sechs Duellen fielen nie mehr als fünf Tore, ebenso wie im ersten Aufeinandertreffen, als die Haie in Krefeld 3.2 gewannen. Das soll nun erneut gelingen, meint Kölns Coach Mike Stewart auch mit Blick auf übergeordnete Ziele: „Wir wollen uns in der Tabelle kontinuierlich weiter nach oben arbeiten. Und dafür müssen wir gegen Krefeld gewinnen“. In Köln war der KEV jedoch zuletzt erfolgreicher, mit zwei Siegen aus den letzten drei Gastuaftritten.

Die erste Begegnung gegen Mannheim stellte einen der wenigen Lichtblicke des IEC in der bisherigen Saison dar. Bei dem 7:5 Erfolg kam Iserlohn mit vier Toren in neun Minuten noch zurück und ging als Sieger vom Eis. Zuletzt aber, behielten die Adler häufiger die Oberhand und holten von den letzten acht Gastauftritten sechs Siege. Bei sieben der acht Partien entschied jedoch lediglich ein Tor das Spiel. 

Beim letzten oberbayrischen Derby, glitt dem ERC zum Ende der Partie das Spiel völlig aus der Hand. Als man bereits 4:2 führte, legte der Tabellenführer einen Lauf hin und nahm durch das 7:4 alle drei Punkte mit. Münchens Topscorer Mark Voakes rechnet dennoch mit Widerstand des Gegners „Das sind große Spiele. Gegen Ingolstadt ist es immer schwer.“ Ingolstadts Simon Schütz sagt bezüglich des Duells: „Entscheidend wird sein, dass wir über 60 Minuten konstant spielen und nicht nur ein brutales erstes oder zweites Drittel spielen und dann im Schlussabschnitt abwarten, was uns erwartet.“

Im ersten Nordduell der Saison, behielten die Pinguins nioch die Oberhand, als bei dem 5:2 alle drei Punkte entführte. Mit dem knappen Overtime-Sieg im Rücken gegen Augsburg vom vergangenen Spieltag, soll es nun möglichst erneut gelingen, alle drei Punkte zu holen. Die Grizzlys, mit nun drei Niederlagen am Stück, fordern Bremerhaven zur Revanche auf, mit der Hoffnung, eine Trendwende einleiten zu können.