Vorschau, 43. Spieltag

19. Januar 2018

Der Tabellenkeller ist gefordert

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Krefeld und Mannheim liefern sich „Sechs-Punkte-Spiel“ / Panther brauchen Sieg gegen Iserlohn um den Anschluss zu halten / Straubing greift nach dem letzten Strohhalm / Ice Tigers erwarten Wolfsburg / Verfolger-Duell zwischen Ingolstadt und Bremerhaven / DEG zu Gast beim Meister

Die DEL-Hauptrunde 2017/18 neigt sich dem Ende zu und entsprechend ist der Kampf um die Playoff-Plätze in der heißen Phase: Dramatisch könnte das Duell der Krefeld Pinguine mit Adler Mannheim werden. Beide Teams liegen außerhalb der Playoff-Plätze und eine Niederlage wäre ein echter Rückschlag. Auch die zwölftplatzierten Augsburger Panther benötigen dringend Zählbares, muss aber in der Hölle vom Seilersee ran. Schlusslicht Straubing helfen nur noch Siege um ein Wunder zu schaffen und Schritt Nummer eins muss ausgerechnet gegen die drittplatzierten Eisbären Berlin gelingen.

Spannend wird auch das Duell zwischen Ingolstadt und Bremerhaven. Der Sieger schnuppert an den Top6, der Verlierer hat die Konkurrenz wieder gewaltig im Nacken. Die DEG versucht wichtige Punkte aus München mitzunehmen und in Nürnberg steigt eines der heißesten Duell der letzten Jahre zwischen der Ice Tigers und den Grizzlys aus Wolfsburg. Telekom Sport überträgt alle Partien ab 19:15 Uhr live.

Krefeld gegen Mannheim – auf Platz 13 und 11 liegend muss für die Kontrahenten dringend ein Sieg her, um die Playoff-Ränge im Visier zu behalten. Den Adlern fehlen derzeit zwei Zähler zu Rang zehn und bei den Pinguinen sind es derer elf. Während die Seidenstädter in Mannheim mit 1:4 und 0:7 abgefertigt wurden, gab es in der heimischen Arena einen 6:2-Erfolg. Auch Augsburg muss angesichts fünf Punkten Rückstand dringend punkten. Allerdings sind die Panther am Freitagabend in Iserlohn gefordert. Am Seilersee sieht sich der AEV nicht nur einer lauten Kulisse gegenüber, sondern auch Roosters, die mit aller Macht ihren Platz in den Top6 zurückholen wollen. Immerhin könnte es mit einem Dreier auf Rang fünf nach oben gehen. Im direkten Vergleich steht es 2:1 zu Gunsten der Sauerländer.

Straubing hat so etwas wie die letzte Chance. 16 Punkte sind für die Niederbayern in den letzten zehn Partien aufzuholen. Da helfen nur noch Siege und das Hoffen auf Ausrutscher der Konkurrenz. Jetzt kommt mit den drittplatzierten Berlinern jedoch ein Brocken an den Pulverturm. Immerhin: Das erste Treffen in Straubing gewannen die Hausherren am 8. Dezember im Shootout mit 4:3. Auf Platz zehn liegt derzeit die Düsseldorfer EG und spürt den heißen Atem der Verfolger. Eine volle Ernte würde der DEG helfen, doch Meister München steht im Weg. Den ersten Vergleich konnten die Rheinländer mit 6:2 für sich entscheiden, doch dann gab es ein 1:5 und ein 1:3 aus Sicht des Teams von Coach Mile Pellegrims.

Ingolstadt erwartet Bremerhaven in der Saturn Arena und der ERC ist das Team der Stunde in der DEL. Sieben Siege aus neun Partien spülten die Bayern aus den Niederrungen der Tabelle bis auf Rang acht nach oben und wenn gegen die Pinguins ein weiterer Dreier gelingt, könnte am Abend Rang sechs erreicht sein. Aber auch die Norddeutschen sind derzeit in der Spur und zuletzt zwölf Punkte aus vier Partien. Punktgleich mit Ingolstadt hoffen auch die Seestädter auf den Spring in die Top6. Der ERC gewann im Saisonverlauf zweimal mit 5:1 an der Küste, während die Pinguins ein 4:0 in Ingolstadt einfuhren.

Nürnberg gegen Wolfsburg hat inzwischen eine echte Historie in der DEL. 2016 und 2017 beendeten die Grizzlys die Titelträume der Ice Tigers im Halbfinale. Beim ersten Treffen gelang den Franken durch ein 4:1 eine erste Revanche, aber in den beiden folgenden Partien ließen die Niedersachsen keinen Gegentreffer mehr zu und gewannen mit 1:0 und 3:0. In der Tabelle stehen die Ice Tigers dennoch besser da. Mit 84 Punkten belegt Nürnberg Rang zwei, während Wolfsburg mit 66 Punkten auf dem Konto den vierten Platz belegt.