Vorschau, 38. Spieltag

11. Januar 2019

Der Meister zu Gast in Krefeld, Ice Tigers suchen den Anschluss

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Pinguine wollen ihre Flucht auch gegen den Meister fortsetzen / Nürnberg benötigt dringend einen Sieg gegen Wolfsburg / Roosters vor schwerer Aufgabe gegen Augsburg / Pinguins zu Gast in Straubing / Ingolstadt will in Schwenningen nachlegen

Die Jagd auf die Playoff-Plätze geht weiter: Während die zehntplatzierten Krefelder gegen Meister München ihre Flucht vor den Verfolgern fortsetzen wollen, sind eben jene gefordert. Die THOMAS SABO Ice Tigers spielen beim 13. in Wolfsburg vor und der Zwölfte aus Iserlohn empfängt die Augsburger Panther. Etwas weiter oben möchte der ERC Ingolstadt mit einem Sieg in Schwenningen in die Top6 springen, während die Pinguins Bremerhaven genau das mit einem Sieg in Straubing verhindern wollen.

Wochen der Entscheidung für Nürnberg: An den nächsten vier Spieltagen spielen die Ice Tigers zweimal gegen Wolfsburg und zweimal gegen Krefeld. Da müssen Siege her, um noch einmal den Anschluss an die Playoff-Plätze herzustellen. 13 Punkte fehlen den Franken aktuell. Mit Dreiern gegen die Grizzlys könnten die Pinguine den Vorsprung zumindest nicht ausbauen und im direkten Duell mit den Seidenstädtern kann definitiv aufgeholt werden. Zudem hat Nürnberg auch noch zwei Spiele in der Hinterhand. Im direkten Vergleich haben die Ice Tigers fünf von sechs möglichen Punkten gegen die Grizzlys eingefahren.

Krefeld möchte derweil unbedingt vermeiden, dass die Konkurrenz aufholt und Morgenluft schnuppert. Mit Meister München hat sich jedoch ein ordentliches Kaliber in der YAYLA Arena angesagt. Die Red Bulls haben fünf der letzten sechs Partien gewonnen und mit einem weiteren Dreier soll der Rückstand von aktuell zwölf Punkten wieder verkleinert werden. Die Pinguine fuhren jüngst sechs Siege in Reihe ein und wie der Titelverteidiger zu knacken ist, wissen die Seidenstädter. Am 5. Spieltag gewann Krefeld in München 2:1. Vor heimischer Kulisse setzte es jedoch ein 0:2.

Augsburg muss in Iserlohn ran und das letzte Treffen am Seilersee war ein Schützenfest. Nach 13 Toren gewannen die Panther mit 7:6. Im heimischen CFS setzte sich der AEV mit 4:2 durch. Die Roosters, denen bereits 16 Punkte auf die Playoff-Ränge fehlen, verließen zuletzt achtmal in Folge als Verlierer das Eis. Bei den Augsburgern läuft derzeit aber auch nicht alles rund. Nachdem die Panther Schwenningen eine 8:1-Abreibung verpassten, setzte es Niederlagen gegen Bremerhaven, Nürnberg und Düsseldorf.

In Schwenningen hat sich der ERC Ingolstadt angesagt. Während die Wild Wings 19 Punkte hinter Platz zehn liegen, könnte der ERC mit einem Sieg im Schwarzwald in die Top6 klettern. Ingolstadt liegt nur einen Punkt hinter den sechstplatzierten Pinguins und drei Zähler hinter dem Fünften aus Augsburg. Die Wild Wings liefern sich derweil ein Fernduell gegen die Rote Laterne mit Wolfsburg und Iserlohn, die jeweils zwei Punkte vor Schlusslicht Schwenningen liegen. Die ersten beiden Treffen mit den Wild Wings gewann Ingolstadt mit 6:0 und 4:3.

In Straubing steht ebenfalls ein Kampf um die Top6 an, aber beide Teams sind darin verwickelt. Mit einem Sieg gegen die Pinguins könnten die Tigers zumindest an den Norddeutschen vorbeiziehen und sollte Ingolstadt gleichzeitig Punkte liegenlassen, wäre auch Rang sechs machbar. Auf der anderen Seite könnte Bremerhaven zumindest einen Verfolger vorerst abschütteln. An der Küste konnten die beiden Kontrahenten jeweils ein Duell mit 3:1 gewinnen.