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René Rudorisch: "Wesentlicher Schritt hin zu einer weiteren Professionalisierung"

DEL2 harmonisiert Richtlinien mit der DEL

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Die Clubs der Zweiten Eishockey Liga (DEL2) haben ihre Richtlinien und Spielordnung überarbeitet und auf die gültigen Regelungen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abgestimmt. Damit starten beide Profi-Ligen am 12. September mit einem beinahe identischen Regelwerk in die Saison 2014/15.

„Für die DEL2 und ihre Standorte bedeutet dies einen wesentlichen Schritt hin zu einer weiteren Professionalisierung bei gleichzeitiger Annäherung an die DEL“, erklärte der designierte DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. In der Spielordnung werden die Grundlagen des Spielbetriebs geregelt.

Die Richtlinien, die sich die DEL2-Clubs erstmals überhaupt auferlegt haben, legen die Standards in den Bereichen Stadion, Spieldurchführung, Sicherheit in den Arenen, medizinische Betreuung, Rahmendaten vor der Lizenzierung, Vorgaben für die Off-Ice-Offiziellen während des Spiels sowie einheitliche Kriterien für die Medien- und Pressebereiche fest.

Unter anderem werden die Drittelpausen im Bereich von DEL und DEL2 einheitlich 18 Minuten betragen. Die dritte Pause (bei nötigen Verlängerungen) wird auf 15 Minuten verkürzt. Einheitlich sind zudem die Penalty-Regelungen. Demnach werden die Schützen nicht mehr zuvor fest benannt, vielmehr legt der Trainer diese jeweils vor dem jeweiligen Penaltyschuss fest.

Nach den ersten drei Schützen folgt das „Tie-Break-Verfahren“. Hier können sowohl jeweils die Schützen der ersten Runde, als auch die restlichen Spieler – vorausgesetzt, sie sind aktuell straffrei - in beliebiger Anzahl laut Vorgabe der Trainer bis zur Entscheidung antreten

Bestandteil des DEL2-Spielbetriebs bleibt der „Goldhelm“ für den jeweiligen Top-Scorer eines Teams. Rudorisch: „Der Goldhelm wurde in den letzten zwei Jahren erfolgreich etabliert. Er bietet potenziellen Vermarktungspartnern der Liga eine hervorragende Plattform.“