Vorschau, 50. Spieltag

28. Februar 2018

DEL geht mit Olympia-Helden in den Hauptrunden-Endspurt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Tripcke: "Wollen den aktuellen Boom in die Arenen tragen" / Kampf um die Playoff-Plätze

Hauptrunden-Endspurt in der Deutschen Eishockey Liga – und die Helden von Pyeongchang sind mit dabei: Wenn die DEL heute nach knapp vier Wochen Olympia-Pause den Spielbetrieb wiederaufnimmt, dürfte es in doppelter Hinsicht heiß hergehen. Telekom Sport überträgt alle sieben Partien des 50. Spieltags kostenlos für alle.

Denn nach dem grandiosen Abschneiden der Nationalmannschaft im fernen Korea heißt es für die olympischen Silber-Helden nur 48 Stunden nach ihrer Asien-Rückkehr die Kufen wieder in der Liga zu schnallen für eine Nagelprobe der besonderen Art: Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen sind zu absolvieren.

„Wir wollen die Endphase der Hauptrunde und natürlich auch die Playoffs nutzen, um den aktuellen Boom auch in die DEL-Arenen zu tragen“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Der Empfang in den Arenen dürfte entsprechend stürmisch ausfallen.

Heiß hergehen wird es in der Hauptstadt. Obwohl Berlin und München ihre Playoff-Plätze bereits sicher haben, dürfte es in dem Prestige-Duell heiß hergehen. Schließlich kommt mit den Gästen aus der bayerischen Landeshauptstadt Berlins einstiger Meistermacher Don Jackson an die Spree. Die Münchener werden allerdings heute auf ihre Nationalspieler und Silber-Jungs verzichten. 

Ansonsten steht zwischen den Plätzen vier und zwölf der Showdown um die Endrundenplätze an. Hier dürften die Grizzlys Wolfsburg als Vierter gegen Schlusslicht Straubing noch die besten Karten haben. Haarig könnte es für die Haie (5./74) im NRW-Derby bei den Iserlohn Roosters (8./71) werden.

Beide Teams wollen die direkte Playoff-Teilnahme – einen Platz unter den Top6! Den belegt aktuell der ERC Ingolstadt, der den Vorletzten, die Krefeld Pinguine, empfängt.

In Schwenningen steht das Südwest-Derby gegen die Adler Mannheim im Fokus. Beide Teams trennen lediglich zwei Zähler und beide brauchen möglichst drei Punkte, um den Abstand auf die Nicht-Playoff-Plätze zu vergrößern.

Auf diesen liegen aktuell die Düsseldorfer EG (11./65) und die Augsburger Panther (12./63), die sich keinen Ausrutscher mehr leisten dürfen. Zumindest den Heimvorteil können die Panther dabei gegen Bremerhaven ins Feld führen, derweil die DEG beim Tabellenzweiten THOMAS SABO Ice Tigers ranmuss.

Die Ice Tigers haben den zweiten Hauptrunden-Platz und damit die erstmalige Qualifikation für die Champions Hockey League fest im Visier: Auf Gastgeschenke dürfen die Rheinländer also nicht hoffen!