CHL

05. September 2019

DEL-Clubs wollen nach starkem Auftakt nachlegen

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bulls am Donnerstag zu Gast bei Banská Bystrica / Panther feiern am Freitag Heimpremiere in der CHL / Adler empfangen zum ersten Heimspiel Tychy

Sechs Spiele – sechs Siege: Das erste CHL Wochenende der Saison 2019/20 hätte für die DEL-Vertreter kaum besser verlaufen können. Auf diesen Lorbeeren können sich München, Augsburg und Mannheim jedoch nicht lange ausruhen, denn die nächsten Aufgaben stehen an. Die Red Bulls treten am Donnerstag um 17:00 Uhr HC05 Banská Bystrica an, während Augsburg am Freitag um 18:00 Uhr gegen Luleå Hockey ihre Heimpremiere in der Königsklasse feiern. Die Adler empfangen am Freitag um 19:30 Uhr den polnischen Vertreter von GKS Tychy. SPORT1 zeigt alle Spiele live.

München bestreitet das zweite Spiel gegen Banské Bystrica. Das erste Duell entschieden die Bayern vor heimischer Kulisse mit 3:0 für sich und weil auf die Partie gegen Ambrì-Piotta mit 3:0 gewonnen wurde, sind die Red Bulls im CHL-Saisonverlauf als einziges Team noch ohne Gegentor. Beim ersten Treffen mit den Slowaken hatte München mehr vom Spiel und setzte 48 Schüsse ab, aber Goalie Tyler Beskorowany hielt sein Team lange im Spiel. Mit Blick darauf sagte CHL-MVP Trevor Parkes: „Ich denke, wir müssen defensiv wieder hart arbeiten und vorne geduldig auf unsere Chancen warten.“

Augsburg sorgte in der CHL für mächtig Furore. Der Hauptrundendritte und DEL-Halbfinalist von 2019 entführte zwei Punkte beim heutigen Gegner Luleå HF und zwei Tage später nahmen die Panther auch noch zwei Zähler aus Belfast mit. In beiden Spielen gelang es den Fuggerstädtern, einen Rückstand im Schlussabschnitt zu drehen und in der Zugabe den entscheidenden Punch zu setzen. Dabei wurde der AEV von zahlreich mitgereisten Fans unterstützt, die ihre Farben nach vorn peitschten. Die Unterstützung wird bei der Heimpremiere garantiert nicht weniger werden, aber genauso nötig sein, denn die Schweden werden auf eine Revanche brennen.

Zum CHL-Start fuhr Mannheim einen klaren 6:1-Erfolg bei den Vienna Capitals ein, tat sich dann aber beim 3:2-Sieg nach Verlängerung bei GKS Tychy schwer. Die Adler waren klar das bessere Team, aber der letzte Pass und der Abschluss wollten nicht recht funktionieren. In jedem Fall sind die Kurpfälzer aber vor ihrem ersten Heimauftritt vor den Polen gewarnt, die wieder alles in die Waagschale werfen werden. Coach Pavel Gross sagte vor dem zweiten CHL-Wochenende: „Wie im letzten Jahr gilt auch diese Saison, dass wir unser bestes Eishockey noch nicht im September oder Oktober spielen. Die Mechanismen müssen sich noch einstellen, wir haben im Forecheck noch Luft nach oben, die Arbeit in der defensiven Zone und die Special Teams können noch verbessert werden. Wir sind auf einem soliden, aber ganz sicher nicht auf dem besten Niveau. Das werden wir erst später erreichen. Zuvor gilt es, sich von Spiel zu Spiel zu steigern.“ Auf einige dürften diese Sätze wie eine Warnung wirken.