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03. Januar 2020

DEG siegt im rheinische Derby, Eisbären schlagen Red Bulls

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Düsseldorf siegt im rheinischen Derby / Berlin schlägt München im Topspiel / Straubing dreht Spiel / Bremerhaven mit Heimsieg / Krefeld gewinnt Kellerduell / Adler schlagen Roosters / Wolfsburg gewinnt in Overtime

Derbysieg zum Neujahresstart: Das rheinische Derby zum 34. Spieltag, konnte die Düsseldorfer EG in einer engen Partie mit 2:1 gegen die Kölner Haie für sich entscheiden. Das Topspiel zwischen Berlin und München, endete unterdessen zugunsten der Eisbären mit 4:3. Ebenfalls eng, ging es im bayrischen Duell zu. Straubing gewann in diesem mit 4:2 gegen Ingolstadt. Deutlicher, verlief es an der Nordsee, wo die Fischtown Pinguins durch ein 5:1 Nürnberg ohne Punkte auf die Heimreise schickten. Ohne Punkte auf die Heimreise, mussten sich auch die Iserlohn Roosters machen, die gegen Mannheim 0:2 verloren, genauso wie Schwenningen, welches das Kellerduell gegen Krefeld mit 0:3 verlor. Außerdem schlugen die Grizzlys die Augsburger Panther mit 1:0 nach Overtime.


Keins der Teams verkörperte zu Beginn Überlegenheit, auch wenn der KEC zunächst einen sichereren Eindruck in der Anfangsphase machte. Düsseldorf steigerte sich jedoch mit der Zeit und kam durch Bernhard Ebner (14.) zur 1:0 Führung. Im Anschlussdrittel kreierten die Haie ein optisches Übergewicht, wenn man jedoch gefährlich wurde, biss man sich an DEG-Goalie Mathias Niederberger die Zähne aus. Düsseldorf verpasste es auf der anderen Seite jedoch, die Führung auszubauen. Köln blieb auch im Schlussdrittel offensiv überlegener und belohnte sich nach 48 Minuten in Form von Alexander Oblinger. Das Schlusswort, behielten dennoch die Gäste, die durch Maximilian Kammerers (57.) Schuss, bei dem KEC-Goalie Gustav Wesslau unglücklich aussah, doch noch zum 2:1 Siegtreffer kamen.


Die Hausherren fingen druckvoll an und zeigten, dass man entschlossen ist, den ersten Sieg gegen den EHC in dieser Saison zu holen. Diese Entschlossenheit machte sich früh im Ergebnis bemerkbar, nachdem James Sheppard (5./7.) per Doppelpack die Eisbären in Front brachte. München drehte daraufhin auf und gewann deutlich an Überlegenheit zu. Zum Anschlusstreffer dauerte es jedoch bis zum zweiten Drittel, als die Gäste ideal aus der Kabine kamen und Jason Jaffray nach 35 gespielten Sekunden zum 1:2 traf. Berlin blieb auch weiterhin dem Druck ausgesetzt, wusste jedoch Nadelstiche zu setzen, wovon Pierre-Cedric Labrie (34.) einen zu nutzen wusste. Den Vorteil eines Berliner Powerplay, wusste kurz darauf der EHC für sich zu nutzen und per Shorthander in Form von Patrick Hager (38.) zum erneuten Anschlusstreffer zu treffen. München fing erneut besser nach der Pause an und glich kurz darauf durch erneut Jason Jaffray (45.) aus. Daraufhin kamen die Red Bulls dem 4:3 näher als die Eisbären, in der 60. Minute, gelang Leo Pföderl jedoch der Lucky Punch und entschied das Spiel zugunsten der Gastgeber.


Ingolstadt und Straubing begannen mit gleichwertigem Druck und kamen beidseitig zu ersten gefährlichen Chancen. Dem ERC gelang es als erstes, eine dieser Chancen durch Mirko Höfflin (17.) zu nutzen und in Führung zu gehen. Im direkten Anschluss, mussten die Tigers den zweiten Rückschlag hinnehmen, als Goalie Jeffrey Zatkoff, ohne gegnerische Einwirkung, verletzt vom Eis musste. Sebastian Vogl kam als Ersatz, konnte im zweiten Drittel jedoch ebenfalls nichts am 2:0 durch Brett Findlay (25.) ändern. Das Spiel wurde daraufhin rassiger und nahm an Härte in den Zweikämpfen zu. Straubing wurde gleichzeitig deutlich stärker, wodurch sich Ingolstadt gegen Drittelende kaum noch aus dem eigenen Drittel bewegen konnte. Mitchell Heard (40.) im Powerplay und Sandro Schönberger (40.) sorgten dann per Doppelschlag für die Egalisierung des Spielstandes. Straubing startete ins letzte Drittel besser, wobei der ERC jedoch das Tempo mit ging.  Erneut Mitchell Heard (56.) traf jedoch erstmals zur Führung für die Tigers. Ingolstadt musste darauf alles nach vorne werfen, den Schlusspunkt setzten dennoch die Tigers in Form von Sena Acolatse (59.), der per Emptynetter traf.