Der 32. Spieltag

26. Dezember 2018

DEG auf der Verfolgung von Primus Mannheim

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler unterliegen Schwenningen / Düsseldorf verkürzt Rückstand nach Sieg gegen Iserlohn / Krefeld beendet Niederlagenserie / Red Bulls feiern Derby-Sieg / Berlin fährt Heimsieg ein / Wolfsburg ohne Gegentor in Köln

Tabellenführer Mannheim hat Federn gelassen: Die Adler unterlagen am zweiten Weihnachtsfeiertag den Schwenninger Wild Wings mit 2:1. Die Düsseldorfer EG nutzte die Gunst der Stunde und verkürzte den Rückstand auf die Kurpfälzer nach einem 3:2-Erfolg gegen die Iserlohn Roosters auf sechs Punkte.

Derweil beendeten die Krefeld Pinguine eine sechs Spiele andauernde Niederlagenserie mit einem 3:2-Erfolg gegen die Augsburger Panther. Damit haben die Seidenstädter jetzt wieder vier Punkte Vorsprung auf die elftplatzierten THOMAS SABO Ice Tigers, die aktuell beim Spengler Cup in Davos weilen. Die Panther müssen unterdessen Meister München wieder passieren lassen. Die Red Bulls gewannen beim ERC Ingolstadt mit 4:2 und klettern wieder auf Platz drei. In Berlin kamen die Eisbären nach zuvor vier Heimniederlagen in Folge zu einem 5:3 gegen die Pinguins Bremerhaven und die Grizzlys Wolfsburg gewannen mit 3:0 bei den Kölner Haien.

Im ISS Dome starteten die Gäste aus Iserlohn zunächst erfolgreicher in die Partie als Anthony Camara (10.) in Überzahl zur Führung traf. Nur wenig später nutzte jedoch Braden Pimm (13.) einen Fauxpas von Roosters-Schlussmann Niko Hovinen zum Ausgleich und in Durchgang zwei drehte Jaedon Descheneau (36.) die Partie zu Gunsten der Rheinländer. Camara (39.) konnte die Partie mit seinem zweiten Tor noch einmal egalisieren, doch nach dem zweiten Seitenwechsel nutzte Alexander Barta eine doppelte Überzahl zum 3:2.

Sechs Niederlagen mussten die Pinguine zuletzt in Serie hinnehmen, doch gegen das Spitzenteam der Augsburger Panther erwischte Krefeld einen guten Start und ging durch Vincent Saponari (4.) früh in Front. Noch vor der ersten Pause erhöhte Chad Costello (10.) für die Hausherren ehe Daniel Schmölz (17.) für den AEV verkürzte. Martin Schymainski (25.) stellte den alten Abstand wieder her, bevor Panther David Stieler (42.) für eine spannende Schlussphase sorgte. Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorn, konnten die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.

Mannheim war im Derby gegen Schwenningen vom Start weg das bestimmende Team, doch war es das Schlusslicht, dass gegen den Ligaprimus vorlegte. Andrée Hult (10.) traf für die Gäste. Benjamin Smith (16.) konnte den Rückschlag für die Adler zügig wieder ausbügeln, doch in der Folge wollte den Kurpfälzern kein weiterer Treffer mehr gelingen. Entweder war der überragende Wild Wings-Schlussmann Dustin Strahlmeier im Weg, das Gestänge oder Schwenninger, die sich aufopferungsvoll in die Schüsse warfen. Es kam, wie es kommen musste: Zweieinhalb Minuten vor dem Ende machte sich Vili Sopanen auf den Weg in Richtung Mannheimer Tor und sein Schuss fand den Weg über die Linie. Die Adler deckten in der verbliebenen Zeit das Tor der Wild Wings mit Schüssen ein, aber es blieb bei zweiten Saisonsieg Schwenningens gegen Mannheim.

Bereits nach 15 Minuten führte Berlin mit 3:0 gegen die Pinguins, die in der Folge den Torwart wechselten. Die Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Mit Jaroslav Hübl zwischen den Pfosten kamen die Gäste besser ins Spiel und durch Chad Nehring (17.) und Carson McMillan (28.) zum Anschluss. Sean Backmann (41.) baute den Vorsprung mit einem Blitzstart im Schlussdurchgang wieder aus, doch Mark Zengerle (44.) sorgte für spannende Schlussminuten. Erst ein Emptynetter von Louis-Marc Aubry (59.) sorgte für die Entscheidung.

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