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Mannheim, Krefeld, Ingolstadt und Berlin ohnehin qualifiziert / Sechster Teilnehmer wird ermittelt

Champions Hockey League: Red Bull München erstmals dabei

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Der EHC Red Bull München hat sich einen Spieltag vor dem Ende der Hauptrunde trotz einer 0:4-Niederlage bei den Schwenninger Wild Wings für die Champions Hockey League qualifiziert. Die Red Bulls sind nach den zeitgleichen Punktverlusten der direkten Verfolger Hamburg und Ingolstadt nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz zu verdrängen und spielen in der kommenden Saison in der europäischen Königsklasse. „Unser Ziel, mein Ziel, war es immer, sich mit den Besten zu messen. Die Champions Hockey League ist dafür die perfekte Plattform“, frohlockte EHC-Trainer Don Jackson. 

Ursprünglich ist aus den sechs Gründungsmitglieder-Ligen (Deutschland, Schweiz, Schweden, Finnland, Österreich und Tschechien) der Hauptrunden-Sieger und Meister für die CHL qualifiziert. Da die Adler Mannheim als Gründungsmitglied und X-TiP-Hauptrundensieger allerdings ohnehin einen Startplatz sicher haben, rücken die zweitplatzierten Münchner nach. Neben Mannheim und München sind – wie in der Vorsaison auch - die weiteren Gründungsmitglieder-Clubs Krefeld Pinguine, der ERC Ingolstadt sowie die Eisbären Berlin in der kommenden CHL-Saison sicher dabei.

Deutschland verfügt über insgesamt sechs Startplätze. Demnach wird der letzte Teilnehmer noch ermittelt. Sollte der spätere Deutsche Meister bereits ein Ticket für die CHL sicher haben, rückt der Vizemeister nach. Auch hier kann es zu Überschneidungen kommen, so dass in diesem Fall der nach der Hauptrunde bestplatzierte Halbfinalist für die CHL qualifiziert ist. Handelt es sich hierbei ebenfalls um eine bereits teilnehmende Mannschaft, rückt der nach der Hauptrunde zweitbeste Halbfinalist nach. Handelt es sich dann immer noch um bereits feststehende Teilnehmer, würden sogar der Hauptrunden-Dritte (bzw. Hauptrunden-Vierte) an der Champions Hockey League teilnehmen.

Die Gruppenphase der Saison 2015/2016 wird im Zeitraum vom 20. August bis 6. September ausgespielt. Jede Mannschaft spielt vier Spiele – je ein Heim- bzw. Auswärtsspiel gegen die beiden anderen Gruppengegner. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe erreichen die Playoff-Phase.

Die verbleibenden 32 Mannschaften spielen dann in vier folgenden Playoff-Runden (Hin- und Rückspiel; es zählt das Torverhältnis) die beiden Finalteilnehmer aus. Die Playoffs beginnen am 22. September 2015 und enden mit einem Finalspiel am 9. Februar 2016.

Die Auslosung der Gruppen erfolgt im Rahmen der 2015 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft am 13. Mai in Prag.