Der 4. Spieltag

22. September 2019

Brückmann bei Comeback mit Shutout, Mannheim mit Comeback an der Nordsee

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler mühen sich zum Sieg an der Nordsee / Wolfsburg gewinnt gegen Ingolstadt / Nürnberg siegt souverän gegen Köln / Krefeld schlägt Iserlohn / Red Bulls behalten gegen Berlin weiße Weste / DEG mit erstem Dreier der Saison / Panther im Shootout siegreich

Zum Auftakt des vierten Spieltags gewann der amtierende Meister im Shootout mit 5:4, nachdem die Fischtown Pinguins zwischenzeitlich 3:1 führten. Weniger eng verlief es in Nürnberg, wo die TOHMAS SABO Ice Tigers die Kölner Haie 4:0 schlugen. Ebenfalls zu null gewannen die Grizzlys gegen Ingolstadt. Bei dem 2:0 feierte Felix Brückmann, nach über einem Jahr Verletzungspause, sein Comeback, wobei ihm auf Anhieb ein Shutout gelang. Unterdessen fuhren die Krefeld Pinguins einen 3:1 Sieg gegen Iserlohn ein und München hat nach dem 4:2 gegen die Eisbären die volle Punktausbeute. Am Pulverturm sicherte sich Düsseldorf kurz vor Schluss den 3:2 Sieg gegen Straubing und die Augsburger Panther gewannen im Shootout bei den Wild Wings mit 4:3.

Fischtowns Tomas Pöpperle hielt zu Beginn seinen Kasten sauber, während Maxime Fortunus (10.) und Carson McMillan (15.) jeweils im Powerplay Bremerhaven in Front brachten. Mannheim tat sich auch im zweiten Drittel schwer. Carson McMillan (39.) stellte kurz vor der Drittelpause auf 3:0, bevor Benjamin Smith 15 Sekunden später verkürzte. Im Schlussdrittel ging es Schlag auf Schlag. Zwischen Mannheims Treffern durch Andrew Desjardins (41.) und David Wolf (43.), erzielte Cory Quirk (42.) das vierte Tor für die Pinguins. Kurz vor Schluss rettete Tommi Huthala (60.) die Adler mit zwei Feldspielern mehr in die Verlängerung. Schlussendlich ging die Partie ins Shootout, in dem Andrew Desjardins den Gamewinner für Mannheim erzielte.

München erwischte einen guten Start und ging bereits in der dritten Minute durch Konrad Abeltshauser in Führung. Das zweite Drittel entwickelte sich rasch zum offenen Schlagabtausch. Berlin kam mit Zug aus der Kabine, München erhöhte jedoch durch Mark Voakes (25.) auf 2:0. Nach Leo Pföderls (26.) Anschlusstreffer, stellte Phillip Gogulla, gut eineinhalb Minuten später, den zwei Tore Vorsprung, durch den dritten Powerplaytreffer, wieder her. Die Eisbären kamen in Form von Austin Ortega (30.) noch auf 3:2 heran, Yasin Ehliz (43.) setzte allerdings mit dem 4:2 den Schlusspunkt.

Nach dem ersten Saisonsieg Schwenningens vom letzten Spieltag, sollte gegen Augsburg der Zweite folgen. Das 1:0 von Jamison MacQueen (7.) stellte dafür einen guten Anfang dar. Dem AEV gelang es allerdings innerhalb von 42 Sekunden durch Tohmas Holzmann (18.) und David Stieler (18.) die Partie zu drehen. Nach der Drittelpause benötigten die Wild Wings zehn Minuten um durch Christopher Fischer (31.), mit dem zweiten Powerplaytreffer, auszugleichen. Das letzte Drittel verlief auf Augenhöhe. Zunächst brachte Simon Sezemsky (54.) die Panther wieder in Führung, ehe Jamison MacQueen (59.) mit seinem zweiten Tagestreffer die Wild Wings in die Verlängerung rettete. Weder Schwenningen noch Augsburg gelang in der Overtime der Gamewinner, sodass im Shootout David Stieler den AEV zum Sieg schoss.