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22. Dezember 2019

Bremerhaven siegt in Köln, Mannheim gewinnt in Overtime

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Bremerhaven gewinnt in Köln / Ingolstadt gewinnt nach Rückstand bei Wild Wings / Panther schlagen Pinguine / Grizzlys erfolgreich gegen Iserlohn / München dreht Partie in Düsseldorf / Adler schlagen Straubing in Verlängerung / Berlin mit Heimsieg gegen Nürnberg

Auswärtssieg kurz vor Weihnachten: Die Fischtown Pinguins waren bei ihrem Gastauftritt in Köln erfolgreich und entführen, durch das 5:1 alle drei Punkte aus der Domstadt. Drei Punkte holten ebenso die Augsburger Panther, die zuhause 3:0 gegen Krefeld gewannen. In Schwenningen setzte sich unterdessen der ERC Ingolstadt nach Rückstand mit 4:2 durch. Einen Rückstand ebenfalls gedreht, hatte der EHC Red Bull München. Gegen die Düsseldorfer EG, gewann der Tabellenführer mit 3:2 nach 0:2 Rückstand. Auch die Wolfsburg Grizzlys kamen nach frühem Rückstand zurück und schlugen Iserlohn 4:1. Im Topspiel des 30. Spieltages, setzten sich die Adler Mannheim gegen die Straubing Tigers mit 2:1 in der Overtime durch. Den Abschluss bildete die Partie Berlin gegen Nürnberg, in der die Eisbären einen 2:0 Sieg einfuhren.

Die Wild Wings starteten deutlich besser als in den ersten beiden Duellen mit dem ERC und konnten in Form von Colby Robak (4.) früh ein Powerplay zur Führung nutzen. Dies verlieh den Hausherren Mut, sodass aus dem resultierenden Druck Markus Poukkula (16.) für Schwenningen erhöhte. Ingolstadt zeigte vor Allem im zweiten Abschnitt eine andere Haltung und verdiente sich den Anschlusstreffer durch David Elsner (33.). Ein Powerplay im direkten Anschluss, wusste der ERC in Form von Wayne Simpson (35.) ebenfalls zu nutzen, sodass die Partie endgültig wieder offen war. Die Oberbayern waren danach weiterhin das aktivere Team, sodass nach 45 Minuten Darin Olver das Spiel komplett drehte. Die Wild Wings gingen nun mehr Risiko und verzeichneten durchaus gefährliche Chancen. Der ERC blieb aber abgeklärt und setzte durch Jerry D'Amigo (58.) den Schlusspunkt zum 4:2. Für die Wild Wings war es damit die zweite Niederlage in Folge, in der man eine 2:0 Führung verschenkte. 

Bremerhaven dominierte die Anfangsphase und war zudem abgeklärt genug, um durch Jan Urbas (5.) in Führung zu gehen. Bemühungen des KEC, waren in der Folge jedoch vergeblich, da die Pinguins alles Andere taten, als sich darauf auszuruhen. Patrick Joseph Alber (15.) und Brock Hooten (18.) per Shorthander erhöhten für die Gäste danach. Mit einer Willensleistung kurz vor der Drittelpause, setzte sich Kölns Sebastian Uvira (19.) im Zweikampf durch und verkürzte für die Haie. Ein Aufbäumen der Hausherren sollte dies jedoch nicht einleiten. Zunächst erhöhte Brock Hooton (27.) mit seinem zweiten Treffer, ehe Ross Mauermann (35.) sich mit dem 5:1 ebenfalls in die Torschützenliste eintrug. Köln fehlte es in dieser Phase an Ideen und auch an Glück, wenn der Puck dann doch gefährlich wurde. Das setzte sich im Schlussdrittel fort. Bremerhaven wurde zudem passiver, ließ defensiv jedoch nie etwas anbrennen, sodass es beim 5:1 blieb. 

Straubing erwischte einen guten Start und ging nach nicht Mal drei Minuten durch Felix Schütz in Führung. Im Anschluss daran, wurde die Partie schon früh ruppig und Mannheim und Straubing agierten auf Augenhöhe. Die Adler hatten im zweiten Drittel mehr Spielanteile und ein deutliches Chancenplus. Eine dieser Chancen nutzte Benjamin Smith (31.), zum verdienten Ausgleich. Zu mehr Treffern reichte es jedoch zunächst nicht. Das Schlussdrittel wurde sehr intensiv geführt, wo auch weiterhin die Adler die gefährlicheren Chancen hatten. Die Tigers verteidigten jedoch clever, konnten aber ihre Chancen ebenfalls nicht nutzen, sodass es in die Overtime ging. Dort war es in der 64. Minute Borna Rendulic, der für die Hausherren den Extrapunkt sicherte.