Der 2. Spieltag

15. September 2019

Bremerhaven holt die Tabellenführung, Haie siegen im Klassiker

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Pöpperle nach erstem Wochenende ohne Gegentor / Wolfsburg fährt erste Punkte ein / München und Straubing mit zweitem Sieg / Panther drehen Spiel in Krefeld / Haie gewinnen Klassiker in Mannheim / Nürnberg feiert Derby-Sieg in Ingolstadt

 

Zwei Heimsiege am frühen Nachmittag: Bremerhaven gewann gegen die Eisbären Berlin mit 5:0. Nach zwei Spieltagen ohne Gegentor stehen die Pinguins an der Tabellenspitze. Unterdessen fanden die Grizzlys Wolfsburg die passende Antwort auf die Auftaktniederlage und fuhren den ersten Sieg unter Coach Pat Cortina beim 5:3 gegen sein Ex-Team Schwenninger Wild Wings ein.

Die Krefeld Pinguine gaben wie schon am ersten Spieltag eine 3:1-Führung ab und verloren am Ende in der Overtime mit 3:4 gegen die Augsburger Panther. In Iserlohn entschied der Ex-Rooster Travis Turnbull die Partie im Shootout mit 3:2 für die Straubing Tigers, während Vizemeister München den zweiten Saisonsieg gegen die Düsseldorfer EG durch die Treffer ihrer Youngstars Peterka und Schütz eintütete. Im Klassiker revanchierten sich die Kölner Haie mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung in Mannheim für den Sweep im Viertelfinale 2019. Am Abend setzten sich die THOMAS SABO Ice Tigers im bayrisch-fränkischen Derby mit 5:1 beim ERC Ingolstadt durch, der sich nach einem Spieltag von der Tabellenspitze verabschiedete.

Gleich nach zwei Minuten klingelte es in Bremerhaven bei den Berlinern im Kasten als Cory Quirk die Pinguins in Führung brachte. Trotzt eines engagierten Spiels der Eisbären erhöhte Jan Urbas (14.) in Überzahl für die Hausherren. Im zweiten Drittel blieb Fischtown weiterhin effektiv und führte nach 40 Minuten durch die Treffer von Mauermann (30./39.) und Feser (38.) bereits mit 5:0. Im Schlussdrittel fielen keine Tore mehr, sodass Thomas Pöpperle den zweiten Shutout im zweiten Spiel feierte.

Die Kölner Haie waren in Mannheim von Beginn an präsent und vergaben im ersten Abschnitt mehrere Gelegenheiten zur Führung. So waren es die Adler, die in der 24. Spielminute bei doppelter Überzahl durch Borna Rendulic in Führung gingen. Kölns Topscorer Jason Akeson (29.) glich das Spiel ebenfalls in Überzahl aus. Weitere Tore fielen in der regulären Spielzeit trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten nicht. In der fälligen Verlängerung sicherte Jonathan Matsumoto dem KEC den Extrapunkt.

Der Doppelschlag von Oliver Mebus (4.) sowie Austin Cangelosi (5.) brachte Nürnberg in Ingolstadt früh in eine gute Position und in der 12. Minute erhöhte Daniel Fischbuch nochmals für die Ice Tigers. Zu Beginn des Mittelabschnitts traf erst Brandon Buck (21.) für die Gäste, bevor Matt Bailey 36 Sekunden später den einzigen Treffer für den ERC Ingolstadt erzielte. Im letzten Drittel versuchte die Schanzer noch einmal alles, bis Christopher Brown (52.) in Überzahl den 5:1-Endstand markierte.