Teamcheck

05. September 2019

Bremerhaven: Erneut die Playoffs im Visier

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Pinguine wollen erneut überraschen / Abgänge im Team gut aufgefangen

Der Underdog will wieder zuschlagen: Drei Saisons hat Bremerhaven in der DEL bereit absolviert und dreimal erreichten die Norddeutschen die Playoffs. Eine starke Leistung von dem Team, dass den kleinsten Etat der Liga hat. Nach zwei Viertelfinalteilnahmen war in den Playoffs 2019 bereits in der 1. Playoff-Runde Schluss. Gegen die THOMAS SABO Ice Tigers fehlte am Ende die Kraft, die starke Hauptrunde mit dem Einzug ins Viertelfinale zu krönen. Gerade einmal zwei Punkte fehlten den Norddeutschen nach 52 Spieltagen, um sich direkt für das Viertelfinale zu qualifizieren. Im Sommer mussten die Pinguins neun Angänge hinnehmen, aber Bremerhaven hat wieder starke Zugänge im Team.

Zwischen den Pfosten hat Jaroslav Hübl Bremerhaven verlassen, aber die Pinguins setzen weiter auf die tschechische Karte und haben Patrik Cerveny von Oberligist Moskitos Essen verpflichtet. Der Mann gilt als talentiert, ist mit 22 Jahren aber noch recht jung. Allerdings haben die Seestädter auch noch Tomas Pöpperle und dessen Qualitäten sind bekannt.

In der Defensive kamen Stanislav Dietz, Tom Horschel und Stefan Espeland zum Team. Speziell Letztgenannter kann nicht nur Tore verhindern, sondern auch im Vorwärtsgang anschieben. Der norwegische Nationalspieler kam in der vergangenen Spielzeit für Valerenga Oslo auf Zahlen, die manchen Stürmer erblassen lassen. In 47 Spielen erzielte er elf Tore und bereite 50 weitere vor.

Offensiv waren die Pinguins in der Spielzeit 2018/19 stark. 169 Tore bedeuteten den drittbesten Wert der Liga hinter den Platzhirschen Adler Mannheim und EHC Red Bull München. Zum Start der neuen Saison haben es Norddeutschen geschafft, einen Großteil der Stürmer zu halten. Fünf der sechs besten Scorer blieben im Team. Der Abgang von Chad Nehring zur DEG ist für Bremerhaven ohne Frage ein Verlust, aber das Team von Coach Thomas Popiesch hat mit Ross Mauermann noch ein Ass im Ärmel.

Der quirlige Stürmer hat praktisch die komplette vergangene Saison verletzungsbedingt verpasst und kehrt jetzt ins Team zurück. Mauermann selbst erklärte: „Es war hart, so lange nicht spielen zu können. Aber jetzt ist wieder alles gut. Ich trainiere bereits wieder voll und stand auch zu Hause bereits wieder auf dem Eis. Ich freue mich unendlich, dass es endlich wieder losgeht!“

Zum Abschluss hat Coach Thomas Popiesch das Wort: „Wir mussten wieder schwere Abgänge hinnehmen, aber ich denke, wir haben gleichwertigen Ersatz gefunden und vielleicht sind wir auch ein bisschen stärker geworden.

Das erste Saisonspiel 2019/20 bestreitet Bremerhaven am 13. September um 19:30 Uhr bei der Düsseldorfer EG.

Die Ergebnisse der Fischtown Pinguins in der Vorbereitung

Datum Uhrzeit Heim Gast Ergebnis
09.08. 17:30 Pirati Chomutov Pinguins Bremerhaven 3:4 (1:2, 2:0, 0:2)
14.08. 18:00 Storhamar Dragons Pinguins Bremerhaven Abgesagt
16.08. 19:00 Lillehammer IK Pinguins Bremerhaven 2:5 (1:0, 1:1, 0:4)
17.08. 17:00 Lillehammer IK Pinguins Bremerhaven 4:2 (0:1, 3:0, 1:1)
31.08. 20:30 Pinguins Bremerhaven Krefeld Pinguine 2:3 (0:1, 2:0, 0:2)
01.09. 13:30 Tilburg Trappers Pinguins Bremerhaven 2:7 (1:2, 1:3, 0:2)

Der Kader der Fischtown Pinguins für die Saison 2019/20

Tor: Tomas Pöpperle, Patrik Cerveny
Verteidigung: Stefan Espeland, Maxime Fortunus, Tom Horschel, Patch Alber, Mike Moore, Stanislav Dietz, Will Weber
Angriff: Mark Zengerle, Fedor Kolupajlo, Jan Urbas, Cory Quirk, Ross Mauermann, Brock Hooton, Christian Hilbrich, Dominik Uher, Carson McMillan, Alex Friesen, Justin Feser, Tomas Sykora, Miha Verlic, Luca Gläser

Die Abgänge bei den Fischtown Pinguins

Tor: Jaroslav Hübl
Verteidigung: Chris Rumble, Kevin Lavallée, Curtis Gedig, Nicholas B. Jensen
Angriff: Rylan Schwartz, Chad Nehring, Mike Hoeffel, Tobias Kircher, Christoph Körner

Die Zugänge bei den Fischtown Pinguins

Tor: Patrik Cerveny
Verteidigung: Stefan Espeland, Tom Horschel, Stanislav Dietz
Angriff: Christian Hilbrich, Tomas Sykora, Luca Gläser