Der 31. Spieltag

26. Dezember 2019

Bremerhaven bleibt Krefelds Angstgegner, Münchens Verfolger stolpern

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

4:3 nach Shootout - Pinguins feiern 15. Sieg im 15. DEL-Vergleich mit Krefeld / Tigers und Adler verlieren 1:2 / Red Bulls bauen Tabellenführung aus / Haie fahren Dreier in Wolfsburg ein / DEG mit Shutout in Iserlohn / Panther gewinnen Derby gegen Nürnberg

Krefeld findet kein Mittel gegen Bremerhaven: Die Pinguins setzten sich im „Frackträger-Duell“ nach Shootout mit 4:3 gegen die Pinguine aus dem Rheinland durch. Mit dem Erfolg feierten die Seestädter bereits den 14. Sieg im 15. DEL-Vergleich gegen Krefeld. In Straubing unterlagen die Tigers den Eisbären Berlin mit 1:2, behalten aber Platz zwei, da die Adler Mannheim bei den Schwenninger Wild Wings mit demselben Ergebnis unterlagen.

Profiteur ist Primus Red Bull München, der seinen Vorsprung an der Spitze durch das 5:4 OT gegen den ERC Ingolstadt auf zehn Punkte ausbaute. Die Kölner Haie kamen unterdessen zu einem 4:1-Erfolg in Wolfsburg, während die rheinischen Kollegen von der Düsseldorfer EG ein 1:0 im Westduell bei den Iserlohn Roosters einfuhren. Die Augsburger Panther erkämpften sich mit einem 6:3 drei Punkte im Derby gegen die THOMAS SABO Ice Tigers und rücken bis auf drei Punkte an die Playoff-Plätze heran.

In Bremerhaven waren es die Pinguine, die dreimal vorlegten. Daniel Pietta (6.), Mike Schmitz (34.) und William Besse (42.) brachten die Gäste in Front, aber Justin Feser (11.), Tomas Sykora (39.) und Mark Zengerle (45.) konnten jeweils zügig egalisieren. Nach einer torlosen Verlängerung sicherte Dominik Uher den Pinguins als 18. Schütze im Shootout den Extrapunkt.

Mannheim hatte in Schwenningen zunächst deutlich mehr Spielanteile und ging durch Mark Katic (7.) zügig in Front, doch Michael Blunden (8.) konnte mit einem abgefälschten Schuss postwenden ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren immer stärker und kamen durch Jordan Caron (45.) zur Führung. Bis zur Schlusssirene fand der Meister kein Mittel mehr, um das Spiel auszugleichen. Kuriosität am Rande: Schwenningen und Mannheim bestritten ihr drittes Spiel an einem zweiten Weihnachtsfeiertag in der DEL-Geschichte und immer gewannen die Wild Wings mit 2:1.

Beim Tabellenzweiten in Straubing reiste Berlin mit zahlreichen Ausfällen an, spielte aber vom Start weg konsequent nach vorn. Bereits in der vierten Spielminute schoss Austin Ortega den Hauptstädtern eine Führung heraus, die Sebastian Streu (40.) kurz vor der zweiten Pause ausbaute. Sven Ziegler (42.) konnte für die Tigers nur noch verkürzen.

Trevor Parkes brachte München gegen Ingolstadt nach sechs Minuten in Front, aber die Gäste aus Ingolstadt drehten die Partie durch Wayne Simpson (9.) und Simon Schütz (11.) per Doppelschlag noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel konnte Simpson (34.) für den ERC nochmals vorlegen, nachdem Patrick Hager (29.) zwischenzeitlich egalisiert hatte, doch Jason Jaffray (38.) sorgte für ein Remis vor dem Schlussabschnitt, ehe Bastian Eckl (43.) den Tabellenführer mit seinem ersten DEL-Tor in Front brachte. Maurice Edwards (53.) traf für Ingolstadt zum 4:4 und schickte die Partie in die Verlängerung, in der die Red Bulls dank Konrad Abeltshauser (62.) das bessere Ende für sich hatten.