1. Playoff-Runde

08. März 2019

Berlin im Viertelfinale, Bremerhaven kommt in Nürnberg zurück

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Eisbären erfolgreich gegen Straubing / Bremerhavener Aufholjagd nach 0:3 Rückstand

Bereits im zweiten Spiel der ersten Playoff-Runde konnten die Eisbären Berlin ihre zweiten Sieg einfahren und die Teilnahme im Viertelfinale sichern. Die Eisbären Berlin gewannen in der heimischen Mercedes-Benz Arena 4:2 gegen die Straubing Tigers. Die THOMAS SABO Ice Tigers verloren in der zweiten Overtime mit 3:4 gegen die Fischtown Pinguins. Am kommenden Sonntag steigt das entscheidende dritte Spiel der Best-of-3 Serie in Bremerhaven. Der Viertelfinalgegner der Berliner hängt vom Spielausgang der anderen Partie ab.

Durch den 4:2-Erfolg im zweiten Spiel der ersten Playoff-Runde gegen die Straubing Tigers, sicherten sich die Berliner ihre Teilnahme im Playoff-Viertelfinale. Die Hauptstädter erwischten einen guten Start und Marcel Noebels brachte die Hausherren in der zweiten Minute in Führung. Gegen Ende des ersten Drittels erhöhte Jamison MacQueen (18.) auf 2:0. Sandro Schönberger erzielte in der 25. Minute den Anschlusstreffer für die Gäste aus Straubing. Wenig später machte André Rankel (31.) den Treffer zum 3:1 für die Eisbären. James Sheppard gelang mit dem Treffer zum 4:1 in der 51. Minute die Vorentscheidung. Straubing konnte durch Stephan Daschenr (54.) nur noch verkürzen.

Die Pinguins Bremerhaven gewannen in der zweiten Overtime mit 4:3 in Franken gegen THOMAS SABO Ice Tigers und erzwangen damit das entscheidende Spiel drei am Sonntag um 14:00 Uhr an der Küste. In der achten Minute fanden sich die Norddeutschen in doppelter Unterzahl wieder und Leonhard Pföderl nutzte die Gelegenheit, um Nürnberg in Führung zu schießen. in der folgenden einfachen numerischen Überlegenheit war Christopher Brown nur 40 Sekunden später mit dem zweiten Treffer zur Stelle. In der Folge verpassten es die Pinguins, ihre Chancen für den Anschlusstreffer zu nutzen und so konnte Brandon Segal (44.) im Schlussabschnitt zur vermeintlichen Vorentscheidung einnetzen.

Die Gäste fanden dann aber doch noch einen Weg, den starken Niklas Treutle im Tor der Ice Tigers zu überwinden. Binnen 16 Sekunden machten Brock Hooton und Justin Feser (45.) die Partie wieder spannend und die Seestädter blieben am Drücker. William Weber (52.) glich für Bremerhaven schließlich aus und die Partie ging in die Verlängerung. Hier hatten die Pinguins deutlich mehr vom Spiel und kamen zu guten Gelegenheiten für den Siegtreffer, aber Ice Tigers-Goalie Treutle hielt sein Team mit überragenden Paraden im Spiel. In der 100. Spielminute war aber auch er machtlos als Maxime Fortunus zum Sieg für Bremerhaven traf und die Serie damit ausglich.