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17. November 2019

Bayrisches Trio im Rheinland, Bremerhaven beim Meister

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

München zu Gast bei DEG / Köln empfängt Straubing / Adler erwarten Fischtown Pinguins / Iserlohn in der Hauptstadt / Wild Wings müssen in Nürnberg ran / Panther reisen nach Krefeld / Ingolstadt gegen Wolfsburg

Auftakt mit drei Partien: Der 19. Spieltag startet um 14:00 Uhr in der Bundeshauptstadt, wo die Eisbären Iserlohn erwarten, während Straubing nach Köln und Schwenningen nach Nürnberg reist. Zum ersten Bully um 16:30 Uhr erwartet man in Ingolstadt die Grizzlys und in Krefeld die Panther. In Mannheim wird eine halbe Stunde später um 17 Uhr gespielt, dort muss Bremerhaven ran. Den Abschluss bildet das Spitzenspiel zwischen der drittplatzierten Düsseldorfer EG und Tabellenführer München um 19:00 Uhr. Magenta Sport ist in allen Arenen live dabei.

Nach der Niederlage gegen Ingolstadt vom vergangenen Freitag, hoffen die Roosters auf ein Ergebnis wie in der ersten Begegnung mit den Eisbären. Am Seilersee konnte man, dank eines 3:1, alle drei Punkte im Sauerland behalten. War der IEC jedoch zu Gast in Berlin, setzten sich die Eisbären in den letzten drei Heimspielen jedes Mal durch und von den letzten acht Heimspielen gewannen die Hauptstädter sechs mal. 

Straubing rundet in Köln das Rheinlandwochenende ab. Nach dem 5:3 Sieg gegen Krefeld wollen die Tigers möglichst erneut drei Punkte mitnehmen. In der ersten Begegnung der Saison gelang das sehr gut, als man am Pulverturm mit 6:2 gewann. Gerade auf die Torgefahr hat Kölns Coach Mike Stewart nochmals hingewiesen: „Sie sind unglaublich torgefährlich – und unheimlich stark im Umschaltspiel.“ Der KEC ist nach den letzten Wochen jedoch gut aufgestellt. Sechs der letzten acht Partien entschieden die Domstädter für sich, mit zuletzt drei Siegen am Stück. 

Unglücklich, musste sich Schwenningen gegen Köln geschlagen geben, nachdem man zwischenzeitlich das Spiel drehte und 4:2 führte. Umso breiter ist die Brust des heutigen Gegners. Nach dem Overtime-Erfolg gegen München, will Nürnberg an die gute Leistung anknüpfen. Den ersten direkten Vergleich gewannen die THOMAS SABO Ice Tigers mit 5:3. Das Team von Trainer Kurt Kleinendorst sollte sich jedoch möglichst darauf konzentrieren keinen Powerplaytreffer der Wild Wings zu kassieren, da Schwenningen bisher jedes Spiel gewann, wo ein Treffer im Powerplay erzielt wurde. 

In der Vergangenheit, hat sich für Wolfsburg eine Reise nach Ingolstadt in den meisten Fällen gelohnt. Bei den Oberbayern konnten die Grizzlys in 13 der letzten 14 Spiele punkten.Hinzu kommt die erste Begegnung, die man zuhause 2:0 gewann. Der ERC befindet sich jedoch in guter Verfassung. In den letzten drei Spielen gelang es Ingolstadt immer, Punkte einzufahren. Jedoch lässt die Powerplayquote etwas zu wünschen übrig, gelang so nur ein Treffer in den letzten vier Spielen. Gerade gegen die Grizzlys könnte das ein Problem werden, da die Niedersachsen bisher nur zwei Tore in Unterzahl hinnehmen mussten.

An die erste Begegnung, wird man in Krefeld wohl nur ungern zurück denken, verlor man doch noch in der Overtime mit 3:4, obwohl man zwischenzeitlich schon 3:1 gegen die Panther vorne lag. Die konnten am vergangenen Spieltag einen immens wichtigen Sieg gegen Mannheim feiern. Auch wenn es zwischen beiden Teams immer sehr eng hergeht – sieben der letzten acht Begegnungen wurde durch lediglich ein Tor entschieden – will man sich auf Seiten der Fuggerstädter Selbstbewusstsein für das kommende CHL-Rückspiel am kommenden Dienstag in Biel holen.

Solches Selbstbewusstsein wollen sich auch die Adler holen. Mannheim hat die letzten vier Spiele verloren, fünf wenn man die CHL-Niederlage vom vergangenen Mittwoch miteinbezieht, und kassierte in den letzten beiden Heimspielen 13 Gegentore. Mut macht die Statistik. Fünf der letzten sechs Heimspiele gegen Bremerhaven gewann Mannheim. Die Pinguins sind jedoch defensiv sehr stark in Unterzahl, blieb man doch in vier der letzten fünf Spiele ohne Gegentor in Unterzahlsituation. 

Duell der Landeshauptstädte: Der EHC will im Topspiel eine bessere Leistung auf das Eis bringen, als bei der Derbyniederlage gegen Nürnberg. Red Bull Stürmer Phillip Gogulla, der auf seinen Ex-Verein trifft, meinte nach der Niederlage mit Blick auf Düsseldorf: „Wir müssen Kleinigkeiten verbessern und besser hinten herausspielen. Wenn wir das machen, hoffe ich, dass wir in Düsseldorf drei Punkte mitnehmen.“ DEG-Trainer Harold Kreis sagt, auf was es gegen München ankommt: „Wir müssen unser bestes Eishockey spielen, also gut und schnell aus dem eigenen Drittel kommen und sie früh unter Druck setzen, um eine Chance zu haben.“