Der 47. Spieltag

17. Februar 2019

Augsburg gewinnt Bayernderby, München holt drei Punkte in Köln

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Panther entscheiden Derby in der Overtime für sich / Wild Wings schlagen Fischtown Pinguins / Red Bulls in Köln souverän / Grizzlys bezwingen Adler / DEG gewinnt Krimi gegen Ingolstadt / Eisbären halten Krefeld auf Abstand / Roosters überrollen Ice Tigers

Augsburg hält Straubing auf Abstand: In einem hitzigen Derby holten die Panther zweimal einen Rückstand auf und gewannen am Ende in der Overtime mit 3:2. Ebenfalls in die Zugabe ging es in Bremerhaven, wo sich die Schwenninger Wild Wings einen 4:3-Erfolg gegen die Pinguins sicherten. Trotz der Niederlagen haben Straubing und Bremerhaven die Playoffs sicher erreicht. Die beiden Clubs profitierten von der 3:6-Niederlage der Pinguine am Abend in Berlin.

Für die Eisbären waren es Big Points gegen Krefeld, denn mit dem Sieg liegt der siebenmalige DEL-Champion sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde acht Punkte vor den Nicht-Playoff-Plätzen. Meister München setzte sich bei den Kölner Haie mit 6:1 durch und rückt mit dem Dreier bis auf vier Punkte an Primus Adler Mannheim heran, der gegen die Grizzlys Wolfsburg nicht über ein 3:6 hinauskam. Derweil sammelte die Düsseldorfer EG mit einem 3:2 nach Verlängerung zwei Punkte gegen den ERC Ingolstadt und die Iserlohn Roosters überrollten die THOMAS SABO Ice Tigers mit 8:2.

Derbyzeit in Augsburg und passend dazu ging es trotz des torlosen ersten Durchgangs hitzig zu im Curt-Frenzel-Stadion. In der 26. Spielminute brachte Jeremy Williams die Gäste aus Augsburg schließlich in Führung, doch Matt White (35.) glich für die Panther noch vor der zweiten Pause wieder aus. Nach der erneuten Führung der Tigers durch Marco Pfleger (42.) sah es lange nach einem Sieg des Teams von Coach Tom Pokel aus, doch kurz vor dem Ende der Partie leisteten sich die Gäste eine vierminütige Unterzahl, die Simon Szemesky (59.) mit dem 2:2 vorzeitig beendete. In der fälligen Verlängerung sicherte Andrew LeBlanc Augsburg den Extrapunkt.

Vor über 18.000 Zuschauern empfingen die Haie den amtierenden Meister aus München. Gerade einmal 80 Sekunden waren gespielt als Lucas Dumont die Hausherren in Front schoss. In der Folge fanden die Red Bulls besser ins Spiel und durch Frank Mauer (20.) kurz vor dem ersten Seitenwechsel einen Weg zum Ausgleich. Michael Wolf (37.) brachte die Bayern erstmals in Front und im Schlussdrittel riss der Titelverteidiger das Spiel komplett an sich. Kapitän Michael Wolf (42.) baute den Vorsprung zügig aus, ehe John Mitchell (44.) und Andreas Eder (48.) alles klar machten. Yasin Ehliz (53.) setzte den 6:1-Endstand aus Sicht des CHL-Finalisten.

In Berlin entwickelte sich zwischen den Tabellennachbarn Berlin und Krefeld ein munteres Spielchen. Die Pinguine hätten mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an einen Playoff-Platz herankommen können und agierten entsprechend. Daniel Pietta (10., 32), und Travis Ewanyk (22.) brachten die Seidenstädter dreimal in Front, doch die Eisbären fanden jeweils eine Antwort. Jamie MacQueen (54.) brachte die Hausherren schließlich erstmals in Front und Marcel Noebels (56.) stellte die Weichen für Berlin auf Sieg. 36 Sekunden vor der Schlusssirene komplettierte Eisbären-Zugang Austin Ortega in seinem zweiten DEL-Spiel seinen ersten Doppelpack zum finalen 6:3.