CHL

20. November 2018

Alles oder nichts: Red Bulls zum Siegen verdammt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Achtelfinal-Rückspiel in der Schweiz / München muss 2:3-Heimniederlage aufholen / Live bei SPORT1

„Die Ausgangssituation ist simpel: Wir müssen sie schlagen.“ Trainer Don Jackson bringt die Sachlage vor dem Achtelfinalrückspiel der Champions League am Dienstagabend in Zug (19:45 Uhr / SPORT1 und DAZN live) auf den Punkt. Denn nur bei einem Sieg kann Red Bull München die Runde der besten Acht noch erreichen. „Das wird ein harter Kampf, aber wir wollen unbedingt weiterkommen“, sagt Jakob Mayenschein.

„Müssen uns auf ihre Geschwindigkeit einstellen“

Im Hinspiel kam der Deutsche Meister vor zwei Wochen zuhause im Olympia-Eisstadion nach einem 0:2-Rückstand durch Treffer von Justin Shugg und John Mitchell zurück, verlor die Partie aber durch ein spätes Gegentor mit 2:3. „Wir haben gesehen, dass die Zuger enorm schnell auf dem Eis sind. Wir müssen uns auf ihre Geschwindigkeit einstellen. Wenn uns das gelingt, dann bin ich sehr zuversichtlich für Dienstag“, sagt Mark Voakes.

Viertelfinaleinzug bei Sieg mit zwei Toren Unterschied

Für den Einzug ins Viertelfinale muss in der Schweiz ein Sieg mit zwei Treffern Vorsprung her. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage scheiden die Münchner aus. Gewinnen sie mit einem Tor Differenz, geht es in eine zehnminütige Verlängerung. Gespielt wird dann „Vier-gegen-Vier“ im „Sudden-Death“-Modus – das Team, das als erstes einen Treffer erzielt, gewinnt und kommt weiter. Sollte in der Verlängerung kein Tor fallen, kommt es zum Penaltyschießen, bei dem von jeder Mannschaft zunächst fünf Schützen antreten.

„Hinten gut stehen und vorne die Chancen nutzen“

Mit der Qualifikation für die Runde der besten Acht könnten die Roten Bullen Geschichte schreiben. Noch nie stand ein deutsches Team im Viertelfinale der Champions League. Im vergangenen Jahr schieden die Münchner gegen ein anderes Schweizer Team, den SC Bern, im Achtelfinale aus. Eine Geschichte, die sich beim EV Zug nicht wiederholen soll. „Wir können das Spiel noch drehen“ sagt Maximilian Daubner. „Wir müssen Vollgas geben, hinten gut stehen und vorne die Chancen nutzen.“