CHL

08. Oktober 2019

Adler verpassen Vorentscheidung, München holt sich Platz eins

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Mannheim unterliegt Djugarden / Gruppensieg bei abschließendem Heimspiel noch möglich / Red Bulls Gruppensieger durch Sieg gegen Karlstad / AEV verpasst Weiterkommen / Am letzten Spieltag brauchen die Panther nur einen Punkt

Platz eins vorerst verpasst: DEL-Champion Mannheim unterlag am fünften Spieltag der CHL-Gruppenphase Djugården Stockholm mit 3:6 und schaffte es nicht Platz eins endgültig zu sichern. Trotz der ersten Niederlage der diesjährigen CHL-Saison, besteht die Chance auf den Gruppensieg weiterhin. Am 15. Oktober empfangen die Adler Djugården zuhause und können durch einen Sieg Platz eins zurückerobern. München hingegen hat den Gruppensieg bereits geschafft. Durch das 2:1 gegen Färjestad Karlstad ist der amtierende DEL-Tabellenführer am letzten Spieltag nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Die Playoffs verpasst, haben hingegen die Augsburger Panther. Im Shootout mussten sich die Schwaben gegen Liberec im Shootout mit 2:3 geschlagen geben. Am letzten Spieltag benötigt der AEV noch einen Punkt um die Playoffs zu erreichen.

Der schwedische Vertreter erwischte einen guten Start. In der fünften Minute traf  Djugårdens Michael Haga im Powerplay zum 1:0. Olle Alsing (11.) und Patrik Berglund (14.) ließen daraufhin, ebenfalls im Powerplay, Tore folgen, sodass es aus Adlersicht mit 0:3 in die erste Drittelpause ging. 
Die Kurpfälzer kamen anschließend gut aus der Kabine. Chad Billins (23.) verkürzte vorerst auf 1:3, die Männer aus der schwedischen Hauptstadt konnten aber durch Henrik Eriksson fünf Minuten später wieder erhöhen. Der Deutsche Meister steckte nicht auf und kämpfte sich zurück. Durch einen Doppelschlag von Denis Reul (34.) und Andrew Desjardins (35.) kam das Team von Pavel Gross noch vor der Pause auf ein Tor heran. Diesen Schwung konnten die Adler aber nicht mitnehmen. Michael Haga (48./50.) ließ mit seinen Treffern zwei und drei keine Zweifel mehr aufkommen, wer heute als Sieger vom Eis geht. 

Augsburg gehörte die Partie zu Beginn und konnte in der 19. Minute im Powerplay durch Adam Payerl in Führung gehen. Liberec fand nach der Pause jedoch besser in die Partie und verdiente sich den Ausgleich durch Radan Lenc (39.). Mit diesem Scwhunf gingen die White Tigers auch ins letzte Drittel, wo Adam Musil Liberec erstmals in Führung brachte. Der AEV rettete sich jedoch in Form von Thomas Holzmann (57.) in die Overtime, wo keins der Team zur Entscheidung traf. Rotislav Marosz verwandelte letztendlich für das Team aus Tschechien den entscheidenden Penalty.

Die Red Bulls starteten stark ins fünfte Gruppenspiel der CHL und konnten durch Mark Voakes (7.) in Führung gehen. Karlstad fing sich im Anschluss, wodurch sich beide Mannschaften bis ins letzte Drittel neutralisierten. Münchens Phillip Gogulla (47.) gelang es dann, für den DEL-Tabellenführer auf 2:0 zu erhöhen und die Zeichen auf vorzeitigen Gruppensieg zu stellen. Färjestad steckte jedoch nicht auf und machte es durch Marcus Nilsson (58.) nochmals spannend, dem EHC gelang es aber den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten.