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22. September 2019

Adler Sieger im Spitzenspiel, DEG gewinnt turbulente Partie

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Mannheim siegreich im Klassiker / Straubing schlägt Iserlohn / DEG setzt sich gegen Ingolstadt durch / Köln gewinnt in Wolfsburg / München müht sich zum Sieg im Shootout / Bremerhaven behält in Overtime die Oberhand

Sieg im Rekordmeisterduell: Mannheim konnte das Spitzenspiel des 20. Spieltags gegen die Eisbären Berlin mit 7:3 gewinnen, während in Düsseldorf die DEG in einer packenden Partie sich mit 6:5 gegen den ERC Ingolstadt durchsetzen konnte. Tabellenführer München hatte unterdessen mit Schwenningen zu kämpfen, wo sich der EHC erst im Shootout mit 2:1 durchsetzen konnte. Verfolger Straubing entschied währenddessen sein Heimspiel gegen Iserlohn klar mit 5:0. Ebenfalls gewonnen, haben die Kölner Haie in Wolfsburg mit 2:1 und Bremerhaven in der Overtime gegen Augsburg mit 4:3.


Die Zuschauer in der SAP-Arena sahen von Anfang an ein Top-Spiel. Die Adler hatten dabei etwas mehr Spielanteile und kamen durch Jan-Mikael Järvinen (7.) zum 1.0. Die Eisbären waren sofort auf Reaktionen aus und waren in Form von Mark Olver (16.) erfolgreich. Ein Berliner Powerplay kurz vor der ersten Drittelpause, wurde den Gästen jedoch zum Verhängnis. Mannheim nutzte einen Konter in Unterzahl und kam durch Joonas Lehtivouri (20.) zum Shorthander. Mannheim kam stark aus der Kabine und legte durch Denis Reul (26.) zum 3:1 nach. Daraufhin zerfielen die Eisbären förmlich, denn zunächst erhöhte Nicolas Krämmer eine Minute später auf 4:1, ehe kurz vor Drittelende Borna Rendulic (38.) und Matthias Plachta (40.) auf 6:1 stellten. Im letzten Drittel fingen sich die Hauptstädter. Lukas Reichel (45.) erzielte zunächst das 2:6, worauf Mark Olver zehn Minuten später auf 3:6 stellte. Jegliche Hoffnungen der Eisbärenanhänger wurden daraufhin jedoch von Joonas Lehtivouri (60.), mit dem 7:3 Endstand, beseitigt. 


Sowohl Düsseldorf als auch Ingolstadt und fingen sofort mit offenem Visier an und verzichteten auf jegliches Abtasten. Dadurch klingelte es nach gut zweieinhalb Minuten bereits, indem Rihad Bukharts die Hausherren in Führung brachte. Eine Antwort des ERC, ließ nicht lange auf sich warten, denn Wayne Simpson (4.) gelang unbedrängt der Ausgleich. Zeit zum Luft holen, blieb danach kaum. Bernhard Ebener brachte die DEG (9.) erneut in Führung, bevor Reid Gardiner (15.) auf 3:1 erhöhte. Ingolstadt blieb jedoch ebenfalls gefährlich und kam durch Kristopher Foucault (17.) kurz darauf zum Anschlusstreffer. Das zweite Drittel begann wie das erste und Düsseldorf startete mit dem 4:2 durch Ken Andre Olimb (41.). Wir auch zuvor steckten die Oberbayern jedoch nicht auf und kamen im Powerplay durch Maurice Edwards (29.) zum erneuten Anschlusstreffer. Fünf Minuten später fiel der Ausgleich durch Brett Olson, wodurch die Partie endgültig wieder offen war. Auch das Schlussdrittel hatte es daraufhin in sich. Die DEG schien durch einen Doppelschlag durch Jerome Flaake (52.) und Maximilian Kammerer (55.) die Partie entschieden zu haben, jedoch traf Jerry D'Amigo (59.) nochmals zum Anschlusstreffer. Mehr war jedoch nicht mehr drin für die Gäste, sodass es beim 6:5 blieb.