Der 50. Spieltag

24. Februar 2019

Adler holen sich den Punkterekord, Berlin sichert sich die Playoff-Teilnahme

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler nach Sieg gegen Nürnberg mit 112 Punkten auf dem Konto / Grizzlys feiern Sieg im Nordderby / Straubing beendet Krefelds Playoff-Hoffnungen / Ausgburg nach Sieg gegen Schwenningen im Viertelfinale / Eisbären gewinnen in Iserlohn / München besiegt Ingolstadt knapp

Rekord-Adler: Tabellenführer Mannheim hat einen Punkterekord für eine DEL-Hauptrunde mit 14 Clubs aufgestellt. Die Kurpfälzer setzten sich am Sonntagnachmittag mit 4:1 bei den THOMAS SABO Ice Tigers durch und haben damit 112 Punkte gesammelt. Den alten Bestwert von 107 Punkten hatten die Eisbären Berlin in der Spielzeit 2002/03 aufgestellt. Die Eisbären Berlin qualifizierten sich sicher für die Playoffs und gewannen mit 5:2 bei den Iserlohn Roosters, die damit alle Playoff-Träume aufgeben müssen.

Unterdessen haben auch die Krefeld Pinguine nach dem 0:1-Niederlage gegen die Straubing Tigers keine Chance mehr auf die Playoffs, während die Grizzlys Wolfsburg beim 4:0 im Nordderby gegen die Pinguins Bremerhaven den vierten Sieg in Folge einfuhren. Die Augsburger Panther besiegten die Schwenninger Wild Wings mit 3:1 und sind nun auf Platz drei liegend sicher für das Viertelfinale qualifiziert. Der amtierende Meister aus München gewann 3:2 gegen den ERC Ingolstadt und bleibt damit den Adlern Mannheim auf den Fersen. Ingolstadt verpasste damit die Möglichkeit auf Platz vier vorzurücken und liegt nur noch zwei Punkte vor den siebtplatzierten Straubing Tigers.

Die Adler Mannheim setzten sich mit 4:1 beim Gastspiel in Franken durch. Die Nürnberger sammelten gleich zu Beginn einige Strafzeiten. Das nutze Mannheim aus und Tommi Huhtala brachte die Kurpfälzer in der 4. Minute in Überzahl in Führung. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Mitte des zweiten Drittels, als die Adler in erneutem Powerplay durch Markus Eisenschmid (33.) auf 2:0 erhöhten. Die Ice Tigers wurden besser und Dane Fox (38.) erzielte im Powerplay den einzigen Treffer des Tages für die Hausherren. Nur knapp eine Minute später stellte David Wolf (39.) den alten zwei Tore Vorsprung für die Gäste wieder her. Im letzten Drittel konnte Nürnberg das hohe Tempo aus den ersten beiden Spielabschnitten nicht mehr mitgehen und die Adler verwalteten den Vorsprung souverän. Chad Kolarik traf in der 54. Minute zum 4:1 Endstand.

Die Eisbären Berlin gewannen mit 5:2 bei den Iserlohn Roosters. Bereits vor Beginn des Spiels waren die Hauptstädter durch die Niederlage der Krefeld Pinguine sicher für die Playoffs qualifiziert. Gleich zu Beginn des Spiels in der vierten Minute erzielte Florian Kettemer das erste Tor des Tages für die Gäste. Die Roosters konnten im Anschluss durch Luigi Caporusso (15.) ausgleichen und es ging mit einem 1:1-Unentschieden in die Drittelpause. Kurz nach Wiederbeginn schlugen die Eisbären durch Marcel Noebels (22.) zu und die Berliner waren wieder in Führung. Iserlohn ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen, sodass Anthony Camara in der 27. Spielminute zum erneuten Ausgleich traf. In der letzten Sekunde des zweiten Drittels trafen die Eisbären durch Frank Hördler zum 3:2. Mitte des letzten Spielabschnitts brachte Louis-Marc Aubry (50.) mit seinem Shorthander für die Berliner die Vorentscheidung. Im Anschluss erzielte Jamison MacQueen (54.) in Überzahl den 5:2 Endstand.

Red Bull München besiegte den ERC Ingolstadt in der heimischen Olympia-Eissportzentrum mit 3:2. Nach starkem Beginn gingen die Gäste durch Maurice Edwards (11.) in Führung. In der 14. Minute erzielte Yannic Seidenberg in Überzahl den Ausgleich. Im zweiten Drittel blieb der ERC das aktivere Team und erspielte sich viele Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Der amtierende Meister hingegen nutze seine Möglichkeiten effektiv. Yasin Ehliz (33.) und Andreas Eder (35.) brachten die Hausherren mit 3:1 in Führung. Im letzten Drittel waren die Münchner nun das bessere Team, erzielten jedoch keine weiteren Tore. Stattdessen machten es die Ingolstädter kurz vor Schluss mit dem Anschluss durch Jerry D´Amigos (57.) Powerplay-Treffer noch einmal spannend. In den letzten Minuten hielt jedoch die Münchner Abwehr und es blieb beim 3:2-Erfolg für die Heimmannschaft.